nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
02.02.2017

Energiespeicher von Binder im Belastungstest

Die hohe Energie- und Leistungsdichte von Hochvoltbatterien birgt Gefährdungspotenziale, wenn sie außerhalb ihrer Spezifikation betrieben werden. Daher wird in Wechselklimaschränken u. a. die Temperaturbeständigkeit der Batterien geprüft.

Energiespeicher im Belastungstest (© Binder)

Hochvoltbatterien bestehen u. a. aus Zellen und Modulen, die später in die Batteriesysteme integriert werden. Die Zellen werden in einem Zellverbund zusammengeschaltet, daraus entsteht ein Modul, mehrere zusammengeschaltete Module ergeben ein Batteriepack.

Die hohe Energie- und Leistungsdichte dieser Energiespeicher birgt Gefährdungspotenziale, wenn sie außerhalb ihrer Spezifikation betrieben werden. Gerade die thermische Ausbreitung einer Zelle zu ihren Nachbarzellen ist dabei sicherheitstechnisch ein sehr relevanter Aspekt. Sollte eine Zelle in Brand geraten oder gar explodieren, müssen die Nachbarzellen thermisch ausreichend isoliert sein, sodass es zu keiner zu starken Überhitzung und somit einer Folgereaktion im Zellverbund kommen kann. Daher werden Zellen und Module zur Ermittlung von Lebensdauer und Leistung extremen Härtetests unterzogen.

In Wechselklimaschränken von Binder, Tuttlingen, wird beispielsweise die Temperaturbeständigkeit der Batterien geprüft, zudem werden Lebensdaueranalysen in verschiedenen Temperaturbereichen durchgeführt. Dazu ist eine besondere Sicherheitsausstattung zwingend erforderlich. Das Unternehmen bietet die Prüfschränke mit einem Standardsicherheitspaket für reine Alterungstests sowie einem umfangreicheren Sicherheitspaket zur Durchführung von Performance- und Alterungstests an.

Zur Prüfung der Lebensdauer werden die Zellen oder Module unbestromt wechselnden Temperaturen ausgesetzt, auf diese Weise wird eine zyklische und kalendarische Alterung simuliert. Der Schrank ist mit einem zweiten, fest verbauten Temperaturwahlbegrenzer ausgestattet, der bei einer vom Werk voreingestellten Temperatur von 120 °C den Prüfschrank stromlos stellt und diesen vor zu starker Erhitzung schützt. Der auf eine Temperatur von 120 °C limitierte Regler unterstützt diese Sicherheitsmaßnahme.

Um die Leistung der Zellen und Module zu ermitteln, werden umfangreiche Performance-Tests durchgeführt. Dazu werden die Zellen und Module bei ständig wechselnden Temperaturen und im Wechsel bestromt und unbestromt an die Grenzen ihrer Leistung und Belastbarkeit gebracht. DerSchrank verfügt ebenfalls über einen zweiten, fest verbauten Temperaturwahlbegrenzer mit einer voreingestellten Temperatur von 120 °C sowie einen auf 120 °C begrenzten Regler. Seitlich an den Wänden wurden zudem spezielle, mit Gummipfropfen versehene Durchführungen installiert, um eine sichere Kabeldurchführung zu gewährleisten.

Da es im schlimmsten Fall möglich sein kann, dass sich durch Reaktionen von Zellkomponenten Gas in der Prüfkammer entwickelt, können optional an der Türsicherung zwei Spanner an der Verschlussseite installiert werden. Bei Doppeltüren sind Spanner zwischen den Türen montiert. Um das Gas gegebenenfalls ableiten zu können, besteht die Möglichkeit, optional einen Inertgas-Anschluss mit Überdruckklappen in die Prüfschränke einzubauen. Diese sind beheizbar, um die Bildung von Kondensat und somit eine eventuelle Vereisung zu verhindern.

Binder GmbH
www.binder-world.com

Unternehmensinformation

Binder GmbH

Im Mittleren Ösch 5
DE 78532 Tuttlingen
Tel.: 07462 2005-0
Fax: 07462 2005-100

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

Hier kostenlos anmelden

Beispiel-Newsletter ansehen