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04.10.2006

Modulares Vorrichtungssystem

Kinderleichte Montage

Modulares Vorrichtungssystem

Modulares Vorrichtungssystem

Um die Spritzgussteile des Automobilzulieferers Weidmann Plastics Technology AG, Rapperswil/Schweiz, in der gewünschten Position messen zu können, sind spezielle Vorrichtungen erforderlich. Diese wurden bisher von der Abteilung Werkzeugbau erstellt, oft mit einer Wartezeit von mehr als einer Woche. Um diesen Zeitverlust zu vermeiden und gleichzeitig den stark frequentierten Werkzeugbau zu entlasten, setzt Weidmann ein modulares Vorrichtungssystem von Horst Witte, Bleckede, ein. Hiermit erstellen die Mitarbeiter der Abteilung Measurement Engineering die Messaufnahmen individuell und zeitlich unabhängig.

Seit fünf Jahren arbeitet Peter Gilgen, Spezialist 3D-Measurement, mit dem Vorrichtungsbaukasten Alufix aus hochfestem Aluminium: "Wenn man das System einmal verstanden hat, ist die Montage kinderleicht." Eingeschränkt sei man lediglich durch die Verfügbarkeit an Alufix-Komponenten, daher werde der Bestand jetzt aufgestockt. Dabei lasse es das unveränderte Grundprinzip des Systems zu, selbst acht Jahre alte Komponenten mit neuen Teilen zu kombinieren.

Die Komponenten sind nahezu unbegrenzt wiederverwendbar. Da alle Vorrichtungen dokumentiert werden, lässt sich eine Vorrichtung demontieren und zu einem späteren Zeitpunkt reproduzieren. Somit wird das vorhandene Alufix-Material nicht zu lange gebunden und steht für weitere Aufgaben zur Verfügung.

Das Team von Measurement Engineering arbeitet mit zwei unterschiedlichen Messkonzepten. Das sind zum einen individuelle Vorrichtungen, die nur für ein spezielles Teil erstellt werden. Zum anderen werden auch komplexere Vorrichtungen gebaut und auf der Messmaschine eingemessen. Die Ausrichtung erfolgt dabei auf eigens vom Kunden festgelegten Punkten.

Diese Vorrichtungen müssen einen optimalen Zugang zu den Messpunkten bieten und das Werkstück sicher fixieren. Das gilt vor allem beim Messen der Freiformflächen mit einer Genauigkeit von 6 bis 7µm.

"Die weichen, instabilen Kunststoffbauteile erfordern eine besondere Behandlung. Verzug ist das Hauptproblem", erklärt Mathias Schoppe, Leiter Messtechnik bei Weidmann Plastics Technology. Um die wirklichen Bauteildaten zu ermitteln, dürfen die Werkstücke nicht verspannt, sondern nur fixiert werden. Es darf kein Druck auf das Bauteil ausgeübt werden, da es sonst aufgrund der temporären Verformung zu einer Verfälschung der Messergebnisse kommt.

Den Vorrichtungsbau will Weidmann mit der Software Alufix-Experte weiter optimieren. Mit dem PC-Programm lassen sich komplexe Vorrichtungskonstruktionen laut Hersteller schnell und einfach realisieren. Es besteht aus den zwei Programm-Modulen Styler und Builder. Styler dient der Vorrichtungsdefinition bezüglich Bauart, Raster, Rahmenart und Anlagepositionen. Builder erstellt anhand der Styler-Definitionen die Konstruktion und berechnet das Ergebnis. Die Konstruktionsvorschläge können in AutoCAD und Catia weiterverarbeitet werden.

Je nach Anwenderwunsch werden mit den Bauteildaten des Kunden unterschiedliche Aufnahme-Varianten auf dem Bildschirm simuliert und anschließend die Vorrichtungen unter Berücksichtigung der erforderlichen Auflagepunkte konstruiert. Der vorhandene Bestand an Alufix-Komponenten wurde in die Software eingespeist, so werden bei der Konstruktion auch nur die jeweils vorhandenen Einzelteile verwendet.

Unternehmensinformation

Witte Barskamp KG

Horndorfer Weg 26-28
DE 21354 Bleckede
Tel.: 05854 89-0
Fax: 05854 89-40

Internet:www.witte-barskamp.de
E-Mail: info <AT> witte-barskamp.de



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