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08.04.2015

System von Kordt misst Außendurchmesser an Großkomponenten

Messung über den gesamten Toleranzbereich

Außendurchmesser an Großkomponenten messen (Foto: MWA)

Die Mechanischen Werkstätten Anhalt (MWA) aus Halberstadt stellen Großbauteilen für Windkraftanlagen und Getriebehersteller her. Unter dem Maschinenpark befinden sich zehn Bearbeitungsmaschinen, die in vier Schichten betrieben werden. Eine moderne 3D-Messmaschine sichert bei der abschließenden Endkontrolle die Qualität der Bauteile.

Die Außendurchmesser der Planetenträger wurden bislang fertigungsbegleitend mit marktüblichen Bügelmessschrauben erfasst. Hier traten drei wesentliche Probleme auf:

  • Die Bügelmessschrauben, zumeist aus Stahl, waren relativ schwer, und aufgrund des aufwendigen Handlings ist kaum eine ausreichend gute Messsicherheit zu erreichen.
  • Die Messung in horizontaler Lage in der Karusselldrehmaschine erfordert ein hohes Maß an Erfahrung und Gefühl für die Messung.
  • Die Handwärme des Prüfers hat einen Einfluss auf das Messergebnis.

Zusammen mit der Firma Kordt aus Eschweiler wurde nun ein neues System installiert. Hierbei kommen sowohl die Messrachen Cordameter als auch die Einstellassistenten Cordas zum Einsatz.

Im ersten Schritt war es wichtig, die Messung der Durchmesser in horizontaler Lage sicher zu beherrschen. Die Messrachen werden für größere Baumaße aus CFK gefertigt. Das Gewicht eines solchen Geräts ist bis um die Hälfte geringer als bei einer herkömmlichen Bügelmessschraube. Um die Messung in der Maschine zu vereinfachen, wurden an den Rahmen des Messgeräts Anschläge bzw. Anlagesets vorgesehen, die den richtigen Abstand zur Kopffläche des Planetenträgers sicherstellen. Im vorliegenden Fall war das Maß im Kopfbereich. Die Stirnseite ist entsprechend bearbeitet, sodass sie als Referenzanlage genutzt werden kann.

Im nächsten Schritt musste überlegt werden, wie die Einstellung des Messgeräts vorzunehmen ist. Sinnvoll ist es, die Einstellung in der Ebene vorzunehmen, in der auch die Messung später erfolgen soll. Die Einstellung war mit der Koordinaten-Messmaschine geplant. Dies ist nicht ohne Weiteres möglich, da Messgeräte immer einen festen Referenzpunkt brauchen. Mit dem messenden Taster stößt man entsprechend auf ein Problem. Dieses löst Kordt mit den Einstellassistenten Cordas. Diese Vorrichtung ist auf die Einstellung des Cordameter ausgelegt. Es wird grob voreingestellt und mittels der Koordinatenmessmaschine das Ist-Maß bestimmt. Der Einstellassistent kann dann in die Fertigung gegeben werden. Der Aufbau aus CFK sorgt für eine besonders große Temperaturstabilität.

Nun erfolgt die Einstellung direkt vor Ort. Das Messgerät wird in der gleichen Messposition eingestellt. Der Einstellassistent ist entsprechend der Messaufgabe ausgeführt. Die Anschläge greifen entsprechend wie bei der späteren Messung ein. Das Gerät liegt sicher und stabil in der Einstellvorrichtung und kann genullt werden. Die Messspanne des Geräts von 10 mm vereinfacht die Einstellung. An der digitalen Messuhr wird der Ist-Wert des Einstellassistenten als Preset eingegeben.

Bei der Messung wird entsprechend vorgegangen: Der Messrachen wird über die Anschläge über den Durchmesser geführt. Das Messgerät liegt definiert und stabil in der Messposition. Die großen parallelen Messflächen sorgen für eine sichere Messung über den gesamten Toleranzbereich.

MWA schätzt beim Einstellmeister die Nutzung direkt an der Maschine. Die Einstellung kann ohne große Verzögerung beliebig oft wiederholt werden. Durch die Gestaltung entsprechend dem Prüfling und die Anpassung an das Messgerät ist die Einstellung auch für den Werker kein Problem. Die Verstellbarkeit des Einstellassistenten erweitert den Anwendungsbereich auch für andere Messgeräte.

Der Messmittelhersteller unterstreicht, dass durch die Verwendung von CFK-Bauteilen sowohl beim Messgerät als auch beim Einstellassistenten die Temperaturabweichungen keine Rolle spielen. Der Einstellassistent wird bei 20 °C eingestellt. Das Maß ändert sich nicht, wenn in der Werkhalle eine andere Temperatur herrscht.

Das Messgerät besteht ebenfalls aus Kohlefaser und bleibt ebenso maßlich stabil. Durch die Messung der Werkstücktemperatur und den Ausdehnungskoeffizienten des Werkstoffs lassen sich dann Rückschlüsse auf das endgültige Maß bei 20 °C ermitteln.

Kordt hat auch schon Installationen realisiert, bei denen ein sogenanntes Auflagerack zum Einsatz kommt. Dieses Rack wird über das Werkstück gestellt und dient dem Messgerät als eine Art Schubladenfach: Messungen in mehreren Höhen sind dann möglich.

Kordt GmbH & Co. KG Fabrik für Lehren + Messzeuge
www.kordt.de
Control, Halle 7, Stand 7404

Unternehmensinformation

Kordt GmbH & Co. KG Fabrik für Lehren + Messzeuge

Preyerstr. 24-26
DE 52249 Eschweiler
Tel.: 02403 7005-0
Fax: 02403 7005-26

Internet:www.kordt.de
E-Mail: mail <AT> kordt.de


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