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Führung - Qualitätspreise

Direkter Kurs zum Erfolg

Ludwig-Erhard-Preis vereinfacht Verfahren für Bewerber

Der Ludwig-Erhard-Preis (LEP) funktioniert künftig genauso wie der europäische EFQM Excellence Award. Die Harmonisierung bedeutet zugleich einen geringeren Bewerbungsaufwand für Teilnehmerunternehmen. Die Schlüsselrolle der ehrenamtlichen Assessoren im LEP-Prozess wird noch erweitert.

Der Ludwig-Erhard-Preis (LEP) hat das von der EFQM seit 2005 praktizierte Bewertungsverfahren um den EFQM Excellence Award (EEA) jetzt auch in Deutschland erfolgreich eingeführt. Auf Drängen der Bewerberorganisationen hatte die European Foundation for Quality Management (EFQM) seinerzeit zusätzlich ein neues Bewertungsverfahren eingeführt, das bei geringerem Aufwand für die Unternehmen eine ebenso intensive Begutachtung durch die Assessoren ermöglicht. Es verzichtet auf die Bewertung der Schriftform und reduziert den Umfang der Bewerbungsunterlagen auf ein Drittel der bisherigen Form. Damit entspricht der LEP-Bewertungsprozess dem des EEA. Endlich realisiert ist damit die Vision der Ausrichter vom Ligaprinzip des nationalen und des europäischen Qualitätspreises. Unternehmen erleben unabhängig von ihrem jeweiligen Reifegrad stets dieselbe Bewertungssystematik und können sich nach einem deutschen LEP-Erfolg ebenso dem europäischen Wettbewerb um den EEA stellen.

Bewerberunternehmen werden auch künftig die Wahl zwischen dem neuen und dem klassischen Verfahren haben. Beide werden 2008 synchronisiert. Dazu wird sich das klassische Verfahren von einem zweistufigen zu einem einstufigen Verlauf wandeln. Bislang bewerteten die Assessoren zunächst eine 75 Seiten starke Bewerbungsschrift und statteten dann denjenigen Bewerbern, die einen Reifegrad von etwa 400 Punkten auf der 1000er-Skala der RADAR-Bewertung erreichten, einen sogenannten Vor-Ort-Besuch ab. Künftig werden sich die Assessoren anhand der Bewerbungsschrift zunächst auf die Stärken und Potenziale der beschriebenen Leistungen konzentrieren und die Ergebnisse des Bewerbers dazu in Relation stellen; die Bewertung entfällt. Eine Schlüsselrolle wird das sogenannte Briefing der Assessoren spielen, bei dem jeder Bewerber die Gelegenheit erhält, seine Organisation in einem mehrstündigen Gespräch den Assessoren vorzustellen und offene Fragen zu klären.

So werden Bewerber im klassischen Bewertungsprozess 2008 zum Stichtag am 15. April lediglich eine Kurzbeschreibung ihrer Organisation einreichen und erst zum 30. Juni den Assessoren die 75-Seiten-Unterlagen zur Verfügung stellen. Ab 2009 dann müssen die Bewerber auch für das klassische Verfahren bereits am 15. April die vollständigen Unterlagen einreichen – dann möglichst in elektronischer Form. Die Bewerbungsschrift gilt als Wissensbasis der Assessoren für den Vor-Ort-Besuch beim Bewerber. Dieser wiederum hat die Möglichkeit, besonders vertrauliche Daten erst vor Ort offenzulegen.

Nach dem Besuch vor Ort tragen die Assessoren ihre Erkenntnisse in einem Feedbackbericht zusammen. Erst wenn dieser vollständig vorliegt, stellt sich die Frage einer angemessenen RADAR-Bewertung. Sie ist ein Input für die Jury, die alle Bewertungen der Assessorenteams zueinander in Relation setzt und erst zu diesem Zeitpunkt das Ergebnis der einzelnen Bewerber im Wettbewerb um den LEP festlegt. Ein solches Vorgehen soll insbesondere zur Chancengleichheit für alle Bewerber beitragen.

Direkter Kurs zum Erfolg. In QZ 12/2007, S. 20.

Interessenten für eine Bewerbung um den Ludwig-Erhard-Preis sowie für die Tätigkeit als LEP-Assessor wenden sich an:

André Moll
Initiative Ludwig-Erhard-Preis e.V.
T 0 69/9 54 24–168
am <AT> ilep.de
www.ilep.de

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