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02.12.2002

KEMAG-Verfahren

Einhärtetiefe zerstörungsfrei messen

KEMAG-Verfahren

KEMAG-Verfahren

Das von Stiefelmayer, Denkendorf, und dem Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung (IZfW), Saarbrücken, entwickelte KEMAG-Verfahren (Kombination elektromagnetischer Verfahren) zur Messung der Oberflächenhärte und Einhärtetiefe bei Metallen wurde in die VDI-Richtlinie 2616 aufgenommen.
Viele Unternehmen versuchten sich bisher an der zerstörungsfreien Messung der Einhärtetiefe – keiner konnte das Problem zuverlässig lösen. Mit dem Prüfgerät Qualimax von Stiefelmayer ist diese Messung jetzt möglich.

Dabei wird nicht nur qualitativ gemessen, ob die Härtetiefe gut oder schlecht ist. Diese wird vielmehr in Millimeter ausgegeben. Soll die Härtetiefe zum Beispiel zwischen 0,8 und 1,3mm betragen, gibt das Prüfgerät nicht „innerhalb“ oder „außerhalb“ des Bereichs an, das Gerät liefert mit 1,15mm den genauen Wert. Genauigkeit und Reproduzierbarkeit entsprechen dabei den traditionellen Verfahren.

In Sekundenbruchteilen lassen sich Oberfläche und Tiefe der Härteschicht eines gehärteten Metalls ohne Prüfkräfte auswerten. Dazu sendet ein kleiner Prüfkopf zehn elektromagnetische Impulse. Das Echo wird ausgewertet, Ergebnisse sind der Härtewert der Oberfläche und die Härtetiefe in Millimeter. Eine Kombination von drei elektromagnetischen Prüfverfahren stellt die Gefügezustände des Metalls fest und berechnet in einer Vergleichsmessung den Härtewert und den Einhärtetiefenwert.

Das mobile Prüfgerät lässt sich direkt in den Produktionsprozess integrieren, ein komplizierter Prüfaufbau ist nicht notwendig. Der kleine Sensorkopf kann zur Prüfung auch an komplexe Teilegeometrien angelegt werden. So lassen sich beispielsweise Getriebeteile wie Zahnräder, Kupplungskörper und Getriebehauptwellen nach der Einsatzhärtung prüfen.

Abhängig vom vorher eingesetzten Verfahren zur Kalibrierung werden als Einheit HR, HV oder HB ausgegeben. Dazu werden Prüfstücke nach dem herkömmlichen Rockwell-, Vickers- oder Brinell-Verfahren gemessen und das Referenzprofil in einer Datenbank abgelegt. Bis zu 900 Profile lassen sich so speichern und immer wieder abrufen. Dadurch sollen sich die Prüfzeiten verkürzen und die Prüfkosten reduzieren.

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