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01.08.2013

Verzahnungsmesszentrum 3000GMS

Nicht vom Sockel zu stoßen

Von Verzahnungsmesszentren wird erwartet, dass sie vielfältig einsetzbar, leicht zu bedienen und mit unterschiedlichsten Normenwerken kompatibel sind. Bei der Entwicklung des Verzahnungsmesszentrums 3000GMS hat Gleason, Ludwigsburg, großen Wert auf die Steifigkeit der Mechanik gelegt. Darin sieht das Unternehmen einen entscheidenden Garant für präzise Messergebnisse. Deshalb steht das Gerät auf einem Sockel aus massivem Granit. Die Grundplatte soll mechanisch wie thermisch extrem stabil sein und Schwingungen dämpfen. Für zusätzliche Genauigkeit sorgen passive Vibrationsdämpfer in den Stellkeilen, ein Temperaturüberwachungssystem sowie optional eine Werkstück-Temperaturkompensation, beschreibt der Hersteller. Dies soll Messgenauigkeiten bis Stufe 2 nach DIN3960/62 ermöglichen. Eine Stellfläche von 20m² ist für das System aussreichend, da der Gegenhalter nicht gegenüber dem Tisch angeordnet wurde, sondern seitlich steht. Dies verringert den Platzbedarf im Vergleich zu herkömmlichen Bauweisen um 30 bis 40 Prozent.

Als Zubehör für Messungen an Innenverzahnungen stehen Tasterverlängerungen bis 850 mm zur Verfügung (Foto: Gleason)

Für die Lagerung der Linearachsen kommen V-förmige, präzisionsgeschliffene Linearführungen zum Einsatz. Diese vermeiden ein Kippen bei schnellen Bewegungen. Die Achsen sind mit vorgespannten Hochleistungslagern ausgestattet und verfügen über schnelle und hochgenaue Linearantriebe sowie Glasmaßstäbe mit 0,1µm Auflösung. Beim Rundtisch erfolgt der Antrieb über einen Torque-Motor. Durch den Einsatz von Elektromagneten als Bremskraft entwickeln die Motoren trotz ihrer hohen Dynamik wenig Wärme. Dies sieht das Unternehmen als großen Vorteil an.

Als weiteren Vorteil des Systems nennt die Firma die einfache Handhabung bei der Zentrierung der Messobjekte. Nach dem Auflegen soll der Tastkopf schon zur genauen Erfassung der Werkstückposition durch das Antasten von Referenzflächen eingesetzt werden können.

Aus den Ergebnissen berechnet die Steuerung die erforderlichen Korrekturen und übermittelt dem Bediener Betrag und Richtung der vorzunehmenden Verschiebung. Diese Verschiebung kann bei angestelltem Tastkopf vom Anwender vorgenommen und auf dem Bildschirm der Maschine überwacht werden. Der Einsatz von Messuhren zur Taumel- und Rundlaufermittlung sowie Werkstückausrichtung ist somit nicht erforderlich. Eine große Vereinfachung der Justierung soll sich außerdem daraus ergeben, dass die Software Abweichungen von der Mittenposition Werkstück zur Tischmitte sowie Taumelbewegungen von bis zu 10 mm erkennt. Diese können während des Messvorgangs automatisch kompensiert werden, sodass keine zeitraubende Feinjustierung erforderlich ist.

Zeit soll der Anwender auch beim Einrichten der Messstelle und der Steuerung sparen können. Mit der Steuerkonsole können alle erforderlichen Achsbewegungen direkt vor Ort vorgenommen werden. Ebenso lässt sich die Position des Messfühlers optisch kontrollieren. Die Konsole ist mit Touchscreen und zwei Joysticks ausgerüstet. Sie verfügt zudem über eine eingebaute Videokamera, mit deren Hilfe Fotos z. B. von der Aufspannung des Werkstücks zu Dokumentationszwecken erstellt und archiviert werden können. Zusammen mit einem Lautsprecher und Mikrofon kann die Kamera auch zur internetbasierten Ferndiagnose und Hilfe bei Problemen eingesetzt werden. Dies soll eine schnelle Hilfe vom Hersteller zum Anwender sicherstellen.

Die wichtigsten mechanischen Komponenten der 3000GMS im Überblick (Grafik: Gleason)

Um unterschiedliche Messaufgaben ausführen zu können, kann der Anwender alle gängigen Standard-Taster als Messfühler einsetzen. Das System besitzt ein Magazin für unterschiedliche Tastköpfe bzw. Messfühler, aus dem die Steuerung automatisch den für das jeweilige Messprogramm benötigten Taster bzw. Sensor abholt. Als Zubehör z.B. für Messungen an Innenverzahnungen stehen auch Tasterverlängerungen bis 850 mm zur Verfügung.

Die Messanlage eignet sich nicht nur für die Messung an Zahnrädern. Mit ihr sollen sich u. a. auch Stirnräder, unbekannte Stirnverzahnungen, Gerad- und Spiralkegelräder, Schneckenräder und Schneckenwellen oder Kerbverzahnungen vermessen lassen. Messvorgänge und Analysen laufen vollautomatisch ab, die Ergebnisse werden archiviert. Neben Verzahnungsmessungen kann das System auch weitere Prüfungen wie die der Oberflächenrauigkeiten – sowohl in Profil- als auch in Flankenrichtung – durchführen oder Eigenschaften wie Schleifbrand, Oberflächenhärte und Eigenspannungen mithilfe einer Magnetresonanz-Prüfung ermitteln.

Die Software berücksichtigt die Vorgaben führender nationaler bzw. internationaler Regelwerke und Normen wie beispielsweise DIN oder ISO.

Gleason Metrology Systems
www.gleason.com

Unternehmensinformation

Gleason Sales (Deutschland)

Daimlerstraße 14
DE 71636 Ludwigsburg
Tel.: 07141 404-0
Fax: 07141 404-500

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