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17.03.2015

Software von Gleason Metrology Systems steigert Produktivität von Verzahnungsmesszentren

Reduzierung unproduktiver Nebenzeiten

Software steigert Produktivität von Verzahnungsmesszentren (Foto:Gleason Metrology Systems)

Gleason Metrology Systems in Ludwigsburg demonstriert auf der diesjährigen Messe Control in Stuttgart eine neue Softwarelösung zur Produktivitätssteigerung von Verzahnungsmesszentren.

Die Programmierung von Verzahnungsmesszentren erfolgt seit der Innovation des computergestützten Verzahnungsmessens in den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts weitgehend werkstattorientiert. Die Eingabe grundsätzlicher Verzahnungsdaten (Zähnezahl, Modul, Steigungswinkel, Eingriffswinkel) und die entsprechende Auswertung nach nationalen oder internationalen Standards sowie Sonderauswertungen (K-Profile, Kopf- und Fußrücknahmen usw.) erfolgen manuell durch den Bediener.

Durch den teilweise umfangreichen Programmierumfang und die bisher übliche Programmstruktur können während der Programmierung des Verzahnungsmesszentrums bislang keine Werkstücke vermessen werden. Bei fast allen Anwendungen, von kleinsten Losgrößen bis hin zur Massenfertigung, behilft man sich bisher mit einem zweiten, kostenintensiven Softwarepaket, das auf einem separaten Rechner installiert und mit dem Verzahnungsmesszentrum vernetzt wird. Entsprechend werden die Messprogramme auf einem zentralen Server gespeichert und dem gesamten Maschinenpark zur Verfügung gestellt. Leider steht das Verzahnungsmesszentrum aber während des eigentlichen Messvorgangs für andere Tätigkeiten nicht zur Verfügung.

Software wird multitasktingfähig

An dieser Stelle setzt die neue Lösung von Gleason Metrology Systems an. Die im Jahr 2008 vorgestellte Mess- und Auswertesoftware Gama (Gleason Automated Measurement and Analysis) wurde zur Multitaskfähigkeit weiterentwickelt. Für den Anwender hat diese neue Funktionalität eine Reihe von Vorteilen. So können zum Beispiel während des Messvorgangs an einem Werkstück die Neuprogrammierung eines anderen Werkstückes stattfinden oder Änderungen von Programmierungen oder Programmen durchgeführt werden. Auch lassen sich gespeicherte Daten einer bereits durchgeführten Messung und Analyse durch z. B. Änderung des Auswertestandards, Einfügen von K-Feldern, Kopf- und Fußrücknahmen usw. bearbeiten. Zudem kann ein Original-Messprotokoll oder ein geändertes Messprotokoll ausgedruckt werden.

Eine weitere Vereinfachung der Programmierung erfährt der Bediener durch Daten, die im Gear-Data-Exchange (GDE)-Format bereitgestellt werden. Die Verzahnungsdaten werden dabei – inklusive der entsprechenden Auswertungsanweisungen im XML-Format – durch CAD-Systeme unter Verwendung eines Post-Prozessors zur Verfügung gestellt. Die aktuelle Version des GDE-Formats ist in der VDI/VDE 2610 Ausgabe Mai 2014 beschrieben und beinhaltet in der Definition alle wesentlichen verzahnungsrelevanten Daten.

Daten kommen von der Datenbank

Üblicherweise werden zum Importieren der GDE-Daten Schnittstellen zur Verfügung gestellt, die einen einmaligen Import dieser Daten in die Verzahnungsmess- und Auswertesoftware ermöglichen. Nachteil des einmaligen Datenimports ist aber, dass bei der Änderung von Zeichnungen, Toleranzen, Standards sowie der Anpassung von Rücknahmen und Auswertebereichen die Änderungen zwar vom Konstrukteur in einer aktualisierten Datei im GDE-Format gespeichert werden. Die resultierende Datei wird jedoch nicht direkt im Verzahnungsmesszentrum umgesetzt, denn der Datenimport ist für die Maschine ja bereits abgeschlossen.

Das Softwaresystem von Gleason Metrology Systems bietet hier einen entscheidenden Vorteil: GDE-Datensätze im XML-Format werden nicht einmalig über eine Schnittstelle erfasst, sondern bei jedem Aufruf des jeweiligen Messprogramms von der Datenbank neu eingelesen. Entsprechend werden Zeichnungsänderungen sofort in den Produktionsprozess integriert. Das steigert laut Hersteller die Produktivität und erleichtert die Arbeit des Bedieners in erheblicher Weise.

Bei der Bereitstellung von Schnittstellen in Verzahnungsmaschinen ist es möglich, die Verzahnungsdaten im GDE-Format direkt in die Steuerung dieser Maschinen einzulesen. Damit kann sowohl in der Fertigung als auch in der Qualitätsprüfung auf eindeutige, vom Konstrukteur zur Verfügung gestellte Verzahnungsdaten zurückgegriffen und diese am Werkstück eins zu eins umgesetzt werden. Schließlich kann in einem Umfeld mit mehreren Verzahnungsmesszentren unterschiedlicher Hersteller eine herstellerunabhängige Datenbank mit GDE-Dateien als Basis der Vernetzung dienen.

Gleason Sales (Deutschland)
www.gleason.com
Control, Halle 3, Stand 3308

Unternehmensinformation

Gleason Sales (Deutschland)

Daimlerstraße 14
DE 71636 Ludwigsburg
Tel.: 07141 404-0
Fax: 07141 404-500

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