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02.11.2010

Handling- und Inspektionsanlage für die pharmaindustrie

Inhalatoren richtig sortiert

Handling- und Inspektionsanlage

Handling- und Inspektionsanlage

Für Inhalatoren war eine Anlage gefragt, die automatisch die auf dem Inhalator aufgebrachten Chargennummern erkennt und anschließend sortiert. Nach gründlicher Recherche entschied sich das Pharmaunternehmen Boehringer, Ingelheim am Rhein, für ein Bildverarbeitungssystem des Automatisierungsexperten Omron Electronics, Langenfeld.

"Die Wahl fiel unter anderem auf diese Lösung, weil wir schon verschiedene Sensoren des Unternehmens einsetzen und sowohl mit den Produkten als auch mit dem Support sehr gute Erfahrungen gemacht haben", sagt Mike Janetzko, Technischer Assistent aus der Abteilung Pharma-Produktion Inhaletten. "Für den Einsatz der ausgewählten Komponenten sprach vor allem das gute Preis-Leistungs-Verhältnis bei gleichzeitig einfacher Bedienung des Vision-Systems." Auch die Zuverlässigkeit sei ein wichtiges Kriterium für die Auswahl in einem Industriebereich gewesen, in dem Anlagenstillstände hohe Kosten verursachen können.

Damit die Inhalatoren zum Bildverarbeitungssystem transportiert und nach der Kontrolle entsprechend sortiert werden können, ist eine Zu- und Abführung nötig. "Nach intensivem Ideenaustausch mit Omron bot man uns schließlich an, die gesamte Handling- und Inspektionsanlage zu realisieren. Für uns war es angenehm, die komplette Lösung aus einer Hand zu bekommen", sagt Janetzko.

Um solche Komplettlösungen anbieten zu können, arbeitet der Automatisierungsexperte mit dem Systemintegrator ingeniTron aus Bensheim zusammen. Dieser kennt die eingesetzten Komponenten und übernimmt den Mechanikaufbau sowie die Integration der Automatisierungs- und Visualisierungslösung.

Für Aufgaben wie das Auslesen der Chargennummern mit anschließendem Sortieren eignet sich der modular aufgebaute ZFX Vision Sensor von Omron. Das Bildverarbeitungssystem besteht aus Controller und Kamera, die jeweils entsprechend den Anforderungen ausgewählt werden können. Den Controller gibt es für den Anschluss einer oder – für sehr anspruchsvolle Anwendungen – zwei Kameras. Die Kameras werden für flexible Erfassungsbereiche angeboten. Somit lassen sich auch größere Objekte zuverlässig prüfen.

Das System lässt sich über das Touchdisplay am Controller an die jeweilige Anwendung anpassen. Dazu sind drei Schritte nötig: Prüfmethode auswählen, Prüfbereich definieren und Parameter einstellen. Pro Bild können mehrere Prüfungen definiert werden. Der Sensor bietet eine Auswahl von bis zu 20 Prüfmethoden oder Unterstützungsfunktionen. So erleichtern Autofunktionen beispielsweise das Einstellen von Kontrast oder Beleuchtung. Das Display liefert während des Einrichtungs- und Prüfzyklus sofortige Rückmeldung mit Echtzeitbildern und Systemmeldungen. Somit muss weder zum Einrichten noch zum Warten ein externer PC angeschlossen werden. Tools für Bildvorverarbeitung, Kalibrierung, Datenprotokollierung oder Lagekorrektur erleichtern die Auswertung.

Die Lagekorrektur ist bei den Inhalatoren hilfreich, denn diese werden zwar vereinzelt, kommen aber nicht alle in gleicher Ausrichtung vor die Kamera. Hier ermöglichen die Tools eine Korrektur der Objektposition mit Drehung um 360° und dann das Auslesen der Chargennummer. Bei der Prüfung ist zudem wichtig, dass das System auch merkt, wenn der Druck ganz fehlt oder verschmiert ist und die entsprechenden Inhalatoren ausfiltert. Das Einbinden des Vision-Systems in die Prozessumgebung ermöglichen Schnittstellen wie Ethernet, USB oder digitale E/As.

Bei Boehringer Ingelheim ist man mit der Anlage zufrieden. "Neben den eingesetzten Komponenten und der Bedienerfreundlichkeit der Anlage hat vor allem auch der Service gestimmt", resümiert Janetzko. Daher setzt das Pharmaunternehmen auch weiter auf Omron-Produkte. So wurden beispielsweise in der Produktionslinie zur Faltschachtelherstellung Bildverarbeitungssysteme der ZFX-Serie für die Endkontrolle nachgerüstet.

Unternehmensinformation

Omron Electronics GmbH

Elisabeth-Selbert-Str. 17
DE 40764 Langenfeld
Tel.: 02173 6800-0
Fax: 02173 6800-400

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