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Digitalisierung - Industrie 4.0

Was ist „Industrie 4.0“?

Industrie 4.0 kann die Arbeitswelt, wie sie heute ist, grundlegend verändern. Es wird allerdings keinen Zeitpunkt geben, zu dem Industrie 4.0 beginnt – die Veränderungen kommen sukzessive und haben bereits begonnen. Die ergebnisoffene Entwicklung erschwert eine Definition des Begriffs „Industrie 4.0“. Sie bietet Unternehmen aber auch die Möglichkeit, den Begriff für sich selbst zu gestalten.

Spätestens seitdem die Hannover Messe in den Jahren 2013 und 2014 das Thema „Industrie 4.0“ zum Leitmotto erklärte, wird die intelligente Vernetzung der Produktion als zentrales Zukunftsthema in Industrie, Politik, Presse und Wissenschaft kontrovers diskutiert.
Die sogenannte Industrie 4.0 basiert darauf, dass die Produkte selbst – z. B. per Barcode, RFID-Chip oder Smart Tags (dem „Gedächtnis“ der Produkte) – die Maschinen informieren, was mit ihnen passieren soll.

Das wird die gesamte Produktionslogik verändern: Intelligente Maschinen und Produkte, Lagersysteme und Betriebsmittel organisieren sich zukünftig selbstständig in echtzeitfähigen IT-Systemen – entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von der Logistik über Produktion und Marketing bis zum Service und Qualitätsmanagement.

Radikale Veränderung der Arbeitswelt

Auch wenn Anzahl und Tragweite der umgesetzten industriellen Lösungen den Versprechen einer revolutionären Entwicklung heute noch nicht standhalten, so wird die Digitalisierung und Automatisierung wesentliche Grundpfeiler unserer heutigen Arbeitswelt radikal verändern. Durch die Verbindung von physischer und virtueller Welt könnte Industrie 4.0 eine historische Zäsur darstellen, die das Format einer vierten industriellen Revolution hat und dauerhaft die Arbeitsbedingungen sowie wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse umgestalten wird.

Gegenwärtig befinden wir uns auf dem Höhepunkt der dritten industriellen Revolution, bei der seit den 1970er-Jahren immer mehr Elektronik und Informationstechnologie eingesetzt wird, wodurch immer komplexere Produktionsabläufe wirtschaftlich werden.

Der durch Industrie 4.0 ausgelöste Strukturwandel wird wahrscheinlich gravierender und schneller ausfallen als die Veränderungen vergangener Jahrzehnte. Experten weisen Deutschland bei der Entwicklung eine Vorbildrolle zu, da durch den vergleichsweise hohen Industrieanteil die nötigen Voraussetzungen vorhanden sind, um Industrie 4.0 schnell voranzutreiben.

Schon heute finden sich Anwendungen aus diesem Bereich bereits in vielen Unternehmen, besonders aus der Automobilbranche (53 Prozent), wie eine Umfrage des IT-Branchenverbandes BITKOM zeigte. Die Unschärfe des Begriffs Industrie 4.0 lässt zudem vermuten, dass weitere Projekte im Bereich echtzeitfähiger, intelligenter Vernetzung von Menschen, Maschinen und Objekten in den Unternehmen unter anderen Namen verfolgt werden. Doch welche Herausforderungen kommen damit generell und in Bezug auf Sicherheitsaspekte auf die Organisationen zu?


Inhaltsverzeichnis

Andreas Altena, ist Geschäftsführer der Sollence GmbH in Krefeld. Seine Kernkompetenzen sind Qualitäts-, Informationssicherheit-, Datenschutz- und (IT-) Service-Managementsysteme, Service-Excellence sowie integrierte Systeme.
Seit 2007 begutachtet er als DQS-Excellence-Auditor national und international Managementsysteme in den genannten Bereichen.
Seit 2012 ist er Trainer und Experte für die DGQ-Weiterbildung in den Bereichen Qualitätsmanagement, Informationssicherheit und in der Auditorenausbildung.

Sabine Roeb-Vollmer, ist selbstständig seit 1991 als Beraterin und DQS-Senior-Auditleiterin spezialisiert auf die Implementierung und Weiterentwicklung von integrierten Qualitäts-, Informationssicherheits- und Service- Managementsystemen.

Sollence GmbH
T 02151 3617913
mail <AT> sollence.de

Weiterführende Information
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