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17.04.2015

Weißlichtinterferometer Newview 7300 von Zygolot prüft FI-Schutzschalterelemente

FI-Schutzschalter im Visier

Weißlichtinterferometer Newview 7300 (Foto: Zygolot)

Fehlerstromschutzschalter, auch FI-Schutzschalter genannt, unterbrechen innerhalb extrem kurzer Zeit automatisch einen Stromkreis, wenn ein Fehlerstrom einen gewissen Wert überschreitet und damit Sachwerte oder gar Menschenleben gefährden kann. FI-Schutzschalter müssen daher zuverlässig funktionieren, was wiederum eine hochpräzise Fertigung voraussetzt. Dies zu garantieren ist Aufgabe von Prüfsystemen, die zuverlässig, rasch und wirtschaftlich arbeiten müssen.

Viele Kontaktelemente und große Probenhalterung

Einer der international führenden Hersteller dieser Schutzschalter setzt für diese Prüfaufgabe ein 3D-Weißlichtinterferometer Newview 7300 des Messgeräteherstellers Zygolot, Darmstadt, ein. Das System beruht auf einem Standardgerät, ist aber als Portalversion mit großem Probentisch gebaut. Somit können die in großer Zahl aus der Produktion kommenden, in transportablen Halterungen zusammengefassten Kontaktelemente zügig vermessen werden. Jede Einzelmessung kann gleichzeitig mehrere unterschiedliche Oberflächeneigenschaften erfassen. Die Teile sind jeweils etwa 3 mm x 2 mm groß und müssen, um die Kontaktfunktion sicher erfüllen zu können, in ihrer Form, Ebenheit (deutlich unter 1 µm) und Struktur (Rauheit < 1 µm) sehr präzise gefertigt sein. Da sie aus Gründen der Wirtschaftlichkeit in großen Zahlen geprüft werden, ist die Probenhalterung groß und schwer. Die Prüfanlage ist daher wie ein Koordinatenmessgerät aufgebaut, wobei das Weißlichtinterferometer die Stelle des dort sonst üblichen Messkopfs einnimmt. Die Prüfobjekte werden in einer transportablen Halterung, die etwa 100 Prüfobjekte aufnehmen kann, unter das Gerät gestellt. Der Arbeitstisch ist eine Granitgrundplatte mit spezieller Schwingungsisolierung. Da die Verfahrwege in X- und Y-Richtung jeweils 300 mm betragen, können sehr viele Prüfstücke in einem vollautomatischen Ablauf gemessen werden.

Die Kamera muss schnell sein

Die Objektive sind an einen Objektivwechsler angebaut und bieten für jede Vergrößerung die gleiche Höhenauflösung, was im Vergleich zu anderen optischen Messprinzipien ein großer Vorteil ist. Um trotz der großen Bauteilanzahl die Messzeiten kurz halten zu können, ist das Messgerät mit einer sehr schnell arbeitenden Kamera ausgestattet: Die Bilderzeugungsrate beträgt 400 Hz bei 640 x 480 Pixel. Die Verarbeitung dieser Datenmengen erfolgt durch das 64-bit-Betriebssystem Windows 7. Eine weitere Besonderheit ist der als Goniometer aufgebaute Kipptisch. Dieser kann sehr große Lasten tragen und ermöglicht ein wirtschaftliches Ausrichten der Bauteile zum Messkopf, ohne dass der Messkopf verkippt werden müsste.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten

In der Portalversion lässt sich das Weißlichtinterferometer auch einsetzen, um beispielsweise Komponenten für Großdieselmotoren zu prüfen. Die Messgeräte der NewView-Reihe lassen sich voll in die Produktion integrieren und direkt an einer Maschine aufstellen, beispielsweise einer Schleifmaschine. Der Bediener kann während der Fertigung laufend die Qualität der geschliffenen Teile und damit die Qualität des Schleifprozesses überprüfen und, wenn nötig, umgehend den Prozess korrigieren und somit kostspieligen Ausschuss vermeiden. Typische Teile, deren Funktionsflächen mit dem Messgeräte geprüft werden können, sind u. a. Komponenten für Hydrauliksysteme und Bauteile für die Mikroelektronik.

Zygolot GmbH Ametek Ultra Precision Technologies
www.zygolot.de
Control, Halle 1, Stand 1302

Unternehmensinformation

Ametek Germany GmbH Abteilung Zygo

Rudolf-Diesel-Straße 16
DE 64331 Weiterstadt
Tel.: 06150 543-1161
Fax: 06150 543-1500

Internet:www.zygo.de
E-Mail: ZygoInfo.de <AT> ametek.com


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