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Digitalisierung - Datenschutz

Blockchains für sichere und transparente Prozesse

Blockchain wird als einer der Zukunftstrends gehandelt. Doch was hat es mit dieser Software auf sich? Was ist eine Blockchain und wie kann diese Technologie Unternehmen – auch abseits der Finanzindustrie - dabei helfen, Abläufe transparenter zu machen?

Blockchain ist eine Datenbank-Technologie. Ursprünglich kommt sie aus dem Zahlungsverkehr mit alternativen Währungen wie Bitcoins oder anderer virtueller Währungen. Hier war die Notwendigkeit, sicherzustellen, dass
1. eine Geldeinheit nur einmal ausgegeben und
2. nur vom jeweiligen Eigentümer gehandelt werden kann.

Dies wird mit Hilfe kryptografischer Techniken, also Verschlüsselungstechnologien, sichergestellt, daher werden Bitcoins & Co. häufig auch als Kryptowährungen bezeichnet.

Mittlerweile hat die Technologie den Sprung aus der Finanzwelt geschafft und hält Einzug in Industrie- und Handelsunternehmen.

Was ist Blockchain?

Eine Blockchain kann man sich am besten als eine Art dezentrale Datenbank vorstellen: Viele Rechner werden miteinander vernetzt und speichern die Informationen einer spezifischen Blockchain. Das Besondere: Jeder Teilnehmer sichert die komplette Datenbank auf seinem Rechner. Es gibt auch keine zentrale Autorität, die eine Blockchain verwaltet.

Aneinandergekettete Datenblöcke

Kommen neue Daten hinzu, wird die Blockchain auf jedem einzelnen Rechner aktualisiert. Die Daten werden inklusive Zeitstempel blockweise aneinander gekettet, daher der Begriff „Blockchain“.

Noch sicherer macht die Blockchain, dass jeder Datenblock mit dem nächsten kryptografisch, das heißt verschlüsselt, verknüpft ist. Das geschieht über den sogenannten Hashwert. Das sind Zeichenfolgen aus einem vorangegangenen Datensatz, die auch im folgenden gespeichert werden. Dadurch wird die Reihenfolge von Datensätzen eindeutig festgelegt. Versucht also jemand, Inhalte der Blockchain zu ändern, fällt dies sofort auf - und zwar allen Teilnehmern der Blockchain.

Nachvollziehbare Prozesse

Das Potenzial der Technologie liegt daher vor allem in der Nachvollziehbarkeit von Prozessen. Das zumindest sagt Prof. Gilbert Fridgen vom Fraunhofer FIT. Denn in einer Blockchain lässt sich jeder Schritt eines Prozesses mit allen dazugehörigen Daten sicher und irreversibel festhalten – ideal beispielsweise für die unternehmensinterne Dokumentation. Auf diese Weise lässt sich zweifelsfrei nachweisen, wer was wann und wie getan hat.

Wichtig: Es gibt nicht die eine Blockchain. Eine Blockchain kann sehr unterschiedlich ausgestaltet sein: Jene, die in der Verwaltung einer Behörde eingesetzt wird, wird anders aussehen als beispielsweise die bekannteste Blockchain für die Transaktion von Bitcoins.

Blockchain-Anwendungen heute und in der Zukunft

Zahlreiche Geschäftsprozesse sollen sich mithilfe der Blockchain-Technologie transparent umsetzen lassen So haben die Experten des Fraunhofer Blockchain-Lab einen Prototyp für die Abwicklung des weltweiten Warenhandels entwickelt. Damit kann jeder Schritt eines Geschäfts transparent und damit nachvollziehbar dokumentiert werden – von der Auftragserteilung bis zur Warenlieferung.

Die Zukunftsidee der Blockchain ist ein weltweiter Austausch von Werten – ohne eine zwischengeschaltete Prüfinstanz, Verifizierungsverfahren oder Gebühren. Im Extremfall könnten so zwischengeschaltete Autoritäten, die bislang für Vertrauen sorgen, wie Banken oder Anwälte, überflüssig werden. Zahlungen könnten direkt und ohne Mittelsmänner möglich werden.


Inhaltsverzeichnis

Dörte Neitzel
Freie Journalistin

DIN EN ISO 9001:2015

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