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27.04.2009

Hochauflösendes optisches 3D-Oberflächenmessgerät InfiniteFocus

Schaftwerkzeuge um 360° messen

Hochauflösendes optisches 3D-Oberflächenmessgerät InfiniteFocus

Hochauflösendes optisches 3D-Oberflächenmessgerät InfiniteFocus

Ein neues Release seines hochauflösenden optischen 3D-Oberflächenmessgeräts InfiniteFocus stellt Alicona, Graz/Österreich, vor. "Damit wird unser System für Hersteller von Schaftwerkzeugen wie Bohrern oder Fräsern noch interessanter", sagt Geschäftsführer Dr. Stefan Scherer. Das Bearbeitungsergebnis dieser Werkzeuge hänge vor allem von der Form des Werkzeugs ab. Für die Messung der Form sei entscheidend, dass der gesamte Umfang des Werkzeugs gemessen und dreidimensional erfasst werde. "Das setzen wir mit der optionalen vollautomatischen Rotationseinheit um, die das Werkstück um 360° dreht", erklärt Scherer.

Damit kann der Anwender auch Geometrien wie die Rundlauftoleranz oder den Hinterschliff an Gewindeflanken messen, die durch herkömmliche Messungen nicht erfasst werden. Entscheidende Winkel wie Span- oder Flankenwinkel werden ebenso gemessen wie Durchmesser, Konzentrizität und Rundlauftoleranz. Auch die Form der Schneidkante bzw. der Schneidkantenverrundung wird numerisch verifiziert. Radien werden ab circa 2 µm, Winkel bis zu einer minimalen Größe von 20° gemessen.

Die automatische Rotation um 360° ermöglicht dem Anwender nun auch die automatische Messung von korrodiertem Stabmaterial. Durch Korrosion verursachte Schäden wie Löcher, Spitzen und Erhebungen werden vollautomatisch detektiert, gemessen und quantifiziert. Jeder detektierte Oberflächenfehler lässt sich dreidimensional visualisieren und messen.

Bei der Fertigung von Präzisionsbauteilen muss der Hersteller hohe Anforderungen in der mechanischen Bearbeitung erfüllen sowie enge Toleranzen und Passung einhalten. Mit dem 3D-Messsystem soll der Anwender nun Formabweichungen von der Soll-Geometrie eines Bauteils schnell, einfach und mit hoher Genauigkeit feststellen können. Neben Abweichungen zu einem Referenzkörper werden auch Geometrien wie die Rundheit durch die Einpassung von komplexen Formelementen wie Kegeln, Zylindern, Kugeln und Ähnlichem numerisch verifiziert. Klassische Anwendungen sind beispielsweise die Formmessung von Einspritzdüsen und Ventilen zur Dichtheitsprüfung, die Kantenmessung bei Bohrern und Schneidwerkzeugen oder die Messung von Kugellagern und Kugelkalottenformen von Kolben.

Der direkte Vergleich zum Soll-Datensatz eines Bauteils ist ein weiterer Anspruch der Qualitätssicherung, den das 3D-Messsystem laut Hersteller erfüllt. Mit der direkten Anbindung an den CAD-Datensatz wird die Formabweichung von Werkzeugen automatisch berechnet und visualisiert. Auch Verschleiß und Toleranz lassen sich anhand der Differenzmessung von zwei Geometrien beziehungsweise Freiformflächen messen.

Hauptanwender in der Forschung und Entwicklung sowie der industriellen Qualitätssicherung sind unter anderem die Automobilindustrie, die metallbearbeitende Industrie, die Mikro- und Präzisionsfertigung, der Form- und Werkzeugbau sowie der Maschinenbau. Auch die Untersuchung von tribologischen Prozessen und korrosiven Mechanismen gehört zu den Standardanwendungen des Systems.

Das hochauflösende optische 3D-Oberflächenmessgerät zur Qualitätssicherung in Labor und Produktion vereint laut Hersteller sämtliche Funktionen eines optischen Profilometers und

iner Mikrokoordinatenmessmaschine in sich. Dadurch kann der Anwender mit nur einem Messsystem Aufgaben der klassischen Oberflächenmesstechnik und der Koordinatenmesstechnik lösen. Mit InfiniteFocus lassen sich sowohl Form als auch Rauheit von Bauteilen messen.

Das 3D-Messsystem erzielt auch bei komplexen Formen und Bauteilen mit unterschiedlichen Materialeigenschaften eine vertikale Auflösung von bis zu 10 nm. Anwender messen selbst bei Geometrien mit großen lateralen und vertikalen Scan-Bereichen Rauheit, Form und Lage mit einer Messpunktdichte von 2,3 bis 100 Millionen Messpunkten. Frei wählbare Objektive sollen die hohe Auflösungsdynamik gewährleisten, die sowohl bei Messungen von kleinen als auch von größeren Bauteilen notwendig ist. Neben den 3D-Messungen liefert das System die volle Farbinformation zu den registrierten Höhendaten.

Auch die Inline-Messtechnik verlangt zunehmend den Einsatz von Technologien, die hochauflösende Messergebnisse liefern, um höchste Oberflächengüte bei kleinsten Bauteilgeometrien zu gewährleisten. Mit der vertikalen Auflösung von bis zu 10 nm sowie wiederholbaren und rückführbaren Messungen ohne Verschleiß deckt die Technologie der Fokus-Variation diesen Bedarf ab.

Unternehmensinformation

Alicona Imaging GmbH

Dr.-Auner-Straße 21a
AT 8074 RAABA/GRAZ
Tel.: +43 316 403010-700
Fax: +43 316 403010-711

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