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Kunden - Lieferantenbewertung

Lieferanten objektiv und auf Basis aktueller Daten bewerten

Ein Lieferantenbewertungssystem muss leistungsfähig und einfach zu pflegen sein

Unternehmen müssen potenzielle Lieferanten fundiert bewerten und auswählen. Ein System zur Lieferantenbeurteilung muss leistungsfähig sein, geringen Aufwand bei der Datenpflege erfordern und jederzeit aktuelle Informationen enthalten. Ein auf SAP R/3 basierendes System eines Automobilzulieferers erfüllt diese Anforderungen.

Das Problem: einheitliche Daten und Schnittstellen

Eine gewachsene DV-Landschaft mit verschiedenen, zwischen den Werken nicht vernetzten Systemen bildete die Ausgangssituation. Die Daten lagen in den Werken nicht in einem standardisierten Format vor. Sie mussten vor Ort aus den Systemen extrahiert, den Anforderungen entsprechend aufbereitet und gegebenenfalls in Papierform, auf Datenträger oder per E-Mail an die entsprechenden Stellen verteilt werden. Dieses Vorgehen erforderte zumeist diverse manuelle Zwischenschritte. Als Auswertewerkzeuge kamen überwiegend selbst erstellte Programme zum Einsatz. Der Schwerpunkt lag in der Ermittlung der Produktqualität und weniger der logistischen Leistung eines Lieferanten.

Schnittstellen als Herausforderung, Zahl der Kriterien eindampfen

Wegen der zahlreichen Schnittstellen und der unter Umständen erforderlichen manuellen Nachbearbeitung birgt ein solches Vorgehen ein erhebliches Fehlerrisiko. Nachträgliche Korrekturen bedingen einen hohen Aufwand, da die gesamte Kette erneut durchlaufen werden muss. Das Supplier Rating System (SRS) der Continental Teves legt den Schwerpunkt auf die Bewertung der laufenden Lieferleistung.

Verzicht auf FuE, Kommunikation und Kosten

Verzichtet wurde auf subjektive Kriterien wie FuE-Know-how, Ansprechverhalten usw. Solche Kriterien sind einerseits schlecht objektivierbar und daher nur mit einer großen Unschärfe erfassbar und haben andererseits als Multimomentaufnahme nur eingeschränkte Aussagekraft für die laufende Lieferleistung. Darüber hinaus bedeuten sie einen nicht zu vernachlässigenden zusätzlichen Eingabeaufwand.

Kosten gehen ebenfalls nicht in das SRS ein, da diese durch den permanenten Zwang zur Kostenreduktion üblicherweise stärkeren Änderungen im Zeitverlauf unterliegen und daher im Sinne einer längerfristigen Analyse der Lieferqualität nicht aussagekräftig sind. Derartige Analysen erfolgen außerhalb von SRS.

Lesen Sie auf der folgenden Seite, welche Krieterien die Continental Teves AG angelegt hat und warum.


Inhaltsverzeichnis

Dr.-Ing. Michael Grobel, geb. 1956, studierte Maschinenbau an der Ruhr-Universität Bochum und promovierte 1988 an der Universität Essen am Lehrstuhl für Strömungslehre. Seit 1989 arbeitet er in verschiedenen Funktionen für die Continental Teves AG (vormals ITT-Teves), Frankfurt. Schwerpunkte seiner Tätigkeit im Projekt „Europaweite Einführung SAP R/3“ waren das QM-Modul und die Logistikinformationssysteme. Seit Oktober 1999 ist er Leiter der Patentadministration.
Dr. Ralf Loebert, geb. 1967, studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bamberg und promovierte 1997 dort im Fachbereich Marketing. Anschließend wurde er als Referent im Bereich Lieferantenentwicklung der ITT Automotive Europe GmbH (heute Continental Teves) in Frankfurt tätig, wo er anschließend die Leitung der Abteilung Logistik-Controlling und Ressourcenmanagement übernahm. Seit Juli 1999 hat er die Leitung Controlling Marketing und Sales der Campina AG in Heilbronn inne.

Michael Grobel, Ralf Loebert. Vergleichen lohnt sich. In: QZ 1/2000 .

DIN EN ISO 9001:2015

Zum ISO 9001:2015 Special

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Serie zum Thema Prozesse, veröffentlicht von QM-Experten deutscher Unternehmen gemeinsam mit der N5 GmbH und der Fachzeitschrift QZ

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