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05.07.2010

Messgerät Polaris

Optimierte Fertigung

Messgerät Polaris

Messgerät Polaris

Philipp Hafner, Fellbach, bietet das Messgerät Polaris zur statistischen Prozessüberwachung der Fertigung von rotationssymmetrischen Bauteilen an. Damit können durch partielles, funktionsnahes Scannen von Werkstückkonturen Merkmale wie Radien, Zentrumslagen und Form im Raum ermittelt werden. Beispiele hierfür sind Kugellaufbahnen an homokinetischen Gelenken (auch Gleichlaufgelenke genannt) oder Kugelumlaufmuttern.

Dabei lassen sich laut Hersteller Merkmale im Submikrometer-Bereich reproduzierbar messen. Mit dem System kann zudem die Innengeometrie (inklusive der Helix) einer Lenkmutter – Kugelgewindetrieb an einer Elektrolenkung – gemessen werden. Auch andere rotationssymmetrische Bauteile wie Radnaben, Radflansch, Lagerschalen oder Zahnräder sind messbar. Das System ist auf einem Grundgestell mit schwingungsentkoppelter Grundplatte aus Granit montiert. Basis des Messgeräts sind zwei lineare Achsen zum vertikalen und horizontalen Verfahren und eine rotatorische Achse. Sämtliche Achsen sind für nahezu reibungsfreien Lauf luftgelagert und werden durch Linear- beziehungsweise Torquemotoren angetrieben. Somit ist es möglich, sowohl die Messkraft als auch die Verfahrgeschwindigkeit anwendungsbezogen einzustellen oder gegebenenfalls die Antriebe komplett zu entkoppeln und kraftlos zu schalten. Die Positionserfassung der einzelnen Achsen erfolgt mittels höchstauflösender, inkrementeller Längenmesssysteme. Die Linearachsen tragen ein der Messaufgabe entsprechendes Antastelement und sollen so eine funktionsnahe Prüfung ermöglichen. Auf dem Rundtisch ist eine Werkstückaufnahme aufgebaut, die das Bauteil für die komplette Messung stabil fixiert.

Der Messrechner übernimmt neben der Messdatenauswertung und -darstellung auch die Steuerung sämtlicher Bewegungsabläufe. Einflüsse durch sich verändernde Werkstück- und/oder Umgebungstemperatur gleicht eine Temperaturkompensation aus. Durch die messrechnergestützte Messung ist neben der numerischen Anzeige der Messergebnisse für bestimmte Merkmale auch eine grafische Anzeige möglich. So kann beispielsweise der Übergang vom zylindrischen in den radialen Teil der Laufbahn eines Gelenks dargestellt werden. Dadurch können Optimierungspotenziale im Fertigungsprozess erkannt werden, mit herkömmlichen Kontrollvorrichtungen ist dies undenkbar.

Der flexible Systemaufbau ermöglicht es, die fertigungsrelevanten Merkmale sowohl von Kugelnabe als auch von Gelenkgehäusen und -scheiben zu messen. Bei VW in Wolfsburg wurde inzwischen fast die gesamte Gelenkfertigung mit dem System ausgestattet. Dazu Thomas Gemeinhardt, zuständig für die Planung von Fertigungsmessmitteln: "Der Messraum wird merkbar entlastet. Außerdem benötigen wir heute deutlich weniger konventionelle Kontrollvorrichtungen als in der Vergangenheit." Auch bei Daimler in Mettingen wird das System eingesetzt. Claus Joachim Stern, Linienverantwortlicher Meister, berichtet: "Mit Polaris verkürzen wir deutlich unsere Stillstandzeiten nach einem Werkzeugwechsel oder beim Umrüsten auf einen neuen Gelenktyp. Zudem konnten wir unsere Fertigungsprozesse weiter optimieren, da uns umfangreiche Messergebnisse in viel kürzeren und regelmäßigeren Abständen zur Verfügung stehen."

Unternehmensinformation

Philipp Hafner GmbH & Co. KG

Blumenstr. 46
DE 70736 Fellbach
Tel.: 0711 95767-0
Fax: 0711 95767-5

Internet:www.hafner-philipp.de
E-Mail: info <AT> hafner-philipp.de


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