nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
20.04.2011

Sensor CT R200

Vergleichbar mit taktil ermittelten Ergebnissen

Sensor CT R200

Sensor CT R200

Der Sensor CT R200 von cyberTechnologies, Ingolstadt, soll berührungslos Oberflächenfehler im Rauheitsbereich erkennen und Rauheitsparameter direkt im Fertigungsprozess messen. Das System wurde vor allem für runde und rotationssymmetrische Teile entwickelt. Herzstück des Systems ist ein nach dem Prinzip der chromatischen Aberration arbeitender Weißlichtsensor. Die helle Bogenlampe erzeugt einen Lichtpunkt auf der Oberfläche, wobei verschiedene Wellenlängen auf unterschiedliche Ebenen projiziert werden. Das Spektrometer erkennt, welche Wellenlänge mit welcher Intensität reflektiert wird. Ein Messwert wird erzeugt, wenn die Lichtintensität einer bestimmten Wellenlänge auf dem Detektor ein Maximum erreicht. Der Sensor zeichnet sich nach Firmenangaben durch seine hohe Auflösung von 0,01 µm aus.

Ein Rotationstisch dreht das Bauteil, während der Sensor mit einer definierten Schrittweite die Oberfläche am Umfang scannt. Die Datenrate beträgt 14 kHz, und die Messpunkte werden synchronisiert mit dem hochauflösenden Winkelmesssystem des Rotationstischs aufgenommen. Ein Durchmesser von 10 cm kann laut Hersteller mit einer Schrittweite von 5 µm am Umfang innerhalb von 7 s vermessen werden. Die minimale Schrittweite beträgt 1 µm. Um auch kleine Innendurchmesser kontrollieren zu können, wird eine Optik in abgewinkelter Bauweise eingesetzt. Der kleinste Innendurchmesser beträgt damit 35 mm. Der maximale Außendurchmesser hängt von dem Verfahrweg der x-Achse ab. Mit dem Sensor lassen sich Teile bis zu 20 cm Durchmesser vermessen.

Mithilfe der automatischen Positionierung in z- und x-Richtung werden verschiedene Durchmesser an einem Bauteil geprüft. Je nach Taktzeit können beliebig viele Spuren aufgenommen werden. Der Sensor erkennt abhängig von der Oberflächenbeschaffenheit Riefen mit einer Tiefe von 10 µm. Bei glatten Oberflächen werden auch Riefen mit geringerer Tiefe genau detektiert. Auch Standard-Rauheitsparameter wie Ra, Rmax und Rz werden wiederholbar gemessen. Eine komplexe Tastspitzsimulation liefert Rauheitswerte, die nach Herstellerangaben vergleichbar mit taktil ermittelten Ergebnissen sind. Der genaue Durchmesser sowie die Rundheit des Bauteils werden ebenfalls vermessen.

Aufgrund der hohen Auflösung und der kleinen Bauform beträgt der Messbereich des Sensors 300 µm. Damit auch Teile vermessen werden können, deren Rundheit oder Konzentrizität größer als 300 µm ist, verfügt der Sensor über eine geregelte x-Achse. Die Steuerung hält während des Messvorgangs den Sensorkopf im Abstand zur Oberfläche. Die Regelung erfolgt in Echtzeit, der Messwert des Sensors wird um den Regelweg der x-Achse korrigiert. Das lineare Messsystem ist getrennt vom Antrieb und liegt auf einer Achse mit dem Weißlichtsensor, um eventuelle Winkelfehler zu vermeiden. Die Genauigkeit der x-Achse liegt im Bereich des Sensors, sodass die Regelung das Messergebnis nicht negativ beeinflusst. Diese Technik erweist sich laut Hersteller bei der Konstruktion der Vorrichtung als vorteilhaft. Die Toleranzen sind hier unkritisch, und auf aufwendige Zentrierung oder Klemmung kann verzichtet werden. Nach dem Einlegen eines Bauteils wird der Sensor in sicherem Abstand zur Oberfläche positioniert, und der kontinuierliche automatische Fokusvorgang startet. Selbst wenn ein Teil nicht zentriert eingelegt wird, werden alle Messungen korrekt durchgeführt.

Die automatische und kontinuierliche Fokussierung bietet ein hohes Maß an Sicherheit, dennoch ist der Sensorkopf mit einem Kollisionsschutz versehen. Im Falle eines Kontakts mit dem Messobjekt löst sich der Sensor, und alle Achsbewegungen werden gestoppt. Die Achsen sind auf einer massiven Granit-Plattform aufgebaut. Um Vibrationen und Schwingungen vom Fertigungsprozess zu dämpfen, ist das Untergestell mit schwingungsisolierenden Elementen ausgestattet. Beim Einsatz in einer Fertigungszelle legt ein Roboter die Bauteile ein und entnimmt diese nach Abschluss der Messung. Schlechte Bauteile werden ausgeschleust.

Die Software bietet Schnittstellen, um den Sensor in den Fertigungsablauf zu integrieren. Alle Analysen werden aus der herstellereigenen Suite übernommen. Die Rauheitswerte werden nach Vorgaben der entsprechenden Norm gemessen und mit Toleranzen versehen. Schlechte Teile werden eindeutig gekennzeichnet. Bei einem n.i.O.-Teil hat der Bediener die Möglichkeit, sich das Profil anzusehen und den Fehler noch einmal zu beurteilen. Alle Messergebnisse werden gespeichert und mit Datamatrix-Code rückverfolgbar archiviert.

Unternehmensinformation

Cybertechnologies GmbH

Georg-Kollmannsberger-Straße 3
DE 85386 Eching-Dietersheim
Tel.: 089 4524666-0
Fax: 089 4524666-10

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

Hier kostenlos anmelden

Beispiel-Newsletter ansehen