nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
06.03.2006

Stufenendmaß koba-step

Messunsicherheit realistisch einschätzen

Die mobile Kalibrierung vor Ort mit dem Stufenendmaß koba-step der Kolb & Baumann GmbH, Aschaffenburg, (Vertrieb: Technisches Büro Torsten Hönig, Mettmann) gibt Aufschluss über die zu erwartenden Messfehler, die durch vorhandene Umgebungsbedingungen in das Messergebnis einfließen. Dabei sind die Unebenheit der eingesetzten Platte und die Temperaturschwankungen nur zwei nicht zu unterschätzende Faktoren.

Bei der Laborkalibrierung werden alle Summenfehler in optimalen Grenzen gehalten und so nur der Eigenfehler des Messgeräts (Maßstab) ermittelt. Dagegen gibt eine Vor-Ort-Kalibrierung Aufschluss über die zu erwartende Messunsicherheit (Werkstatttoleranz) der zu messenden Toleranzen. Dabei darf die Messmittelfähigkeit des für sich selbst stehenden Messgeräts und damit die Funktionstauglichkeit nicht außer Acht gelassen werden.

Faktoren wie Messplatte (Basis), Temperatur, Raumklima, Bodenschwingungen, Magnetfelder, Eigenfehler des Maßstabs und Winkligkeit des Höhenmessgeräts fließen in die Messunsicherheitsrechnung vor Ort ein. Daher reicht das Beurteilen des Messgeräte-Eigenfehlers nicht mehr aus. Der Werker vor Ort sollte ein Verständnis dafür entwickeln, welche Toleranzen er mit seiner zur Verfügung stehenden Ausrüstung messen kann. Die Kenntnis der Messunsicherheit und damit die Festlegung der Werkstatttoleranz befähigen ihn, Messergebnisse richtig einzuschätzen und Grenzen abzustecken. Da selten optimale Bedingungen vorhanden sind, ist die Kenntnis der Beschaffenheit der Messplatte (Basis) und des Einflusses von Temperaturunterschieden zwingend erforderlich. Der Einblick in das Herstellerprotokoll kann dagegen zu Fehleinschätzungen führen, da die Messgenauigkeit des Messgerätemaßstabs dafür nicht ausreicht.

Die Ebenheit der Messplatte (Basis) lässt sich mittels einer Neigungswaage, eines Laserinterferometers oder eines Autokolimationsfernrohrs prüfen. Im zweiten Schritt wird mit dem Stufenendmaß koba-step das Höhenmessgerät durch bidirektionales Antasten der Messflächen in 20-Millimeter-Schritten geprüft. Nach dem Ermitteln der zu tolerierenden Temperaturschwankungen während des Kalibriervorgangs lässt sich mit verschiedenen Strategien der Einzelfehler des Maßstabs, der Gesamtfehler des Geräts mit Winkligkeitsabweichung und der zu erwartende Summenfehler ermitteln.

Das Ermitteln der Rechtwinkligkeit des Höhenmessgeräts in zwei Achsen ist bei Messlängen über 300 mm zwingend erforderlich. Der Einfluss der Körperwärme des Prüfers während des Kalibriervorgangs wie auch bei den üblichen Messungen muss mit einem kalibrierten Präzisionsthermometer überwacht werden. Dabei ist es ratsam, das Kalibriernormal sowie das Höhenmessgerät mit einem Temperatursensor zu versehen. Der Temperatursensor sollte so nah wie möglich an dem Maßstab des Höhenmessgeräts angebracht werden, was bei handelsüblichen Höhenmessgeräten nicht immer zu realisieren ist. Werden Höhenmessgeräte größer als 600 mm kalibriert, sollte jeweils ein zweiter Temperatursensor an Stufenendmaß und Höhenmessgerät über der Länge weg verteilt angebracht werden. Höhenmessgeräte mit einem Messweg über 900 mm müssen gesondert betrachtet werden.

Ein mehrmaliger Messdurchlauf gibt Aufschluss über Umkehrspanne und fmax des Höhenmessgeräts. Nach erfolgter Kalibrierung ist eine Besprechung des Messprotokolls mit dem Anwender zu empfehlen, was einer QM-Schulung nahe kommt und den sicheren Umgang mit dem Gerät festigen soll.

Unternehmensinformation

Torsten Hönig Technisches Büro

Am Sonnenhang 6
DE 40822 Mettmann
Tel.: 0202 3718910
Fax: 02104 926158

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

Hier kostenlos anmelden

Beispiel-Newsletter ansehen