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Führung - Strategische Unternehmensführung

Entwicklung qualitätsorientierter Geschäftsmodelle

Der Zusammenhang zwischen Qualität und Geschäftsmodelltheorie

Wettbewerb wird durch Globalisierung, technologischen Fortschritt und steigende Kundenansprüche verstärkt. Früher waren Produktinnovationen ausreichend, um wettbewerbsfähig zu bleiben, doch heute werden Geschäftsmodellinnovationen benötigt. Damit diese neuen Geschäftsmodelle erfolgreich sind, darf eine Qualitätsorientierung wie bei vergangenen Produktinnovationen nicht fehlen.

Fazit

Das Modell der qualitätsorientierten Geschäftsmodelle erlaubt im Gegensatz zu anderen Modellen wie dem „Magic Triangle“, eine detailliertere interne Systemperspektive einzunehmen. Die separate Betrachtung der Unternehmensausrichtung auf der einen Seite und den Unternehmensfähigkeiten auf der anderen Seite ermöglicht es, die Unternehmensleistung als Wertversprechen besser abzustimmen. Somit kann gewährleistet werden, dass Geschäftsmodelle, welche zwar am Markt angenommen werden würden, vermieden werden, falls diese seitens des Unternehmens gar nicht zufriedenstellend „geleistet“ werden können.

Beispielsweise müssen der Einführung eines Onlineshops der eigenen Produkte entsprechende Prozesse im Unternehmen vorangestellt werden. Außerdem kann die angestrebte Maximierung des Überschneidungsgrads aller drei Dimensionen „Sollen“, „Wollen“ und „Können“ (als Dimension „Wert“) zweifach interpretiert werden: Entweder wird der Kundenstamm erweitert und damit der Wert (im Sinne eines Ertrags) beim Unternehmen erhöht oder der beim Kunden entstandene Wert (im Sinne eines Kundennutzens) wird dahingehend erhöht, dass ein erhöhter Preis gerechtfertigt werden kann.


Inhaltsverzeichnis

Sait Başkaya, Dr. rer. pol., arbeitet als Postdoktorand am Lehrstuhl für Fertigungsmesstech-nik und Qualitätsmanagement des Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen.

Robin Günther, M.Sc., arbeitet als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Ferti-gungsmesstechnik und Qualitätsmanagement des Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen.

Robert H. Schmitt, Prof. Dr.-Ing., ist Inhaber des Lehrstuhls für Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement und Direktor des WZL der RWTH Aachen sowie Mitglied des Direktoriums des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie (IPT) und dort Leiter der Abteilung Produktionsmesstechnik und Qualität.

Anschrift: Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen University, Lehrstuhl für Fer-tigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement, Campus-Boulevard 30, 52074 Aachen, Tel.: +49 151 729 219 63 Fax: +49 241 80 626 948, E-Mail: s.baskaya@wzl.rwth-aachen.de

Literaturhinweis

Bieger, T.; et al. (2011): Einleitung – Die Dynamik von Geschäftsmodellen, in: Bieger, T.; zu Knyphausen-Aufseß, D.; Krys, C. (Hrsg.): Innovative Geschäftsmodelle, Berlin, Heidelberg, S. 1-10.
Gassmann, O.; et al. (2017): Geschäftsmodelle entwickeln. 55 innovative Konzepte mit dem St. Galler Business Model Navigator, 2. Aufl., München.
Osterwalder, A.; et al. (2013): Business model generation. A handbook for visionaries, game changers, and challengers, New York.
Schmitt, R.; Pfeifer, T. (2015): Qualitätsmanagement. Strategien - Methoden – Techniken, 5. Aufl., München.

DIN EN ISO 9001:2015

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