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02.04.2012

Lernender Regelkreis

CAQ

Mit ihrer Kooperation wollen die Softwareanbieter iqs, Bühl (Baden), und Q-DAS, Weinheim, Prozesse in der Qualitätssicherung effizienter gestalten. Dazu verknüpfen sie die Planungs- und die organisatorische mit der operativen Ebene. So entsteht laut
den Anbietern ein lernender Regelkreis im Sinne eines integrierten und optimierten Qualitätsplanungs- und -überwachungssystems. Begleitend zur Produktentwicklung und -fertigung hat sich eine Vielzahl an Plan- und Prüfmodulen etabliert. Zu ihnen gehören die Prüfplanung, der Control-Plan, die FMEA (Prozess und Produkt) und die Erstbemusterung. Heute kann ein CAQ-System diese Module über einen Regelkreis miteinander verbinden. Auch Module der operativen Ebene wie die fertigungsbegleitende Prüfung (SPC) können in diesen Regelkreis miteingebunden werden – mit dem Vorteil, dass sich aus der statistischen Betrachtung der Prozesse ebenfalls wichtige Rückschlüsse für die Prüfplanung ziehen lassen.

Planungsebene: Die Betrachtung des modularen Aufbaus zeigt die Schnittstellen zwischen den einzelnen Modulen. In einem Prüfplan sind detaillierte Prüfanweisungen enthalten, beispielsweise Sollwerte, Toleranzen oder Eingriffsgrenzen zur Prozessregelung. Zusatzinformationen in Form von Texten, Bildern oder auch Zeichnungen unterstützen den Anwender bei der Qualitätsdatenerfassung mit einem Bezug zur Prüfung bzw. zum Arbeitsgang. Der Prüfplan wird aus dem Control-Plan abgeleitet, in dem die Prüfschritte beschrieben sind und eine Gesamtübersicht der Prüfung dargestellt wird. Die Grundlage hierfür bildet ein Prozessfluss-Diagramm. Dem Control-Plan ist meist eine Prozess- oder Produkt-FMEA vorgeschaltet, in der eine Risikobewertung des Prozesses und der Entwicklung durchgeführt wird. Darauf basierend werden Aktivitäten zur Vermeidung von Fehlern abgeleitet bzw. besondere Prüfungen festgelegt.

Operative Ebene: Die Prüfdatenerfassung und Datenauswertung liefert den Rückfluss und Input für die Qualitätsplanung. Der Prüfmittelfähigkeitsnachweis liefert den Input für die Auswahl des geeigneten Prüfmittels. Über die Abnahme von Fertigungseinrichtungen wird nachgewiesen, dass die Anlagen die Produkte in der geforderten Qualität herstellen können. Die Prozessfähigkeitsbetrachtung analysiert, ob die geforderte Produktqualität zuverlässig über einen längeren Zeitraum gewährleistet werden kann. Bei Anwendung der fertigungsbegleitenden Prüfung (SPC) werden statistische Methoden für die Prüfung und Überwachung der Prozessstabilität eingesetzt, um den Prozess vor Ort zu regeln. Bei Stabilitätsverletzungen müssen Maßnahmen und Ursachen dokumentiert werden. Die statistischen Auswertungen der Daten für die verschiedenen Betrachtungsweisen erfolgen auf Basis gültiger Normen und Richtlinien bzw. individueller Firmenvorgaben. Werden diese Daten nun wieder in das integrierte Qualitätsplanungs- und -überwachungssystem zurückgeführt, entsteht ein lernender Regelkreis. Darin liefern die Ergebnisse aus der statistischen Analyse und der Prozessregelung einen wichtigen Input für die Qualitätsplanung.

iqs Software GmbH
www.iqs.de

Q-DAS GmbH & Co. KG
www.q-das.de

Unternehmensinformation

iqs Software GmbH

Erlenstr. 13 c
DE 77815 Bühl / Baden
Tel.: 07223 28148-0
Fax: 07223 28148-100

Internet:www.iqs.de
E-Mail: info <AT> iqs.de




Q-DAS GmbH

Eisleber Str. 2
DE 69469 Weinheim
Tel.: 06201 3941-0
Fax: 06201 3941-24

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