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Führung - Benchmarking

Qualitätssicherung: Benchmarking von Geschäfts- und Produktionsprozessen

Benchmarkingprojekt eines Automobilzulieferers

Mit dem Ziel, ein globales Qualitätssicherungskonzept zu erstellen, analysierte die W.E.T. Automotive Systems alle qualitätsrelevanten Tätigkeiten der Produktion von weltweit sechs Standorten. Das interne Verbesserungspotenzial erwies sich als wesentlich höher als ursprünglich erwartet.

Konzern-QM als Benchmarking-Pilotprojekt

Gemeinsam mit Abteilungsleitern der Zentrale befasste sich der Projektleiter bereits ein Jahr im Vorfeld des Projekts mit dem Thema Benchmarking. Ziel war es, Benchmarking als effektives Verbesserungstool im gesamten Konzern zu etablieren. Die theoretische Systematik sowie die Möglichkeiten der externen Datenbeschaffung waren hinreichend untersucht. Die praktische Umsetzung der Theorie sollte durch ein konkretes Projekt erprobt werden.

Suche nach gemeinsamem Qualitätssicherungsstandard

Gleichzeitig hatte das starke Konzernwachstum zu einer gewissen Eigendynamik und Verselbstständigung der Standorte geführt. Die zentrale Qualitätsabteilung hatte sich daher zum Ziel gesetzt, ein dynamisches und fertigungsgerechtes Qualitätssicherungssystem einzuführen. Ein gemeinsamer Qualitätssicherungsstandard war nicht vorhanden. Die getroffenen Qualitätssicherungsmaßnahmen erschienen aus den bisherigen Erkenntnissen nicht immer als geeignet.

Zusätzlich fand der Know-how-Austausch zwischen den Werken noch kaum statt. Benchmarking erschien als das geeignete Mittel, um die Bereichsziele mit vertretbarem Aufwand zu erreichen. Projektziel war die Erstellung eines konzernweiten standardisierten Qualitätssicherungskonzepts.

Abgrenzung des Themas Qualitätssicherung

Das Kern-Projektteam bestand aus Vertretern der Qualitätsabteilungen aus sieben Standorten, darunter auch vier Qualitätsleiter. Geleitet wurde das Projekt vom Benchmarkingbeauftragten und dem Qualitätssicherheitsfachmann aus der Zentrale. Es wurde mit den Qualitätsleitern aus allen Standorten abgestimmt und vom Vorstand genehmigt. Anschließend wurde der Projektplan verfeinert. Ein wichtiger Punkt war die genaue Abgrenzung des Themas Qualitätssicherung. Der Schwerpunkt lag auf qualitätsrelevanten Tätigkeiten entlang des Materialflusses innerhalb der Produktion vom Wareneingang über die Fertigung selbst bis hin zum Warenausgang.

Lesen Sie auf der folgenden Seite, was der erste Schritt in die richtige Richtung war.


Inhaltsverzeichnis

Dipl.-Ing. Marcel Hofer, geb. 1973, studierte Luft- und Raumfahrttechnik an der Universität Stuttgart und dem Royal Institute of Technology, Stockholm. Seit 1999 ist er bei der W.E.T. Automotive Systems AG, Odelzhausen, beschäftigt. Zunächst war er Assisstent des Vorstands, seit 2001 ist er im Organisationsmanagement tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Prozess-Benchmarking, Zielfindung, Prozessmanagement und Organisation.
Dipl.-Ing. Stefan Fritsch, geb. 1968, studierte bis 1993 Produktions- und Automatisierungstechnik an der FH München. Anschließend war er zunächst als Berater für das Einführen von QM-Systemen bei der Dekra AG, München, tätig. Von 1995 bis 1999 leitete er die Abteilung Qualitätsmanagement bei der Schreiner Etiketten GmbH & Co KG, München. Seit 1999 ist er Bereichsleiter Qualitäts- und Organisationsmanagement bei der W.E.T. Automotive Systems AG, Odelzhausen. Er ist zertifizierter Auditor VDA 6.1 und TS 16949.

Marcel Hofer, Stefan Fritsch. Für besseren Sitz. In: QZ Qualität und Zuverlässigkeit 04/2002, S. 341-344 .

DIN EN ISO 9001:2015

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