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02.03.2015

Laserprojektionssystem Werklicht von Extend 3D

Schablonen werden überflüssig

Laserprojektionssystem Werklicht (Foto: Extend 3D)

Laserprojektionssystem Werklicht (Foto: Extend 3D)

Werklicht ist der Name eines intelligenten, mobilen Laserprojektionssystems des Münchner Herstellers Extend 3D GmbH. Mit dem System sollen sich alle Arten von CAD-Daten präzise auf Baugruppen projizieren lassen. Das mobile Gerät besteht auf der Hardwareseite aus den ‚Augen‘ in Form von einer oder zwei Kameras sowie einem Industrielaser bzw. einem Industrie-HD-Beamer zur Projektion. Mithilfe des Algorithmus der Software werden die digitalen 3D-Plandaten mit der tatsächlichen Realität verbunden.

Im ersten Schritt werden dafür existierende CAD-Daten aus allen üblichen Datenformaten in die Gerätesoftware eingelesen. Mit am Werkstück angebrachten Targets – ggf. auch ohne Targets – gleicht die Software die gespeicherten Pläne mit dem realen Körper ab und stellt die Referenz her. Falls Regelgeometrien zu Referenzpunkt-System-Ausrichtungen vorliegen, können diese ebenfalls übernommen und darauf referenziert werden. In diesem Arbeitsschritt können sowohl das Werkstück wie auch der Projektor unterschiedliche Positionen einnehmen – jegliche Bewegung wird durch die Software in Echtzeit ausgeglichen. Die optischen Kamerasysteme erkennen Bewegungen des Bauteils, während sich die Projektion selbstständig neu ausrichtet.

Nach Angabe des Unternehmens lassen sich mit dem Laserprojektor einzelne Arbeitsschritte über die gesamte Prozesskette hin vereinfachen und beschleunigen. Das beginnt bei der Datenvorbereitung, die alle CAD-Formate umfasst und in geringer Rüstzeit von weniger als 10 Minuten erfolgt. Die Bedienung des Systems ist laut Hersteller intuitiv und nutzerorientiert, da die Software und die Oberfläche einfach gestaltet sind. Somit soll sich mit der digitalen Schablone nicht nur die Arbeitszeit um bis zu 80 % reduzieren lassen, sondern auch mehr Flexibilität bei Änderungen, verbunden mit Kosteneinsparungen, erreicht werden. Diese ergeben sich daraus, dass Schablonen überflüssig werden.

Aufgrund der Eigenschaften des Systems kann es nach Ansicht der Firma profitabel vor allem bei solchen Arbeiten eingesetzt werden, die bisher nicht automatisiert werden konnten.

Laserprojektionssystem Werklicht (Foto: Extend 3D)

Laserprojektionssystem Werklicht (Foto: Extend 3D)

Eine der Anwendungen im Vorserien- und Prototypenbau ist das Bolzenschweißen. Auf eine Karosserie müssen beispielsweise mehrere Hundert Bolzen gesetzt werden. Dabei projiziert das System die exakte Position der einzelnen Bolzen auf das Karosserieblech. Nach kurzem Anreißen der projizierten Position kann der Bolzen gesetzt werden. Dadurch wird nach Firmenangaben nicht nur der kostenaufwendige Einsatz von Koordinatenmessmaschinen zum Anzeichnen der Bolzenpositionen überflüssig, sondern zudem eine Zeiteinsparung von ca. 75 % erreicht. Auch hier sind keine Schablonen mehr nötig. Die positive Folge dieses verkürzten Prozesses sind die deutlich schnellere Umsetzung von Konstruktionsänderungen sowie die einfachere Aufrüstung existierender Prototypen auf den neuesten Revisionsstand dank der vollständigen Kontrolle aller Bolzen. Nach dem anfänglichen Einlesen der CAD-Daten der Karosserie können auch alle weiteren Informationen aus der CAD-Datei, z. B. Nieten oder Kanten, ebenfalls projiziert und geprüft werden.

Weiter kann der Projektor im Vorserienbau beim Montieren, Fügen und Verändern von Bauteilen eingesetzt werden. Beispiel dafür ist die Projektion von Kabelverläufen, Freischnitten oder Clipsen. Das Einsatzspektrum des Systems ist breit gefächert und reicht vom Vorserien- bis zum Werkzeug- und Maschinenbau. Aufgrund der mobilen Bauweise kann der Laserprojektor auch in produktionsnaher Umgebung eingesetzt werden.

Für individuelle Anforderungen bietet der Hersteller umfangreiches Hardware-Zubehör, beispielsweise für das Bolzenschweißen unter anderem den Systemträger, den Lifterwagen inklusive Beleuchtung und die Hubsäule, die es möglich macht, das System leicht zu bewegen. Somit können auch Stellen auf der Seite und in der Neigung erfasst werden, der Anwender soll also jede Stelle der Karosserie erreichen können.

Extend 3D
www.extend3d.de

Unternehmensinformation

EXTEND3D GmbH

Trausnitzstraße 8
DE 81671 München
Tel.: 089 2155016-0

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