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08.05.2013

Semikron setzt auf kameragestützte Bildverarbeitung

In drei Sekunden zum Ergebnis

Semikron setzt auf kameragestützte Bildverarbeitung

Stückzahlabweichungen bei der Auslieferung kosten Geld und schaden dem Ruf des Versenders. Der Elektronikhersteller Semikron wollte daher die Auslieferung von Leistungsbauteilen in seiner Nürnberger Fertigung optimieren. Unter mehreren Möglichkeiten erwies sich eine kameragestützte Bildverarbeitung als optimale Lösung. Mit dem mechanischen Aufbau und der Einbindung in die bestehende Qualitätssicherungssoftware wurden die Experten von Kutzschbach Electronic, Nördlingen, beauftragt. Ergebnis ist eine 100-Prozent-Kontrolle aller ausgehenden Teile nach Stückzahl, exakt auf den jeweiligen Auftrag bezogen. Seit Einführung des Systems gab es nach Firmenangaben keine Kundenreklamation wegen abweichender Stückzahlen mehr.

Die neue Kontrolle sollte nahtlos in die bestehende Infrastruktur eingebunden werden. Für die Hard- und Software waren dabei einige Randbedingungen zu beachten. Bei jährlich 14 Millionen Modulen in unterschiedlicher Ausführung war vor allem ein schnelles und flexibles System gefragt. Bei neuen Modultypen mussten diese möglichst automatisch ohne manuelles Teach-in erkannt und dabei auch die Stückzahl richtig bestimmt werden. Nach der Barcodeerfassung sollten alle Prüfungen auf die Daten in der bestehenden Datenbank, wie Modulart, Blisteranzahl und Einzelstückzahl in den Trays, zurückgreifen.

Die Spezialisten von Kutzschbach analysierten die bestehenden Anlagen und entwickelten ein Grundkonzept. Da die einzelnen Module in den 500  mm  x  300  mm messenden, durchsichtigen Trays auch leicht schräg stehen können, erwies sich eine Durchlichtlösung als optimal (Bild 1). Diese benötigt zwischen Produkt und Kamera einen Abstand von rund 2,80  m. Doch für die auf 1,4  m Höhe angelieferten Trays ist die Produktionshalle für eine konventionelle Installation zu niedrig. Durch geschickte Anordnung der Kamera in Verbindung mit einem Umlenkspiegel und einem angepassten Weitwinkelobjektiv kann der für die nötige Auflösung wichtige Kameraabstand eingehalten und der umbaute Raum reduziert werden.

Die bei dieser Lösung entstehenden Spiegelbilder werden in der Kamera von IDS Imaging, Obersulm, durch die Funktion „Spiegeln“ wieder ausgeglichen. Damit lassen sich innerhalb von drei Sekunden der Barcode am Tray lesen, die Auftragsdaten holen, die Stückzahlen auswerten und vergleichen und die Daten ans bestehende System weiterleiten.

Nachdem Test verschiedener Sensorlösungen für die Erkennung der Module in den Trays erwies sich die Kameralösung in Verbindung mit der Bildbearbeitungssoftware Halcon 11 von MVTec, München, als beste Lösung. Neben Auswerteroutinen zur Stückgutkontrolle bietet die softwareeigene Bibliothek auch eine Barcodeerkennung mit separater Kamera. Dies erlaubt neben der optischen Erkennung und Auswertung über das Barcode-Suchverfahren eine Weiterverarbeitung der Daten.

Um die so gewonnenen Daten mit dem bestehenden EDV-System zu koppeln, setzten die IT-Spezialisten auf C#. Hier kam ihnen die einfache Einbindung der Halcon-11-Bibliotheken in die Microsoft-Visual-Studio-Entwicklungsumgebung entgegen.

Die Einrichtung und Inbetriebnahme des Systems erfolgte im laufenden Betrieb.

Kutzschbach Electronic GmbH & Co. KG
www.kutzschbach.de

Unternehmensinformation

Kutzschbach Electronic GmbH & Co.KG

Gewerbestraße 19
DE 86720 Nördlingen
Tel.: 09081 2503-0
Fax: 09081 2503-124

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