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08.09.2016

High-Speed Messtaster TC50 und TC60 von Blum

Werkstücke ohne Sichtkontakt erfassen

Große Stückzahlen und hohe Anforderungen an die Genauigkeit der Werkstücke sind zwei Bedingungen, die bei der Fertigung von Handmessmitteln erfüllt werden müssen. Ein Messgerätehersteller erreicht dies durch kontinuierliches, im Prozess integriertes Messen der Werkstücke mithilfe von Messtastern.

Digitale Bügelmessschraube mit PC-Kopplung (© Blum Novotest)

Digitale Bügelmessschraube mit PC-Kopplung (© Blum Novotest)

Ein über 14 Meter langes Palettenmagazin verbindet bei Helios-Preisser in Gammertingen die Bearbeitungszentren, die durch einen Roboter mit aufgespannten Werkstücken versorgt werden. Bereits auf den alten Bearbeitungszentren kamen beim Messgerätehersteller Messtaster von Blum, Ravensburg, zum Einsatz. Die neue 4-Achs-Werkzeugmaschine wurde ebenfalls mit einem High-Speed-Messtaster des Typs TC50 und TC60 ausgestattet.

Das erste Model überträgt die Daten mit Infrarot, das zweite über Funk. Die Messtaster sitzen auf Werkzeughaltern und werden bei Bedarf eingewechselt, um Messaufgaben vor, während und nach der Bearbeitung durchzuführen. Das Infrarotsystem kann immer dann eingesetzt werden, wenn eine Sichtverbindung zwischen Messtaster und Empfänger gewährleistet ist.

Erst Position erfassen, dann bearbeiten

Auf einem 5-Achs-Bearbeitungszentrum ist ein Messsystem mit Funkübertragung installiert, das zuverlässig – auch bei fehlender Sichtverbindung, verursacht durch den großen Schwenkkopf – die Signale vom Messtaster zum Empfänger überträgt.

Die Abmessungen der Gussrohlinge sind oftmals sehr unterschiedlich. "Daher wird bereits vor der Bearbeitung die Lage des Rohlings mittels Messtaster erfasst und die Korrekturwerte für das NC-Programm an die Maschinensteuerung übertragen. Wir konnten bei diesen Bauteilen die Ausschussquote von 10 Prozent auf ein bis zwei Prozent senken", erklärt Tobias Weber, Meister in der Fräserei. Auch werde vor der Bearbeitung kontrolliert, ob die Werkstücke richtig gespannt sind.

Genauigkeit trotz Temperaturschwankungen

Ein weiteres Beispiel stellen die Reitstöcke der Rundlaufmessgeräte dar. Hierbei muss eine Bohrung auf ein hundertstel Millimeter genau zu einer Führung am selben Teil positioniert sein. Früher kam es dabei immer wieder zu Abweichungen, oft allein wegen des Temperaturgangs der Maschine. Wenn das Maß morgens bei kalter Maschine und Halle noch stimmte, lief das Maß mittags, bei warmer Maschine und Witterung, dann aus der Toleranz.

Heute wird zunächst die Führung bearbeitet und vermessen und schließlich auf Basis der Messdaten gebohrt. So kann die gewünschte Genauigkeit trotz der Temperatureinflüsse zuverlässig erreicht werden.

Messgeschwindigkeiten von bis zu 3m/min erreicht der Messtaster (© Blum Novotest)

Die hohen Stückzahlen, die in Gammertingen gefertigt werden, erfordern kurze Taktzeiten. Zum Messen wird das Teil mit einer Geschwindigkeit von 60 m/min bis kurz vor die Messstelle gefahren. Das Antasten selbst erfolgt mit bis zu 3 m/min. Nach der Bearbeitung werden alle Passungen mit dem Taster kontrolliert.

Durch eine genaue Fertigung ist es oftmals überflüssig geworden, die Teile zu schleifen. Früher wurden viele Teile mit Aufmaß gefräst und danach auf Schleifmaschinen auf das Endmaß gebracht, um die für die Messmittel notwendige Genauigkeit zu erreichen. Auch mit Blick auf die mannlose Fertigung haben sich die Messtaster nach Angaben der Firma bewährt.

Blum-Novotest GmbH
www.blum-novotest.com

Unternehmensinformation

Blum-Novotest GmbH

Tel.: 0751 6008-0
Fax: 0751 6008-156

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