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26.04.2010

Magnetpulver-Prüfanlage

Inhomogenitäten aufgespürt

Magnetpulver-Prüfanlage

Magnetpulver-Prüfanlage

Helling, Heidgraben, entwickelte und fertigte eine teilmechanisierte Magnetpulver-Prüfanlage für die Prüfung von Eisenbahnrädern. Darauf können komplette Radsätze mittels Magnetpulververfahren auf Oberflächen-Inhomogenitäten geprüft werden. Prüfbar sind Raddurchmesser von 700 bis 1 000 mm.

Eisenbahnräder sind fortwehrender, dynamischer Wechselbelastung ausgesetzt und müssen daher in regelmäßigen, durch die Einsatzdauer bestimmten Zeitabständen auf Inhomogenitäten geprüft werden. Es gibt zwei Grundtypen von Eisenbahnrädern: das Vollrad (Radscheibe und Radreifen in einem Stück gefertigt) und das kombinierte Rad (Radscheibe mit aufmontiertem Radreifen).

Als Folge dynamischer Beanspruchung können folgende Inhomogenitäten entstehen:

‡ Risse auf der Lauffläche, zum Beispiel bedingt durch Rollkontakt oder Überhitzung (Klotzbremsen),

‡ Risse an der Radscheibe (Radkörper), zum Beispiel ausgehend von Mitnehmer-Bohrungen,

‡ Risse am Radkörper, ausgehend von Kennzeichnungen (gegossen oder mit scharfkantigem Werkzeug eingeschlagen),

‡ Risse an Spurkränzen, ausgehend von Spannungsspitzen (Kennzeichnungen, eingedrückter Zunder),

‡ Risse, ausgehend von der Nabenbohrung, zum Beispiel infolge Einleitung hoher Querkräfte oder durch Überbeanspruchung.

Diese Inhomogenitäten können unterschiedlich gerichtet sein, das heißt radial, axial oder schräg. Für den Nachweis ist daher eine multidirektionale Magnetisierungstechnik erforderlich. Das Prinzip der Magnetisierung beruht auf Verlauf und Verteilung der magnetischen Feldlinien infolge der Spulenform in Kombination mit der Drehung des zu prüfenden Rads. Die Prüfanlage besteht aus einer Stahlkonstruktion (geschweißter Grundrahmen mit einem Portal) mit einer Grundfläche von 2 x 2 m und einer Höhe von 2,86 m. Auf dem Grundrahmen befinden sich zwei elektrisch angetriebene Rollenpaare zur Aufnahme eines zu prüfenden Radsatzes. Weiterhin sind dort ein Bedienpult mit integriertem, 6-stufigem Trafo sowie der Prüfmittelbehälter mit Umwälzpumpe untergebracht. Die Magnetisierungsspule ist gewichtsneutral, an dem Portal verschiebbar, aufgehängt. Ein zu prüfender Radsatz wird mittels eines Flurförderfahrzeugs so in die Anlage eingelegt, dass die Laufflächen der Räder auf den Rollenpaaren aufliegen. Die Drehgeschwindigkeit der Rollen kann in drei Stufen eingestellt werden, der zu prüfende Radsatz dreht sich entweder einmal, zweimal oder dreimal pro Minute.

Zur Prüfung wird die Magnetisierungsspule auf eines der Räder herabgelassen. Dann werden Drehvorrichtung, Magnetisierungsstrom und Prüfmittelkreislauf eingeschaltet, und der kontinuierliche Prüfablauf beginnt. Die Gesamtdauer der Prüfung (reine Prüfzeit ohne eventuelle Fehlerkennzeichnung) für ein Rad gibt der Hersteller mit etwa drei Minuten an. Für die Prüfung des zweiten Rads ist es notwendig, die Magnetisierungsspule von dem geprüften Rad zum anderen Rad zu verschieben und auf dieses abzusenken. Dann kann der Prüfablauf erneut gestartet werden. Es wird mit fluoreszierender Magnetpulver-Suspension gearbeitet, als Trägerflüssigkeit dient Wasser. Für die Inspektion unter UV-Bestrahlung stehen die herstellereigenen UV-LED-Handstrahler zur Verfügung. Die Prüfung und die Bewertung erfolgen nach den Prüfvorschriften der Deutschen Bahn.

Unternehmensinformation

Helling GmbH

Spöckerdamm 2
DE 25436 Heidgraben
Tel.: 04122 922-0
Fax: 04122 922-201

Internet:www.helling.de
E-Mail: info <AT> helling.de


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