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02.09.2019

Komplettvermessung komplexer Bauteile

Ein Hersteller hat seine Präzisionsmesszentren speziell auf den Fertigungsprozess rotationssymmetrischer Bauteile abgestimmt. Dafür sind diese standardmäßig mit einer Software für die Maß-, Form- und Lagemessung ausgestattet.

Dieses Präzisionsmesszentrum ist standardmäßig mit einer Software für die Maß-, Form- und Lagemessung ausgestattet. (© Klingelnberg)

Dieses Präzisionsmesszentrum ist standardmäßig mit einer Software für die Maß-, Form- und Lagemessung ausgestattet. (© Klingelnberg)

Die Präzisionsmesszentren der G-Baureihe von Klingelnberg, Hückeswagen, sind laut Hersteller optimal auf einen Fertigungsprozess abgestimmt, bei dem nicht nur dimensionale Messaufgaben, sondern komplexe Form- und Oberflächenmessungen in großer Stückzahl gefordert sind. Das macht die Präzisionsmesszentren, wie das P 40 G, für die Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie, für den Maschinen- und Anlagenbau sowie für Wälzlagerhersteller interessant.

Das erste Klingelnberg-Präzisionsmesszentrum dieser Art war das P16 G, die auf der Messe Control 2016 in Stuttgart einem breiten Publikum vorgestellt wurde. Wie alle Präzisionsmesszentren des Herstellers zeichnen sich auch die G-Varianten durch das patentierte, hochgenaue Tastsystem 3D-Nanoscan sowie die komfortabel nutzbaren Rauheitstastsysteme für Außen-und Innenmessungen aus. Die neue hybride Mess- und Prüftechnik aus taktiler und optischer Messung wird zukünftig zu einer tragenden Säule für effiziente, smarte Produktionskonzepte, so der Hersteller.

Die Präzisionsmesszentren der P-Baureihe werden weltweit für die präzise Vermessung von Verzahnungen und rotationssymmetrischen Präzisionsbauteilen eingesetzt. Sie liefern nach Firmenangaben selbst im fertigungsnahen Umfeld zuverlässige Messergebnisse und lassen sich entlang der gesamten Fertigungskette implementieren bzw. in diese integrieren.

Das Präzisionsmesszentrum P 40 G ist standardmäßig mit einer Software für die Maß-, Form- und Lagemessung ausgestattet. Diese erfasst unter anderem Durchmesser und Abstände, misst Zylinder- bzw. Kegelform, Plan- und Rundlauf, Rundheit, Ebenheit und Winkligkeit. Auch lässt sich an rotationssymmetrischen Bauteilen eine Fourier-Analyse durchführen.

Das Erfassen von gescannten Konturen in allen Ebenen in einem automatischen Ablauf ermöglicht zudem die Vermessung und Auswertung komplexer Bauformen. So können diese Präzisionsmesszentren der G-Baureihe nach Herstellerangaben Lehren, Koordinatenprüfgeräte und Formmessgeräte ersetzen. Damit übernimmt das P 40 G die Messaufgaben einer ganzen Prüfkette, bei der traditionell mehrere Messmaschinen zum Einsatz kommen.

Diese Lösung des Herstellers erschließt für rotationssymmetrische Bauteile neue Potenziale. Grundlage hierfür ist die neue Funktionsvielfalt der Easy-Start-Software. Zum einen liefert diese eine Vielzahl an Informationen für das Qualitätsmanagement, zum anderen ermöglicht sie eine zuverlässige Steuerung der Fertigungsprozesse.

Nach jedem Produktionsschritt lässt sich jedes Merkmal sofort grafisch oder tabellarisch darstellen, bewerten und statistisch auswerten – und jedes Bauteil lässt sich mittels Scanner und Codierung dauerhaft einem Messergebnis zuordnen, so der Hersteller.

www.klingelnberg.com

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