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21.02.2017

Werkzeugverwaltungssoftware und Einstell- und Messgerät von Zoller

Durchgängige Prozesskette

Ein Werkzeugbauer hat die Prozesse vom Auftrag bis zu den CNC-Maschinen durchgängig gestaltet. Unterstützt wird er dabei von einer Werkzeugverwaltungssoftware sowie von einem Einstell- und Messgerät.

Werkzeugverwaltungssoftware und Einstell- und Messgerät (© Zoller)

In der Stammberger Werkzeugbau GmbH in Bad Rodach/Niederndorf werden komplexe Frästeile präzise und "smart" gefertigt. Geschäftsführer Wolfgang Stammberger setzt seit jeher auf die neueste verfügbare Technik. In der Fertigung stehen neben acht CNC-Maschinen auch Erodier- und Drahtschneidemaschinen und ein CNC-Einstell- und Messgerät von Zoller, Pleidelsheim.

Was man nicht sofort sieht, jedoch entscheidend für die smarte Fertigung ist: die Vernetzung der Fertigungselemente untereinander. "Deshalb haben wir auf Lösungen von Zoller gesetzt – denn diese lassen sich in die bestehende Fertigung integrieren und ermöglichen einen prozesssicheren Datentransfer vom CAD/CAM-System bis an die Maschine. Das Einstellgerät und die Werkzeugverwaltungssoftware arbeiten auf Basis derselben Datenbank", sagt Wolfgang Stammberger. Auch könne das Einstellgerät jederzeit ausgebaut werden, beispielsweise um eine Werkzeugidentifikation via RFID oder mit Softwaremodulen für eine erweiterte Werkzeugverwaltung.

Werkzeuge und Datenbasis wurden standardisiert

Vor der Einführung der Lösungen hatte Wolfgang Stammberger unter anderem Probleme beim Rüsten: "Werkzeugaufnahme, Länge oder Durchmesser wichen ab, und dies bedingte Ausschuss – die Teile mussten nochmals gefertigt werden. Doch wir müssen zuverlässig kollisionsfrei Programme fahren. Deshalb darf kein Fehler in der Prozesskette sein, der für Stillstandszeiten sorgt."

Um den Fertigungsprozess effizienter zu gestalten, wurden die Werkzeuge und deren Datenbasis standardisiert. Mithilfe der Zoller-Werkzeugverwaltungssoftware TMS wurden die vorhandenen Werkzeugdaten systematisiert und eine Datenstruktur geschaffen. Standards für die Werkzeuge bezüglich Zusammenbau, Simulation, Toleranzen und Beschaffung wurden eingeführt und der Lagerbestand durch konsequentes Buchen kontrolliert.

Dafür standardisierte man bei Stammberger Werkzeugbau die Werkzeuge und teilte sie nach ihrer Einsatzhäufigkeit in drei Gruppen auf. Die erste Gruppe umfasst Standardwerkzeuge, mit fest definierten Komponenten, Ausspannlängen und Schnittwerten, die von der CAM-Programmierung bevorzugt genutzt werden. Die zweite Gruppe beinhaltet Komplettwerkzeuge, die vom Standard abweichen, jedoch mit fest definierten Komponenten, Ausspannlängen und unter Umständen Schnittwerten ausgestattet sind. Diese werden bei Bedarf von der CAM-Programmierung genutzt oder aus den vorhandenen Komponenten neu erstellt. Die dritte Gruppe sind Sonderwerkzeuge, die nur für Spezialaufgaben herangezogen und damit seltener verwendet werden.

"Somit wird immer mit klar definierten Werkzeugen simuliert und gearbeitet", erklärt Philipp Mahr, Anwendungstechniker bei Zoller. Das sei ein enormer Vorteil für CAM-Programmierer, Werkzeugrüster und CNC-Maschinenbediener. Denn sie greifen bereits in der NC-Programmierung auf Standardwerkzeuge zu. Dadurch reduzieren sich die Werkzeugwechsel an der CNC-Maschine und damit die Stillstandszeiten deutlich.

Datenübertragung jetzt durchgängig gestaltet

Vor einem Jahr ging die Werkzeugverwaltungssoftware inklusive Einstell- und Messgerät im kompletten Funktionsumfang in Betrieb. Seitdem ist die Prozesskette vom Auftrag bis zur Maschine durchgängig. Der Auftrag wird im CAM-System hyperMill bearbeitet, dafür können die Werkzeugdaten über die Schnittstelle aus der Werkzeugdatenbank geladen werden. Anschließend wird das CNC-Programm erstellt und auf dem Server bereitgestellt. Das Einrichteblatt wird im CAM-System erstellt, in der Datenbank abgelegt, und die Werkzeuge werden entsprechend zusammengebaut und gerüstet. Die real am Einstell- und Messgerät gemessenen Werkzeugdaten werden ebenfalls auf dem Server bereitgestellt und automatisiert an die Steuerungen der 3- und 5-Achs-Fräszentren gesendet.

Wolfgang Stammberger will den Fertigungsprozess möglichst automatisieren. "Dafür muss sichergestellt sein, dass es zu keinen Maschinencrashs kommen kann. Die Datenstrecke vom Voreinstellgerät bis zur Maschine muss prozesssicher sein", begründet er seine Wahl des Einstell- und Messgeräts. Natürlich sei es auch komfortabler zu handhaben, für die Bedienung benötige er keine Fachkräfte. W

E. Zoller GmbH & Co. KG Einstell- und Meßgeräte
www.zoller.info

Unternehmensinformation

E. Zoller GmbH & Co. KG Einstell- und Meßgeräte

Gottlieb-Daimler-Str. 19
DE 74385 Pleidelsheim
Tel.: 07144 8970-0
Fax: 07144 8060807

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