nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
01.12.2010

Mess- und Prüfmittelüberwachung

Geringste Messunsicherheiten

Stoßen andere mit der Genauigkeit ihrer Messtechnik an Grenzen, ist für das zentrale DKD-Kalibrierlabor der Robert Bosch GmbH in Gerlingen-Schillerhöhe noch lange nicht Schluss: "Wenn es um die Messung hochkomplexer Teile geht, werden wir beauftragt. Zum Beispiel wenn Neuentwicklungen der Bosch-Gruppe gemessen werden müssen", sagt Rogér Ernst, Leiter des zentralen DKD-Kalibrierlabors bei Bosch. Außerdem unterstützen die Labormitarbeiter die boschweite Standardisierung und Richtlinienerstellung für die Messtechnik. Gemeinsam mit Messgeräte-Herstellern entwickelt das Team zudem die Messtechnik weiter.

Eine weitere Dienstleistung des Labors: die Mess- und Prüfmittelüberwachung. Das 3D-Koordinatenmessgerät (KMG) Leitz PMM-C Infinity wurde vom DKD für die Kalibrierung von Kugelplatten akkreditiert. Mithilfe der Kugelplatten prüfen Anwender Längenmessunsicherheit, Antastunsicherheit und Orthogonalität der Messachsen ihrer Koordinatenmessgeräte.

Das Kalibrieren von Gewinde- und Verzahnungslehren oder Prüfzylindern meistern die Messtechniker mit den KMGs Leitz PMM-C Infinity und Leitz PMM-C Ultra, Hexagon Metrology, Wetzlar. Dabei besticht das Leitz PMM-C Infinity mit einer Messunsicherheit von 0,33 µm + 0,94• 10-6 • L für die Kalibrierung von Kugelplatten. Diese nimmt aufgrund der hohen Genauigkeitsanforderungen mehrere Stunden in Anspruch. Zu Beginn wird im Zuge der Rückführung auf nationale Normale die Brücke zur Physikalisch- Technischen Bundesanstalt (PTB), Braunschweig, geschlagen. Dazu wird ein spezieller Prüfkörper mit dem Leitz PMM-C Infinity gemessen und in Bezug zu dem nationalen Normal für Länge bei der PTB gesetzt.

Nun legen die Messtechniker die Kugelplatte auf und messen diese in verschiedenen Stellungen. Temperaturmessungen während der Messungen an der Kugelplatte sind Voraussetzung für die Genauigkeit und fließen als Korrekturwerte in die Berechnung der Längenmessergebnisse ein. Der Auftraggeber erhält die Kugelplatte inklusive detailliertem Kalibrierprotokoll und kann damit sein Messgerät überprüfen.

Ein weiteres Messgerät im zentralen Labor ist das Leitz PMM-C mit einer Messunsicherheit von 0,4 µm + 10-6• L. Sowohl das Leitz PMM-C Ultra als auch das Leitz PMM-C Infinity müssen ein breites Teile- und Merkmalsspektrum bewältigen, denn Bosch ist in den unterschiedlichsten Branchen aktiv. Gebäudetechnik, Haushaltsgeräte, Elektrowerkzeuge und Verpackungslösungen werden unter dem roten Label vermarktet. Die Kraftfahrzeugtechnik ist das größte Geschäftsfeld von Bosch. Die Automobilbranche setzt auf die Innovationen des Unternehmens. Neben dem Messen von Komponenten – etwa Zahnrädern oder Teilen von Einspritzpumpen – kommt das Messen von Meisterteilen hinzu.

Toleranzen in einer Größenordnung von 1 bis 2 µm sind gefordert. Beide Leitz-Koordinatenmessgeräte sind daher mit zahlreichen Optionen der Messsoftware ausgestattet: zum Beispiel für Kurvenmessung, Statistik, Teilemessung auf Paletten, Messen von Verzahnungen, bogenverzahnten Kegelrädern, Gewinden und Nockenwellen. "Die Flexibilität und die Möglichkeit, hochkomplexe Teile zu messen, steht für uns im Vordergrund", sagt Rogér Ernst. Zu jedem einzelnen gemessenen Kalibriermerkmal kann die speziell dazu ermittelte Messunsicherheit im Protokoll aufgeführt werden.

Dazu setzt das zentrale Kalibrierlabor die Methode "Virtuelles KMG" ein, bei der die Simulationen zur Messunsicherheitsberechnung unter der Messsoftware Quindos laufen. Mit dem "Virtuellen KMG" konnte laut Bosch bei der Kalibrierung von Einstellstücken die vom DKD akkreditierte Messunsicherheit im Einzelfall deutlich unterboten werden. "Mit dem Leitz PMM, das zuvor für diese Messaufgaben genutzt wurde, war dies nur mit hohem Aufwand möglich", sagt Klaus Zürn, stellvertretender Leiter des zentralen DKD-Kalibrierlabors bei Bosch.

Unternehmensinformation

Hexagon Manufacturing Intelligence

Siegmund-Hiepe-Str. 2-12
DE 35578 Wetzlar
Tel.: 06441 207-0
Fax: 06441 207-122

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

Hier kostenlos anmelden

Beispiel-Newsletter ansehen