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13.10.2016

Optisches Inline-System zur Überwachung von Fäden von Opditex

Fadenüberwachung in Millisekunden

Das Überwachen Hunderter Fäden kann schnell problematisch werden. Ein optisches Inline-System zur berührungslosen Fadenüberwachung schafft Abhilfe.

Optisches Inline-System zur Überwachung von Fäden (© Opditex)

Zur Überwachung Hunderter von Fäden in Textilmaschinen werden häufig Litzen mit einem elektrischen Kontakt eingesetzt, der geschlossen wird, wenn ein Faden reißt. Bei elektrisch leitenden oder empfindlichen Fäden, die nicht berührt werden dürfen, kann dieses Verfahren allerdings nicht angewandt werden.

Optische Systeme dagegen haben Vorteile, aber üblicherweise auch Limitierungen. Die große Anzahl der Fäden erfordert eine hohe Auflösung, verschiedene Farben benötigen unterschiedliche Hintergründe, glänzende oder durchsichtige Fäden bedürfen spezieller Einstellungen. Dazu sind Aufbauten notwendig, die je nach Aufgabe unterschiedlich und für den Bediener oft auch hinderlich sind.

Meist sollen an den Fäden Positionen, Breiten, Dünn- und Dickstellen sowie Knoten und Flusen erkannt werden. Die üblichen Kameras mit Auflicht oder Durchlicht lösen immer nur einen kleinen Teil der Anforderungen, und das auch beispielsweise nur mit Sonderbeleuchtung mit Lichtabschottung.

Fertigungskontrolle statt Laboruntersuchung

Hier hilft ein neuer Sensor der Opditex GmbH, Eresing, der in Millisekunden auf Knoten, Flusen und sonstige Fehler reagiert. Der Sensor soll das Überwachen von Carbon- oder Glasfasern oder dünnen, empfindlichen Materialien überhaupt erst möglich machen. Gleichzeitig können damit laut Hersteller Aufgaben wie Fehlererkennung oder Breitenmessung nun bereits in der Produktion gelöst werden. Solche Untersuchungen waren bisher dem Labor vorbehalten.

Der Sensor arbeitet nach Firmenangaben mit einem zum Patent angemeldeten Verfahren, das einen speziellen passiven Reflektor erfordert, der als Folie platziert werden kann. Beleuchtung, Sensor und Auswertung sind in einem Gehäuse zusammengefasst. Ein Schutzgehäuse oder sonstiger Lichtschutz ist nicht nötig. Der Sensor lässt sich aneinanderreihen und in der Leistung skalieren.

Fäden werden zuverlässig erkannt

Je nach Anwendung reicht die Eingabe der Fadenanzahl. Die Fäden werden unabhängig von Farbe und Oberfläche erkannt. Ändern sich im laufenden Betrieb Farbe, Oberfläche oder Glanz der Fäden, muss das Kamerasystem nicht umgestellt werden. Der Montage-, Installations- und Bedieneaufwand ist nach Firmenangaben gering, spezielle Kenntnisse des Werkers werden dafür nicht benötigt.

Durch Softwareanpassungen entstehen erweiterte Nutzungsmöglichkeiten. So kann das System auch zur Überwachung einer Gitterstruktur oder eines Rasters, zur Lochsuche oder Glaskantenerkennung eingesetzt werden. Bei Bedarf lassen sich zudem End- oder Zwischenprodukte prüfen.

In Kombination mit den inzwischen verfügbaren 3D-Scanverfahren ist eine gleichzeitige Erkennung der Lage der Objekte im Raum möglich, wodurch weitere Einsatzgebiete entstehen.

Opditex GmbH
www.opdi-tex.de

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