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04.09.2008

Rückführbare Infrarotkalibratoren Fluke 4180

In regelmäßigen Abständen

Rückführbare Infrarotkalibratoren Fluke 4180

Rückführbare Infrarotkalibratoren Fluke 4180

Die richtige Messung mit einem Infrarot-Temperaturmessgerät setzt die Kenntnis des richtigen Emissionsgrads des Messobjekts voraus. Gerade beim Kalibrieren muss der Emissionsgrad des Messobjekts genau bekannt sein. Würde man zum Beispiel einen Kalibrierstrahler bei 500°C mit einem Emissionsgrad von 0,93 mit einem Gerät (spektrale Empfindlichkeit 8 bis 14 µm) vermessen, welches einen Emissionsgrad von 0,95 hat (viele einfachen Pyrometer sind so fest eingestellt), bekäme man einen Fehler von 6,6 K. Diese Fehlerquelle tritt bei einem Referenzpyrometer nicht auf, jedoch bei der internen Anzeige des Referenzstrahlers.

Weitere Probleme ergeben sich aus der Optik. Reale Körper mit einem Emissionsgrad unter 1,00 reflektieren die Wärmestrahlung: bei hohem Emissionsgrad geringer, bei kleinerem stärker. Emission und Reflexion ergeben zusammen stets 1. Daher muss bei jeder Messung berücksichtigt werden, welche Wärmequelle sich wie stark spiegeln kann. Sehr hochwertige Kalibrierstrahler verringern diese Fehlerquelle durch eine entsprechende Bauform und einen möglichst hohen Emissionsgrad nahe 1.

Weiterhin muss der Messfleck des verwendeten Sensors berücksichtigt werden. Die Größe ergibt sich aus der Sensorgröße, der verwendeten Optik und dem Abstand vom Messobjekt. Für eine richtige Messung muss die Messfläche des Sensors genau der des Referenzpyrometers entsprechen. Da der Anwender die Messfläche nicht sieht, muss er sich auf die verwendeten Hilfsmittel des Pyrometers verlassen – meist eine Lasermarkierung des Messflecks.

Um alle diese Fehlermöglichkeiten beim Kalibrieren von Infrarot-Thermometern mit punkt- und flächenförmigen Sensoren zu verringern, entwickelte Fluke Hart Scientific, American Fork, Utah/USA, eine neue Familie von Kalibrierstrahlern. Die rückführbaren Infrarotkalibratoren Fluke 4180, im Temperaturbereich von – 15 bis + 500°C, sollen die Kalibrierzeit erheblich verkürzen (Vertrieb: CalPlus GmbH, Berlin). Diese haben einen sehr großen Durchmesser der strahlenden Fläche, dessen Gleichförmigkeit der Oberflächentemperatur über 5 Zoll mit ± 1°C im ungünstigsten Fall angegeben wird (bei 6 Zoll Gesamtdurchmesser). Dadurch verringert sich die Unsicherheit, ob man mit dem realen Messfleck auch wirklich auf der homogen erwärmten Fläche liegt. Die verwendete Oberflächenbeschichtung kommt der Forderung nach einem grauen Strahler sehr nahe: Der Emissionsgrad beträgt 0,95.

Um das Kalibrieren von Geräten mit unterschiedlichen Wellenlängen zu vereinfachen sowie verschiedene Emissionsgrade imitieren zu können, wird die reale Temperatur des Strahlers gegenüber der angezeigten Temperatur entsprechend verschoben. Dies wird durch einfaches Einstellen des Emissionsgrads am Kalibrator realisiert.

Unternehmensinformation

CalPlus GmbH Kalibriersysteme Test- u. Messtechnik

Heerstr. 32
DE 14052 Berlin
Tel.: 030 214982-0
Fax: 030 214982-50

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