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15.10.2014

USB-3.0-Schnittstelle und Treiberpaket für Industriekameras von IDS Imaging

Wie Sie die Leistung von Sensoren optimal nutzen

USB-3.0-Schnittstelle und Treiberpaket für Industriekameras (Foto:IDS)

Künftig will die IDS Imaging Development Systems GmbH, Obersulm, neben Industriekameras mit dem eigenen Treiberpaket Software Suite auch baugleiche Modelle mit der Schnittstelle USB3 Vision anbieten. Ein Wechsel vom USB3-Vision-Standard, kurz U3V, zur hauseigenen Software Suite und umgekehrt soll smart & easy funktionieren.

"Wer auf ein bestimmtes Kameramodell unabhängig vom Hersteller zurückgreifen will, wird diesen Schritt begrüßen. USB3 Vision definiert ein herstellerunabhängiges Standardprotokoll, das auf die USB-3.0-Schnittstelle aufsetzt", sagt der Geschäftsführer von IDS Imaging Jürgen Hartmann. Ein Vorteil des USB3-Vision-Standards sei die beliebige Austauschbarkeit der Kameras, unabhängig vom jeweiligen Hersteller und ohne jegliche softwareseitigen Änderungen. Die einfache Bildoptimierung und die Funktionsvielfalt spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle.

Entscheidet sich der Anwender für eine U3V-Industriekamera von IDS Imaging kann er später auf die herstellereigene Software Suite wechseln, wenn seine Applikation dies erfordert und der Umfang der Kamera nicht ausreichen sollte. Er muss in diesem Fall die Kamera nicht tauschen, es genügt ein Update der Firmware; eine Aktualisierung, die ohne Einsenden der Kamera funktionieren soll.

Um das Optimum aus der Schnittstelle und den Sensoren herauszuholen und die Integration der Kameras so einfach und flexibel wie möglich zu gestalten, setzt IDS seit jeher auf ein eigenes Treiberpaket: die Software Suite. Diese ist über alle Kameraversionen des Herstellers – egal, ob mit USB 2.0, USB 3.0 oder GigE Interface – identisch und soll innerhalb der Modellpalette des Herstellers auch einen schnittstellenübergreifenden Kamerawechsel erlauben. Die Applikation muss nach Firmenangaben nicht neu programmiert werden, lediglich die kameraspezifischen Parameter gilt es anzupassen. Auch der Mischbetrieb von Kameras mit unterschiedlichen Schnittstellen an einen PC sei gewährleistet.

Für OEMs, die Geräte in Serie bauen, ist die Austauschbarkeit sekundär. Hier zählen die optimale Lösung einer Applikation und die maximale Leistung einer Kamera. "Die im U3V-Standard festgelegten Funktionen werden nicht ausreichen, um die Möglichkeiten der modernen Sensorgeneration zu nutzen. Features wie beispielsweise der Linescan-Modus bei CMOSIS-Sensoren sind im Standard nicht beschrieben und dementsprechend auch nicht umgesetzt", erläutert Jürgen Hartmann. Der eine oder andere Kamerahersteller habe daher begonnen, entsprechende Funktionen an den Standard anzuhängen. Greift der Anwender darauf zurück, sei auch die Austauschbarkeit dahin und der Standard verliere seinen Sinn.

Langjährige Erfahrung hilft bei der Weiterentwicklung

IDS Imaging brachte vor über zehn Jahren die ersten Kameras mit USB-2.0-Anschluss auf den Markt. "Wir waren von Anfang an von der Industrietauglichkeit der Schnittstelle überzeugt. In der Bildverarbeitungscommunity zweifelten jedoch einige Marktbegleiter daran, dass sich die Schnittstelle in industriellen Anwendungen wirklich bewährt – und ignorierten den Universal Serial Bus", sagt Jürgen Hartmann. Es zeige sich nun, dass man die Technologie voll industrietauglich implementieren kann. "Im Laufe der Zeit bewältigten unsere Entwickler viele Herausforderungen, die sich im Zusammenspiel der Prozessoren und Komponenten wie Kabel und Hubs ergaben. Mit jeder Lösung stieg auch unser Erfahrungsvorsprung in puncto USB-Technologie", sagt Jürgen Hartmann. Das gewachsene Know-how sei heute bei der Implementierung von USB 3.0 besonders wertvoll.

IDS Imaging wird deshalb auf zwei Schienen unterwegs sein. Bei den U3V-Kameramodellen hält sich der Hersteller nach eigenen Angaben strikt an den Standard. Damit kann der Anwender auf die volle Austauschbarkeit setzen. Wer die Leistungsfähigkeit sowie die Features der Kameras und der neuen Sensoren voll nutzen will, kann dagegen auf die Modellpalette mit der hauseigenen Software Suite zurückgreifen. "Mit dem Treiberpaket wollen wir noch schneller auf spezielle Anforderungen und Wünsche unserer Kunden reagieren. Features neuer Sensormodelle, die noch nicht Inhalt des Standards sind, lassen sich kurzfristig und vollumfänglich implementieren", erklärt Jürgen Hartmann.

Bedienkomfort und Zeitersparnis sollen weitere Pluspunkte der herstellereigenen Software Suite sein. Um eine möglichst optimale Bildqualität zu erzielen, sind viele Einstellmöglichkeiten vorprogrammiert. "Dadurch spart der Anwender viel Zeit und kann sofort nach dem Anschluss der Kamera die ersten Bilder erfassen", sagt Jürgen Hartmann. Zudem haben Softwareentwickler die Möglichkeit, bereits vor der eigenen Programmierung umfangreiche Messungen zu machen und verschiedene Kameraeinstellungen miteinander zu vergleichen. Diesen Mehrwert hinsichtlich Kosten- und Zeitersparnis bietet der U3V-Standard nicht.

Ende Januar 2013 veröffentlichte die internationale Arbeitsgruppe der Automated Imaging Association (AIA), bestehend aus Experten verschiedener Firmen, die Version 1.0 des USB3-Vision-Standards. Damit ist es gelungen, eine gemeinsame Basis für Machine-Vision-Kameras mit USB-3.0-Schnittstelle zu entwickeln.

IDS - Imaging Development Systems GmbH
www.ids-imaging.de

Unternehmensinformation

IDS - Imaging Development Systems GmbH

Dimbacher Str. 6-8
DE 74182 Obersulm
Tel.: 07134 96196-0
Fax: 07134 96196-99

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