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02.12.2002

WiQM

Schichtqualität intelligent managen

Informationsverluste in der Produktion gehen einher mit geringerer Produktqualität und höheren Fertigungskosten. Auch beim Produktionsabschnitt Beschichtung ist deshalb ein Qualitätsmanagement notwendig.

Voraussetzung dafür ist der Aufbau von tief gehendem Prozesswissen. Prozess- und Schichtmanagementsysteme müssen auf die aktuellen und langfristigen Bedürfnisse von Beschichtungsbetrieben und -verfahren ausgerichtet sein, heißt es beim Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA), Stuttgart. Diese müssen mit möglichst einfachen Mitteln schnell qualitative und quantitative Prozessdaten erfassen und dokumentieren sowie Zusammenhänge aufbereiten und darstellen.

Wissenschaftler der Fraunhofer-Institute für Produktionstechnik und Automatisierung und für Schicht- und Oberflächentechnik (IST), Braunschweig, entwickelten dafür das modulare Dokumentations-Tool WiQM (Wissensbasis Qualitätsmerkmale). Das Werkzeug erfasst Fehlerarten, ihre Ursachen und Abhilfemaßnahmen ebenso wie Kenngrößen von Bauteilen, Grundmaterialien, Schichtsystemen, Beschichtungsverfahren und Prozessen sowie die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Größen.

Die fünf Programmmodule entsprechen den vier Grundwissensbasen „Bauteilbedingte Fehler“, „Grundmaterialbedingte Fehler“, „Schicht- und Verfahrensbedingte Fehler“ und „Prozesskettenbedingte Fehler“ sowie der Gesamtwissensbasis. Die Inhalte der Grundwissensbasen bilden den Unterbau für die Produktionswissensbasis.

Der modulare Aufbau des Programms ermöglicht eine einfache Zuordnung von Fehlerarten und -ursachen, wie sie während des Produktionsprozesses auftreten. Zu dokumentierende Fehler lassen sich anhand der Grundwissensbasen schnell und einfach der Stelle ihres Auftretens zuordnen. Der integrierte Abfragegenerator ermöglicht beliebige Datenbankrecherchen in allen verwalteten Modulen. Spezielle Programmierkenntnisse sind dafür nicht nötig. Der Benutzer kann aus einer Liste Kriterien auswählen und mit logischen Verknüpfungen und einer Gruppierungsoption auch komplexe Abfragen visuell erstellen. Bereits erstellte Abfragen können in der Datenbank gespeichert und jederzeit wieder geladen werden. Zum Visualisieren der erfassten Fehlerdaten stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung: Die Baumansicht erlaubt eine detaillierte hierarchische Darstellung der Daten und zeigt die Zuordnung der aufgetretenen Fehler, ihre Ursachen und Maßnahmen, bezogen auf die Stelle ihres Auftretens. Auch eine tabellarische Übersicht ist vorgesehen. Neben der textorientierten Datenerfassung bietet das Programm die Möglichkeit, digitalisierte Bilder und andere Dokumente wie Messwerttabellen oder Fehlerprotokolle einzubinden. Es werden alle gängigen digitalen Bildformate und OLE-fähigen Dokumente (z.B. Word, Excel, PDF) unterstützt.

Der Benutzer kann – im firmenspezifischen Layout – zur besseren Kommunikation mit in- oder externen Partnern und zur Dokumentation rasch einen Bericht mit dem Fehlerbaum, den Bildern und Dokumenten zusammenstellen und ausdrucken. Berichte werden automatisch in der Datenbank gespeichert und sind jederzeit wieder aufrufbar. Ein Statistik-Tool erlaubt die statistische Aufarbeitung des Datenbestands. So lässt sich beispielsweise die Häufigkeit von aufgetretenen Fehlern in Abhängigkeit vom Schichtsystem ermitteln. Das Tool läuft unter Windows 95/98, ME, NT, 2000 oder XP und benötigt das Datenbanksystem InterBase6 oder Firebird (im Lieferumfang enthalten).
Eine Demoversion von WiQM ist unter www.schichttechnik.net verfügbar.

Unternehmensinformation

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Nobelstr. 12
DE 70569 Stuttgart
Tel.: 0711 970-00
Fax: 0711 970-1399

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