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26.04.2010

Deutscher Kalibrierdienst

Ohne Zertifikat kein gesichertes Arbeiten

Deutscher Kalibrierdienst

Deutscher Kalibrierdienst

Wenn Legosteine auf den Mikrometer genau aus der Spritzgussmaschine fallen, hat der Hersteller seine Spritzgießformen genauestens vermessen. Damit er sich dabei nicht vermisst, gibt es für diese Messgeräte den Deutschen Kalibrierdienst, kurz DKD. Hier trägt man Verantwortung dafür, dass die vom Hersteller eingesetzten Mess- und Prüfgeräte immer verlässliche Ergebnisse liefern. Denn nichts ist schlimmer als Bausteine, die nicht aufeinanderpassen. Die esz AG calibration & metrology aus Eichenau, ein Unternehmen im DKD, arbeitet nach einem weltweit anerkannten Standard und ist damit berechtigt, Kalibrierzertifikate auszustellen. "Wenn Sie vor 25 Jahren Legosteine gekauft haben und heute wieder welche kaufen, gehen Sie davon aus, dass die alten und die neuen Steine zusammenpassen. Das ist nur dann der Fall, wenn Lego auf seine Herstellungstoleranzen achtet", veranschaulicht Oliver Fleischmann, Vorstand von esz, an diesem Beispiel seine Arbeit.

Vorprogrammierter Ärger

Messungenauigkeiten haben meist verheerende Auswirkungen. Stimmt das Messergebnis nicht, ist Ärger vorprogrammiert – egal, ob in der Produktion oder im Dienstleistungsgewerbe. Somit sollte sich nicht nur ein Spielzeughersteller auf die Passgenauigkeit seiner Teile verlassen können, sondern auch ein Autobauer auf die Größe seiner Ventile oder ein Mediziner auf das EEG-Gerät. Messungenauigkeiten hier können sogar Leben kosten. Gerade in unserer technisierten Welt muss man sich auf Daten verlassen können. Das funktioniert nur mit ordnungsgemäß geeichten wie kalibrierten Geräten. "Richtige Messergebnisse sind von elementarer Bedeutung. Stimmen diese nicht, sinkt schnell der Ruf des eigenen Betriebs", erklärt Oliver Fleischmann.

Der Diplomkaufmann weiß, wovon er spricht. Er erlebt immer wieder, in welche wirtschaftliche Misere ein Unternehmen gerät, wenn es mit fehlerhaften Messinstrumenten agiert.

"Nehmen wir zum Beispiel einen renommierten Automobilzulieferer. Hier kam es vor einigen Jahren aufgrund von falschen Messdaten zu Lieferengpässen. Ein folgenschwerer Fehler – beim Autobauer standen Produktionsbänder still." Der Zulieferer musste für den Schaden haften, schließlich hatte er mit nicht kalibrierten Geräten die Endkontrolle gemacht und Messungenauigkeiten zu spät beziehungsweise gar nicht erkannt. Deswegen sollte jedes Messinstrument regelmäßig gewartet und geprüft werden. "Leider kommt es vor, dass Unternehmer trotz Qualitätsmanagement die Regelmäßigkeit ihrer Messintervalle verschlafen", weiß Manuel Meres, Servicetechniker bei esz. "Gerade in wirtschaftlich schwachen Zeiten wird die Pflege der Geräte nicht so genau genommen." Denn Kalibrierzyklen werden immer vom Unternehmen und nicht vom Gerätehersteller festgelegt. "Und je öfter ein Gerät zum Einsatz kommt, desto kürzer sollte das Kalibrierintervall sein", erklärt der Servicetechniker weiter. Dass derzeit die Kalibierzyklen einfach verlängert werden, sei zwar bedauerlich, aber durchaus möglich.

Spezielle Datenbank

Doch das Strecken von Zyklen bedeutet Sparen am falschen Ende. Großbetriebe wie Dräger Medical, Robert Bosch oder Siemens wissen das längst. Viele von ihnen setzen beispielsweise auf die Datenbank Asset Expert von esz, eine für die Praxis entwickelte internetbasierte Anwendung zur Prüfmittelüberwachung. Online können hier Rekalibrierfristen, Kalibrierzyklen sowie Zu- und Abgänge verwaltet werden. Sogar Kalibrierscheine lassen sich als PDF in der Datenbank hinterlegen und per Mausklick abrufen. Eine Historienauswertung und eine lückenlose Dokumentation sind ebenfalls möglich. Durch eine solche Software kann sichergestellt werden, dass Kalibrierintervalle zuverlässig eingehalten werden. Kalibrieren ist vor allem dann notwendig, wenn ein Unternehmen nach ISO 9001, FDA, ISO TS 16949, QS 9000 oder VDA 6.1 zertifiziert ist. Oft muss man dafür nur wenige Arbeitstage auf sein Werkzeug verzichten. Ein Fachmann dokumentiert in dieser Zeit die eventuelle Abweichung der Anzeige des Messgeräts oder des angegebenen Werts eines Prüfmittels vom richtigen Wert der Messgröße. Liegt die Abweichung innerhalb der erlaubten Messtoleranz, bekommt das Prüfgerät ein Kalibrier–zertifikat. Esz kalibriert auch vor Ort, doch meist erfolgt dies im Labor.

"Wir bieten all unseren Kunden den Service, dass wir ihre Geräte abholen und auch wieder bringen. Wenn es eilt, kann das Abholen, Kalibrieren und Anliefern innerhalb von 24 Stunden erfolgen", freut sich Oliver Fleischmann über seinen Transportservice Logistik Expert. Der Süden Deutschlands und auch Teile Österreichs werden von den Kalibrierexperten aus dem Münchener Raum sogar wöchentlich angefahren. So kann jedes Unternehmen nicht nur den Kalibrierrhythmus, sondern auch den Zeitpunkt selbst bestimmen. Produktionsläufe müssen damit nicht unterbrochen werden, neue Fertigungen können genau geplant werden.

Unternehmensinformation

esz AG calibration & metrology

Max-Planck-Str. 16
DE 82223 Eichenau
Tel.: 08141 88887-0
Fax: 08141 88887-77

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