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01.07.2003

MGCplus und catman

Betonkörper der Transrapid-Trasse geprüft

MGCplus und catman

MGCplus und catman

Transrapid International, mit Sitz in Berlin, entwickelt Magnetschwebebahnen für verschiedene Personentransportprojekte in Deutschland und China. Anstelle von Rädern und Schienen nutzt der Transrapid-Zug das berührungslose, elektromagnetische Schwebeprinzip EMS. Am Zug montierte Magnete einerseits sowie in den Fahrweg integrierte Magnete andererseits stoßen sich gegenseitig ab und koppeln die Funktionen Tragen und Antreiben.

Die Versuchsstrecke des Unternehmens befindet sich in der Nähe von Lathen im Emsland. Dort erreichte die neueste Version des Zugs Geschwindigkeiten von bis zu 450km/h. Verschiedene Fahrwegstypen wurden hier geprüft, so z.B. Ausführungen aus Beton oder Stahl. Kürzlich wurden Hybrid-Träger aus Beton und Stahl realisiert. Der 62Meter lange Zweifeldträger wiegt ca. 350Tonnen und besteht aus einem vorbelasteten, nachgespannten und verstärkten Betonkörper und aufgeschraubten, freitragenden Stahlkonstruktionen, die als Funktionsoberflächen dienen. Der Beton sorgt für einen niedrigen Geräuschpegel und eine gute Schwingungsdämpfung, während der Stahl eingesetzt wird, um den Abstand zwischen Fahrzeug und Fahrweg genau einhalten zu können.

Die Industrieanlagen-Betriebs-Gesellschaft mbH (IABG) betreibt die Versuchsstrecke für den Transrapid und hat die neuen Fahrwegsabschnitte getestet. Hier kommen HBM-Geräte seit Beginn der Entwicklungsphase zum Einsatz. Alle erforderlichen Komponenten haben eine hohe Zuverlässigkeit und kommen aus einer Hand. Zudem sind die Messsysteme modular und flexibel, so dass weitere Komponenten einfach ergänzt werden können, um entsprechend auf wechselnde Anforderungen reagieren zu können. Für die Prüfungen werden eingesetzt: MGCplus mit 200 Kanälen, Dehnungsmessstreifen, Wegaufnehmer, Beschleunigungsaufnehmer und die Mess- und Auswertesoftware catman. Die ersten Prüfungen erfolgten bereits im Verlauf der Fertigung des Trägers, d.h. während der Aushärtungsphase. Danach wurden umfangreiche Messungen bei der Inbetriebnahme durchgeführt, um die zu erwartenden Belastungen zu überprüfen. Für ca. 70% aller Messungen wurden am Armierungsstahl im Innern des Betonkörpers sowie an der Außenseite des Trägers angebrachte Dehnungsmessstreifen verwendet. Außerdem wurden Wege und Schwingungen gemessen.
Aktuelle Prüfungen finden im Rahmen der Arbeiten an dem neuen Transrapid-System für Shanghai statt, das in diesem Jahr in Betrieb gehen soll.

Unternehmensinformation

Hottinger Baldwin Messtechnik GmbH

Im Tiefen See 45
DE 64293 Darmstadt
Tel.: 06151 803-0
Fax: 06151 803-9100

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