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07.01.2013

Modulare reproduzierbare Aufspannsysteme

Durchlaufzeiten optimiert

Modulare reproduzierbare Aufspannsysteme

Dieselmotoren für Personen- und Lastkraftwagen müssen immer sparsamer arbeiten und sollen immer weniger Schadstoffe emittieren. Das Gleiche gilt auch für Groß-Dieselmotoren, wie sie in Schiffen, Lokomotiven oder Kraftwerken eingesetzt werden. Maßgebliche Stellschraube zur Effizienzsteigerung ist dabei das Einspritzsystem, das mit einem Druck von über 2200 bar den Kraftstoff fein zerstäubt in den Brennraum einspritzt und dadurch eine emissionsärmere Verbrennung erlaubt.

Einer der maßgeblichen Hersteller von Einspritzsystemen für große Dieselmotoren ist die Tognum-Tochter L’Orange. Das 1933 in Stuttgart von Rudolf L’Orange gegründete Unternehmen gründet auf der Erfindung des Diesel-Vorkammerprinzips von Vater Prosper L’Orange.

In den Einspritzsystemen von L‘Orange können Einspritzdrücke von bis zu 2500 bar realisiert werden. Für das Werk Glatten im Schwarzwald, das für die Produktion der Einspritzsysteme zuständig ist, bedeutet das engste Fertigungstoleranzen und modernste Messtechnik, um die gefertigten Resultate zu verifizieren.

In der Qualitätssicherung werden damit die Aufgaben anspruchsvoller und umfangreicher. Um die Durchlaufzeiten in der Messtechnik zu optimieren, hat Holger Bisinger, Meister Qualitätslenkung/Messtechnik des Werks in Glatten, zusammen mit seinem Team rechtzeitig den Ablauf zur Bearbeitung von Messaufträgen optimiert. Fertigungsbegleitende Messungen, beispielsweise nach dem Einrichten oder bei Schichtwechsel, werden jetzt in drei Fertigungsmessinseln direkt von den Produktionsmitarbeitern erledigt. Die Installation rationeller CNC-gesteuerter Messsysteme und von den Messtechnikern aus der Qualitätssicherung erstellte Messprogramme ermöglichen es dem Werker, Messaufgaben vollständig in Eigenregie durchzuführen.

Das alles war nur durch die Anschaffung eines modularen, reproduzierbaren Aufspannsystems realisierbar. Die Anforderungen des Einspritzdüsenherstellers waren dabei eindeutig. Der Mitarbeiter muss die Vorrichtungen schnell und einfach bedienen können, mögliches falsches Einlegen soll von vornherein ausgeschlossen sein. Eine einheitliche Schnittstelle muss den Einsatz aller Spannmittel auf allen Messmaschinen garantieren.

L’Orange entschied sich für Spannsysteme von dk Präzisionstechnik und Maschinenbau, Reutlingen. Mit den modularen Baukastensystemen Spannfix und Schienenfix soll dem Anwender eine flexible Lösung geboten werden, um unterschiedliche Teile einfach und sicher für alle Messaufgaben spannen zu können. Zeitgleich mit der Bestellung der Messmaschinen schaffte man die ersten dk-Spannmittel an. Bisinger zeigt sich zufrieden mit der Entscheidung: "Die Akzeptanz bei den Bedienern war sofort da. Für uns war das eine wesentliche Voraussetzung, die dk-Spannmittel flächendeckend im ganzen Werk einzuführen."

Für die vielen rotationssymmetrischen Werkstücke setzte man bisher Magnetprismen ein. Das hatte den Vorteil des einfachen Spannens, aber den unangenehmen Effekt, dass das Werkstück magnetisiert wurde. Durch die Magnetisierung blieben Späne an der Oberfläche des Werkstücks haften, und dies führte zu Schwierigkeiten bei der Weiterbearbeitung des Bauteils. Der Einsatz von Prismen mit Bandspanneinrichtung brachte die erhoffte Lösung. Mit der Bandspanneinrichtung können selbst komplexe Formen in einem Prisma schnell und sicher gespannt werden, wobei das Werkstück für die Vermessung weiterhin optimal zugänglich bleibt. Magnetisches Spannen wurde somit überflüssig.

Die oftmals kleinen Fertigungslose führen zu häufigem Umrüsten auf der Messmaschine. Durch die Schwalbenschwanzschnittstelle der Spannelemente lässt sich innerhalb kürzester Zeit das Spannmittel durch ein anderes ersetzen. Angeleitet durch einen Aufspannplan und ergänzt um ein Foto, soll der Mitarbeiter alle Schritte selbstständig durchführen können. Alternativ setzt man auch Palettenträger ein, auf denen die Spannelemente montiert sind. "Wichtig für uns ist außerdem die schnelle Lieferfähigkeit der Spannsystem-Module. In dringenden Fällen können uns notwendige Spannelemente innerhalb eines Tages geliefert werden", sagt Bisinger.

Unternehmensinformation

dk FIXIERSYSTEME GmbH & Co. KG

Ferdinand-Lassalle-Straße 35
DE 72770 Reutlingen
Tel.: 07121 90971-0
Fax: 07121 90971-20

Internet:www.dk-fixiersysteme.de
E-Mail: info <AT> dk-fixiersysteme.de



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