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09.02.2011

Optisches Inline-Inspektionssystem CV-600

Lange Lebensdauer

Optisches Inline-Inspektionssystem CV-600

Optisches Inline-Inspektionssystem CV-600

Mit dem optischen Inline-Inspektionssystem CV-600 von Octum, Ilsfeld, wird bei der Präzisionsteile Franz Schubert GmbH (Präschu), Bretzfeld, die Oberfläche von Pumpengehäusen automatisch geprüft. Diese werden vollautomatisch in einem Tiefziehprozess gefertigt. Schon vor dem Tiefziehen wurden bei Stichproben Materialfehler entdeckt, die größtenteils auf Verunreinigungen, Lunker, Dopplungen und Verzunderung der Blechplatinen zurückzuführen sind.

Laut Thomas Hube, Leiter Produktion und Werksanlagen bei Präschu, beträgt die Ausschussquote beim Materialeingang rund 2 Prozent, während das Unternehmen seinen Kunden 100 Prozent gute Teile zusichert. Dies führte in der Vergangenheit zu hohen Verlesekosten mit der Gefahr von Fehlerschlupf, die bei einer manuellen Inspektion nicht auszuschließen ist.

Für die Konzeption des Prüfsystems wurden weitere Fehlerquellen benannt, beispielsweise Thyssenbögen und Abplatzer der Verzinkung. Letztere führen zu einem Verlust des Korrosionsschutzes und damit auch zu einem Ausfall der Kraftstoffpumpe. Obwohl der größte Teil der Fehler schon vor dem Tiefziehen erkennbar wäre, entschied man sich für ein optisches Inspektionssystem, das die Teile nach dem Tiefziehen prüft.

Die Pumpengehäuse werden nach dem Tiefziehen gewaschen und über eine Rutsche mit Stoppern der Bildverarbeitung lagerichtig und einzeln zugeführt. Eine von Präschu konstruierte Walzenmechanik dreht die Teile unter der Kamera um ihre Längsachse um 380°. Die Taktrate liegt bei 1,8 s. Das Inspektionssystem nimmt die Kamerabilder in hoher Auflösung mit einer Zeilenkamera auf und wertet sie automatisch aus. Um die prozessbedingten oder materialbedingten Schwankungen der Gehäuseoberfläche nach dem Tiefziehen zu kompensieren, gleicht die Systemsoftware CV-Inspect die Helligkeitsschwankungen mit lokal adaptiven Methoden aus. Die Empfindlichkeit der Fehlersegmentierung und die Ansprechgrenze sind vom Bediener parametrierbar. Aktuell führen Fehler ab einer Größe von 0,2 mm x 0,2 mm zum Auswurf des Teils. Fehlerstellen werden im Graubild farbig markiert. Prüfregionen und Ausschlussbereiche können flexibel eingestellt werden. Die Kernroutinen greifen je nach Anwendung auf Bibliotheksfunktionen von Halcon oder VisionPro zu.

Die Bedienung des Inspektionssystems ist laut Hersteller einfach strukturiert und bietet einen mehrstufigen Zugang je nach Qualifikation der Mitarbeiter. Die Möglichkeiten reichen vom Aufrufen des Inspektionsprogramms für das aktuell gefertigte Teil bis hin zu Parameteränderungen oder Änderungen im Inspektionsablauf. Durch das Inspektionssystem wurden beispielsweise auch Werkzeugfehler und Probleme bei der Werkzeugabstimmung entdeckt.

Unternehmensinformation

OCTUM GmbH

Renntalstr. 16
DE 74360 Ilsfeld
Tel.: 07134 9119180-0
Fax: 07134 911211

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