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13.02.2017

Messprozess effizient gestalten mit Zeiss Automation

Fünf Stellschrauben für Messprofis

Diese fünf Tipps helfen Ihnen dabei, den Messprozess trotz immer kleinerer Losgrößen noch effizienter zu machen und die Produktivität zu steigern.

Messprozess erffizient gestalten (© Zeiss)

In den wenigsten Unternehmen laufen über Jahre hinweg die gleichen Teile vom Fertigungsband. Das hat auch für die Messtechniker Konsequenzen: Sie werden mittlerweile permanent mit neuen Messaufgaben konfrontiert. Aline Baumeister, Produktmanagerin bei Zeiss 3D Automation, Aalen, nennt fünf Stellschrauben, an denen Messprofis drehen können, um den Messprozess trotz immer kleinerer Losgrößen noch sicherer und effizienter zu machen.

Tipp 1: Temperaturüberwachung in Echtzeit

Um die Präzision ihrer Messgeräte zu garantieren, legen die Hersteller genau fest, wie stark die Umgebungstemperatur vom Idealwert abweichen darf. Oft sind die Grenzwerte eng gesetzt. Das zwingt die Unternehmen, die Temperatur streng zu überwachen. Temperaturlogger messen nicht so präzise und erfassen auch nicht automatisch die zur Interpretation der Messergebnisse relevanten Raumtemperaturgradienten. Somit erkennt der Messtechniker eine Überschreitung der Grenzwerte – wenn überhaupt – erst nach der Messung.

Das Temperaturüberwachungssystem Zeiss Tempar dagegen erfasst laut Hersteller die Temperatur mit mehreren im Raum verteilten Sensoren in Echtzeit. Zudem wird automatisch ein Raumtemperaturprofil erstellt. Treten unzulässige Schwankungen über einen bestimmten Zeitraum oder auch räumlich auf, warnt das Temperaturüberwachungssystem den Bediener. So sollen temperaturbedingte Fehlmessungen ausgeschlossen werden. Darüber hinaus lassen sich so auch die Ursachen für die Überschreitung der Grenzwerte leichter detektieren – auf einen Blick dank des Tempar Cockpits. Damit lassen sich mehrere Messräume an verschiedenen Standorten gleichzeitig überwachen sowie die Daten analysieren und vergleichen.

Tipp 2: Prüfkörper für die Sicherheit

Solange Unternehmen immer die gleichen Teile messen, können erfahrene Messtechniker relativ gut anhand vergangener Messergebnisse abschätzen, ob ihr Koordinatenmessgerät noch zuverlässig misst. Wechseln die zu messenden Werkstücke jedoch häufig, gibt es diese Vergleichswerte nicht. Dann müssen auch Messprofis, die aus Qualitätsgründen ihrem Messgerät nicht blind vertrauen wollen oder können, sich die notwendige Sicherheit verschaffen. Vor allem dann, wenn kritische Bauteile gemessen werden, helfen Prüfkörper, die Genauigkeit der Messgeräte streng und engmaschig zu überwachen.

Tipp 3: Automatisch ausfahrende Wechselmagazine

Damit Koordinatenmessgeräte auf die für die jeweilige Messaufgabe passenden Tastersysteme zugreifen können, werden diese in Wechselmagazinen aufbewahrt. Werden komplexe Werkstücke gemessen, müssen dort oft zehn bis 15 Tastersysteme abgelegt werden.

Die herkömmlichen Wechselmagazine halten die erforderlichen Tastersysteme im Messbereich des Geräts vor. Je nach Bestückung beanspruchen diese dann bis zu 25 Prozent des Messbereichs. Vermeiden lässt sich dies mit einem Wechselmagazin wie Zeiss ProMax, das automatisch aus dem Messbereich herausfährt, wenn keine Tastersysteme benötigt werden. Indem die Messexperten mit diesem Zubehörteil den vorhandenen Messbereich ihres Koordinatenmessgeräts voll ausnutzen, können sie mehrere unterschiedliche Produkte auf derselben Maschine messen.Tipp 4: Spezialkomponenten für stabile und flexible Tastersysteme

Schlecht zugängliche Merkmale an einem Werkstück lassen sich mit langen Tastern und komplexen Tastersystemen erreichen. Um dabei Messfehler auszuschließen, müssen die verwendeten Tasterverlängerungen nicht nur die notwendige Biegesteifigkeit besitzen. Sie müssen sich zudem sicher miteinander verbinden lassen.

Ein gutes Beispiel dafür ist das verdrehsichere System ThermoFit Pro von Zeiss. Damit lassen sich Tastersysteme auch ohne spezielle Kenntnisse montieren. Mit speziellen Raumwinkelstücken können Taster in jede beliebige Raumrichtung orientiert werden. Daneben bieten Kegeladapter die notwendige Flexibilität. Diese lassen sich rotatorisch einstellen und mit drei Schrauben verbinden.

Tipp 5: Fehlerquellen beim Aufbau von Tastersystemen eliminieren

Der häufige Wechsel an zu messenden Teilen stellt Messtechniker immer wieder aufs Neue vor die Aufgabe, die jeweils passenden Taster und Tastersysteme für die anstehenden Messaufgaben auszuwählen und real am Koordinatenmessgerät zu prüfen (Bild 1). Angesichts der Vielzahl der vorhandenen Taster ist das nicht nur mühsam, sondern auch sehr zeitaufwendig.

Schneller erhalten Messtechniker die Sicherheit, dass ihre Tastersysteme die Messaufgaben wie vorgegeben erfüllen, wenn sie ihre Systeme beispielsweise mit der Zeiss-Software Stylus System Creator virtuell aufbauen und testen. Etwa indem sie ihre kreierten Tastersysteme in Zeiss Calypso Planner hochladen. Damit können sie, ohne wertvolle Maschinenkapazitäten zu blockieren, am CAD-Modell des Werkstücks simulieren, ob die Tastersysteme kollisionsfrei die Spezifikationen messen.

Da die Software alle virtuellen Tastersysteme eines Nutzers dokumentiert, lassen sich diese adaptieren oder nachbestellen. Werden sie dann auch noch komplett montiert geordert, lässt sich auch die letzte Unsicherheit eliminieren.

Aline Baumeister

Carl Zeiss 3D Automation GmbH
www.probes.zeiss.com

Unternehmensinformation

Carl Zeiss 3D Automation GmbH

Carl-Zeiss-Straße 32
DE 73431 Aalen
Tel.: 07365 6336-0
Fax: 07365 6336-29

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