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14.10.2015

LED-Beleuchtung Lumimax von iim

Wenn Details entscheiden

LED-Beleuchtung Lumimax (Foto: iim)

Beim Kauf eines Fahrzeugs entscheiden neben Qualität und Fahrspaß auch ökonomische Kriterien wie Kraftstoffverbrauch und Emission. Bereits ein scheinbar kleines Bauteil, wie der Luftmassenmesser, kann dabei den Ausschlag geben. Zehn Millionen solcher Sensoren werden von einem deutschen Automobilzulieferer pro Jahr allein für Neufahrzeuge hergestellt. Bei der Fahrt macht sich eine Fehlfunktion durch Zündaussetzer, gestörte Gasannahme und verminderte Leistung bemerkbar. Ein Ausfall kann sogar zur Überlastung des Motors führen.

Umso wichtiger ist die Absicherung der vollen Funktion dieses Bauteils. Neben dem reinen Funktionstest werden mithilfe einer optischen Kontrolle auch die korrekte Montage und damit die Langlebigkeit der Komponente sichergestellt. Dazu ist eine Überwachung der voll automatisierten Fertigung in jedem Schritt unerlässlich, besonders beim Zusammenführen der einzelnen Bauteile. Vor dem Einsetzen des Elektronikmoduls in die Baugruppe wird ein Klebemittel aufgetragen, das die einzelnen Komponenten verbindet. Dieser Klebeauftrag muss nicht nur vollständig sein, sondern auch in Form und Dicke genauen Vorgaben entsprechen.

Kleber muss angeregt werden

Der transparente Kleber im schwarzen Kunststoffgehäuse ist ohne spezielle Ausleuchtung nicht sichtbar. Mithilfe einer ultravioletten Hochleistungs-LED-Beleuchtung Lumimax, Iim AG, Suhl, wird der fluoreszierende Klebstoff zum Leuchten angeregt. Für den Betrachter ist das Klebemittel sichtbar und deutlich vom Hintergrund zu unterscheiden. Dies führt zu dem Trugschluss, dass es für die Kamera ebenso leicht sichtbar sein muss.

Während das menschliche Auge ultraviolette Wellenlängen kaum wahrnehmen kann, ist der Bildaufnehmer in diesem Bereich sehr empfindlich. Man benötigt eine lichtstarke Beleuchtung, um den Kleber zum Fluoreszieren anzuregen. Das Klebemittel leuchtet im sichtbaren Spektrum. Dieses Leuchten ist jedoch weitaus geringer als die UV-Beleuchtung selbst. Ein Großteil des UV-Lichts wird in die Kamera zurückgeworfen und überstrahlt das fluoreszierende Klebemittel. Der Kontrast ist zu schwach, um eine prozesssichere 100-Prozent-Kontrolle zu gewährleisten.

Alles muss abgestimmt sein

Durch die Verwendung optischer Filter mit einer speziell abgestimmten UV-Lichtquelle kann laut Hersteller sowohl das Licht der Beleuchtung als auch störendes Umgebungslicht gänzlich eliminiert werden. Als Ergebnis erscheint die Klebemittelspur hell leuchtend auf einem dunklen Untergrund im Kamerabild. Dies macht die anschließende Auswertung zum Kinderspiel. Nur durch die spezielle und individuelle Abstimmung von Licht, optischen Filtern und Bauteil konnte die Aufgabe gelöst werden. Neben Anwendungen in der Automobilzuliefererindustrie sind UV-Leuchten immer dann gefragt, wenn fluoreszierende Lacke, Versiegelungen und Klebstoffe zum Einsatz kommen. Darüber hinaus können Echtheitssiegel und sogar Rückstände von Lebens- oder Schmiermitteln und Risse in Gussteilen geprüft werden.

Für unterschiedliche Aufgaben bietet der Hersteller die High-Power-Beleuchtungsserie als ultraviolette Varianten in 365 und 400 nm an. Sie beinhaltet Spot-, Ring-, Flächen- und Balkenbeleuchtungen. Mit verschiedenen Linsen, Vorsatzoptiken und Filtern soll die optimale Anpassung an die jeweilige Aufgabe möglich sein. Alle UV-Beleuchtungen sind neben der statischen, gepulsten Variante auch als geblitzte Version verfügbar. Mithilfe Letzterer können nach Firmenangaben selbst Prozesse mit extrem hoher Geschwindigkeit überwacht werden.

Linda Denner

iim AG Measurement Engineering
www.iimag.de

Unternehmensinformation

iim AG Measurement Engineering

Neuer Friedberg 5
DE 98527 Suhl
Tel.: 03681 45519-0
Fax: 03681 45519-11

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