nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
31.05.2016

Kamerabasierter Codeleser und Vision-Sensorik von Sick

Wenn‘s schnell gehen muss

Eine intelligente Bildverarbeitungslösung mit kamerabasiertem Codeleser und Vision-Sensorik optimiert die voll automatisierte Verschraubung eines Airbag-Moduls an der Montagelinie.

Kamerabasierter Codeleser und Vision-Sensorik (© Sick)

Eine vollautomatische Roboterlösung kommt derzeit an zwei Arbeitsstationen der Linienfertigung im Ford-Werk Köln-Niehl zum Einsatz: bei der Verschraubung des Airbag-Moduls im Fahrzeuginnenraum und des Schließbügels-Strikers für die Heckklappe. Automatisierungsspezialist Resa Systems aus Saarwellingen wurde als Generalunternehmer für das Projekt beauftragt. Die Sensor- und Kameratechnik zur Verarbeitung aller relevanten Informationen lieferte die Sick AG, Waldkirch.

Vollautomatische Lage- und Bestückungskontrolle

Das Airbag-Modul wird von einem Industrieroboter an der Mittelkonsole verschraubt. Ein zweiter Industrieroboter verschraubt den sogenannten Heckklappen-Striker. Nach dem Einlauf der Karosserie in die Station erkennt ein Scanner die Karossendaten und übermittelt diese direkt an die Steuerung. Der Roboter für das Airbag-Modul greift das passende Modul, von dem insgesamt fünf Varianten existieren. Anschließend setzt er das Airbag-Modul in die vorgesehene Position im Auto ein und verschraubt es im Fahrzeug.

Die fünf unterschiedlichen Airbag-Module werden über ein etwa zehn Meter langes Zuführband an die Entnahmestelle des Roboters gebracht, nachdem sie zuvor durch den kamerabasierten Codeleser Lector620 auf ihre korrekte Lage und Beschickung überprüft wurden. Die genaue Position der Gewindebolzen zum Einsetzen des Airbag-Moduls erkennt der Vision-Sensor Inspector VSPM-6 von Sick. Die Muttern zum Verschrauben des Airbag-Moduls werden über ein Mutterzuführsystem mit Vereinzelung bereitgestellt.

Der zweite Roboter in der Roboterzelle verschraubt den Heckklappen-Striker. Dieser wird mittels einer Schablone in Position gebracht und anschließend verschraubt. Zur Erkennung der genauen Position der Schrauben für den Heckklappen-Striker kommt ebenfalls der Vision-Sensor zum Einsatz. Die Taktzeit für die Station beträgt 60 Sekunden.

Komplexe Anforderungen an Lesegenauigkeit

Der Inspector VSPM-6 als intelligente Bildverarbeitungslösung in dem Sensorpaket positioniert, prüft und misst Objekte auch bei schnellen Produktionsprozessen. Er enthält einen "Objektfinder", der unabhängig von Position, Größe und Drehwinkel die richtigen Daten liefert.

"Die Integration der Kameralösung von Sick war eine große Herausforderung in dem Projekt, weil die Anforderungen an die Lesegenauigkeit sehr komplex sind", sagt Resa-Systems-Projektleiter Harald Maaß. "Aus gemeinsamen Vorgängerprojekten wussten wir allerdings, dass der Inspector gerade für eine solch komplexe Anforde rung genau das richtige Produkt ist." Der kamerabasierte Codeleser ist zum ersten Mal bei Ford in Köln in der Endmontage im Einsatz. Er ist speziell zugeschnitten auf die Anforderungen der Industrie und identifiziert 1D-, 2D- und direkt markierte Codes in Bewegung, im Stillstand und auch bei schlechter Codequalität zuverlässig. Die Kamera ist direkt an die Anlagensteuerung angebunden. "Eine Besonderheit aus unserer Sicht ist, dass im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes nur eine einzige Softwarelösung sämtliche Lesearten verarbeiten kann", erklärt Sick Key Account Manager Klaus Pübben.

Für 1D- und 2D-Codes, 2D-Vision oder RFID hat Sick eigens die sogenannte SOPAS-Oberfläche ("Sick Open Portal for Application and Systems Engineering Tool") als Konfigurationssoftware entwickelt.

Sick AG
www.sick.de

Unternehmensinformation

Sick AG

Erwin-Sick-Str. 1
DE 79183 Waldkirch
Tel.: 07681 202-0
Fax: 07681 202-3863

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

Hier kostenlos anmelden

Beispiel-Newsletter ansehen