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01.10.2002

ProCheck

Prozesssicherheit bei wechselnden Prüfparametern

ProCheck

ProCheck

Prozesssicherheit bei wechselnden Prüfparametern
Die Prüfparameter von Büro-Klarsicht-hüllen sind genauso vielfältig wie die Formate, in denen sie angeboten werden. Neben der Kontrolle von Längs- und Querschweißnähten müssen die Position von Längs- und Querschweißnaht relativ zur Einheftlochung, die Positionierung des weißen Einlegestreifens am Randbereich der Folie, die Lage des aufgedruck-ten Firmenlogos und die Druckqualität des Logos geprüft werden. Da auf einer Produktionslinie unterschiedliche Formate in verschiedenen Chargen oder Losgrößen mit bis zu 450 Hüllen pro Minute gefahren werden, war in der Vergangenheit der Prüfaufwand so immens groß, dass lediglich eine stichprobenartige Prüfung dieser Parameter von Hand erfolgte - mit einem entsprechend hohen Personalaufwand.

Heute werden die geschweißten Folien als Endlosmaterial vor der Vereinzelung kontrolliert. Dabei erfolgt die Inspektion an zwei Linien mit dem Bildverarbeitungssystem ProCheck von Leuze electronic. Dieses besteht hier aus einem Pentium-basierten Industrie-PC, zwei Schwarzweiß-Kameras, Blitzbeleuchtungen und dem Software-Modul CVT. Die Taktrate beträgt jeweils 450Hüllen pro Minute. Jede Linie erzeugt ein individuelles Steuersignal mit "Gut", "Warnung" oder "Schlecht"-Kennung. Die Übermittlung der Signale erfolgt über den Interbus-S an die übergeordnete Steuerung. Vorteilhaft ist, dass die Kontrolle mehrerer Linien mit nur einem einzigen System erfolgen kann, wobei die Toleranzmerkmale und Prüfkriterien für jede Linie individuell definierbar sind. Durch den Einsatz des Bildverarbeitungssystems werden nun alle Prüfparameter auf einmal erfasst, und erstmals wurde nun eine 100%-Kontrolle in dieser Produktion realisiert - mit einer drastischen Reduzierung der Ausschussrate als Folge.

Die Leistungsfähigkeit der Bildverarbeitung wird hier nicht nur durch hohe Funktionsfülle und Geschwindigkeit bestimmt. Der entscheidende Vorteil des Bildverarbeitungssystems liegt in der einfachen Parametrierbarkeit bei Format- oder Produktwechseln. Die Einstellung des Inspektionssystems ist ohne Expertenwissen direkt vor Ort möglich. Das Benutzer-Interface dient zum einfachen Einlesen der Toleranzvorgaben durch das Bedienpersonal der Maschine. Die Menüoberfläche als Schnittstelle zwischen Bediener und Bildverarbeitungssystem ist so aufgebaut, dass eine leichte, zuverlässige und schnelle Anpassung möglich ist und so höchste Prozesssicherheit auf Dauer erreicht wird. Neben der Prozesssicherheit beeinflusst die Rüstzeit bei Formatwechseln die Gesamtwirtschaftlichkeit einer Anlage. Die menügesteuerte Bedieneroberfläche verkürzt die Parametrierung der Bildverarbeitung, dass auch bei häufigen Formatwechseln kaum Stillstandzeiten auftreten und die Anlage höchst wirtschaftlich arbeitet.

In einem Bildspeicher werden die Bilder der als schlecht identifizierten Teile abgelegt. Dies erleichtert die Ursachenforschung und Fehlerbeseitigung. Das Bildverarbeitungssystem sichert so nicht nur die Null-Fehler-Produktion, sondern unterstützt unmittelbar auch die Analyse von Fehlerquellen und trägt auf diese Weise auch zur Prozessoptimierung bei. Die sukzessive Reduktion der Ausschussquote ist die direkte Folge.

Das Bildverarbeitungssystem erschließt für die Produktion weitere Vorteile. So kann nicht nur die Qualität optimiert, sondern auch der gesamte Produktionsprozess automatisiert, Information und Datenerfassung verknüpft, die Produktionsgeschwindigkeit maximiert und die Fertigungsausbeute verbessert werden.

Unternehmensinformation

Leuze electronic GmbH + Co. KG

In der Braike 1
DE 73277 Owen
Tel.: 07021 573-0
Fax: 07021 573-199

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