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Maßnahmen - Risikomanagement

Das Zusammenspiel zwischen Qualitäts- und Risikomanagement

Synergien nutzen - Redundanzen vermeiden

Risikomanagement

Risikomanagement als Führungsaufgabe

Risikomanagement muss als Führungsaufgabe verstanden und gelebt werden. Risikomanagement ist zur nachhaltigen Existenzsicherung jeder Unternehmung unabdingbar. Adressaten des Risikomanagements sind in erster Linie die Führungskräfte des Top Managements, die für ihre Unternehmung und Organisation die Strategie entwickeln und umsetzen. Dabei gilt es viele Unsicherheiten zu berücksichtigen. Der Erfolg einer Unternehmung hängt stark vom Gelingen und Misslingen ihrer Führungstätigkeit ab.

Darüber hinaus sind die Risikomanager angesprochen. Sie sind die Fachleute, die die Techniken und Methoden des Risikomanagements beherrschen und effizient einsetzen können. Ihre vordergründige Aufgabe besteht darin, die Risikoeigner zu unterstützen. (Brühwiler 2011)

Risikobegriff

Der Risikobegriff ist durch folgende Merkmale charakterisiert:

  • Zielsetzung von Menschen oder Organisationen und Verfolgung der Ziele
  • Annahmen oder Erwartungen von internen oder externen Umständen, welche sich ungeplant verändern können

Die Definition von Risiko ist abgeleitet aus den Merkmalen:

  • Gefahr einer (negativen) Zielabweichung
  • Kombination von Wahrscheinlichkeit und Auswirkung
  • Auswirkungen von Unsicherheit auf Ziele

Ziel des Risikomanagements

Das Risikomanagement hat zum Ziel, die Unsicherheit mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit einzuschätzen und einzugrenzen. Risiken haben nicht nur negative Auswirkungen. Jede Unternehmung muss Risiken eingehen, jedoch müssen die Risiken systematisch analysiert und allfällig erforderliche Maßnahmen zur Reduktion der Risiken festgelegt und umgesetzt werden.

Risiken verändern sich in der Regel über den Verlauf der Zeit. Daher braucht es geeignete Instrumente, um einen Überblick über die vorhandenen Risiken zu behalten und um Veränderungen erkennen zu können. Es gibt unterschiedliche Standards, nach denen ein Risikomanagement gestaltet werden kann.

ISO 31000:2009, Risk Management

Die Standards im Risikomanagement sind neueren Datums. Daher braucht es zuerst die Erkenntnis und einen Kulturwandel auf allen Ebenen einer Organisation. Ein grundlegendes, einheitliches Verständnis bezüglich der Begriffe und Funktionsweise eines umfassenden, angepassten Risikomanagements einer Unternehmung muss zuerst festgelegt und vertieft sowie verstanden werden. Das Bekenntnis der Führungskräfte zu einem Risikomanagement ist eine unabdingbare Voraussetzung, damit ein funktionierendes Risikomanagement-System in einer Unternehmung etabliert werden kann.

Grundsätze, Rahmen und RM-Prozess

Die nachfolgende Darstellung zeigt die Zusammenhänge auf.

Bild 2: Integrierter RM-Prozess. Eigene Darstellung

Analog dem Deming-Kreis beim Qualitätsmanagement ist auch der Risikomanagement-Prozess iterativ. Mindestens jährlich (je nach Branche) sollte der Kreislauf durchlaufen werden. Nur so entdeckt man eine Veränderung bezüglich der Risikolandschaft und kann festlegen, welche Schritte notwendig sind, um die Eintrittswahrscheinlichkeit und/oder das Schadensausmaß von Risiken zu mildern.


Inhaltsverzeichnis

Autoren:

Urs Richiger, Dipl. Ing HTL (FH), Diplom SAQ Qualitätstechnik III, EFQM Assessor, Qualitätsmanager RUAG Aviation, Master of Advanced Studies, Hochschule Luzern/FHZ in Risk Management,

Martin Müllener, M. Sc. Economics Universität Bern, Master of Advanced Studies, Hochschule Luzern/FHZ in Risk Management

Literaturhinweis

Brühwiler, B. (2011). Risikomanagement als Führungsaufgabe: ISO 31000 mit
ONR 49000 wirksam umsetzen (3., überarb. und aktualisierte Aufl.). Risikomanagement.
Bern [u.a.]: Haupt.

zusätzliche Links

Weitergehende Informationen zu den Grundkonzepten der Excellence sowie des Quality-Managements:

http://www.saq.ch/

http://www.emsc.ch/Deutsch/pdf/EFQM_Grundkonzepte_2003.pdf

http://www.swiss-excellence-forum.ch/

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