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27.05.2020

Corona-Pandemie: Atemschutzmasken sicher prüfen

Prüfschränke für die zuverlässige Prüfung

Um die Wirksamkeit von Corona-Virus Pandemie Atemschutzmasken (CPA) sicherzustellen, gilt ein vereinfachtes Zulassungsverfahren. Mit Prüfschränken und der langjährigen Erfahrung als Prüftechnik-Spezialist bietet Weiss Technik, Reiskirchen-Lindenstruth, zuverlässige Lösungen, um die Wirksamkeit der Masken zu prüfen.

Mit einem Prüfschrank können Atemschutzmasken zuverlässig geprüft werden (© Weiss Technik)

In Folge der Corona-Pandemie haben viele Unternehmen ihre Produktion auf die Herstellung von Atemschutzmasken umgestellt. Nicht alle von ihnen verfügen über die erforderliche Prüftechnik und Prüferfahrung. Hinzu kommt, dass sich die internationalen Prüfstandards zwar gleichen, aber insgesamt zu wenig Zulassungsprüfungen und Kontrollen durchgeführt werden. Das Ergebnis sind täglich neue Warnungen von Gesundheitsämtern, Prüfbehörden und Zulassungsstellen. So wurden der Uniklinik Münster beispielsweise mehr als 50 000 mangelhafte FFP2-Masken geliefert. Die Niederlande hatten 1,3 Millionen FFP2-Masken bestellt und zum Teil bereits an die Krankenhäuser geliefert, bevor sich deren Fehlerhaftigkeit herausstellte. In Österreich, das besonders stark von der Corona-Pandemie betroffen war, wurden zwischenzeitlich bis zu 90 Prozent Masken eingesetzt, die nicht einmal den Anforderungen für FFP2-Masken entsprachen. Hier konnte ein eigens dafür eingerichtetes Maskenprüfzentrum mit einem weisstechnik-Prüfschank schnelle Abhilfe schaffen.

Welche Masken-Standards schützen vor COVID-19?

Einmal Mund-Nasen-Schutzmasken (MNS) eignen sich nur zum Schutze Dritter vor den Viren des Trägers. Ärzte, Pfleger und andere medizinische Kräfte müssen sich aber auch selbst vor den Viren Anderer schützen. Masken, die die Träger der Maske schützen müssen im europäischen Raum den Schutzklassen FFP2 und FFP3 gemäß EN 149:2001+A1:2009 entsprechen. FFP2-Masken fangen 94 Prozent der in der Luft befindlichen Partikel bis zu einer Größe von 0,6 μm auf, FFP3-Masken sogar 99 Prozent. Den Anforderungen für FFP2 Masken entsprechen international unter anderem Masken des US-Standards N95 (United States NIOSH-42CFR84), P2 (Australia/New Zealand AS/NZA 1716-2012), DS (Japan JMHLW-Notification 214, 2018) sowie KN95 (China GB 2626-2006) und N95 (GB 19083-2010). Alle Masken sind entsprechend der Vorgaben zu prüfen und zu kennzeichnen.

Vereinfachtes Prüfverfahren für Corona-Virus Pandemie Atemschutzmasken

Angesichts der Engpässe bei der Versorgung mit sicheren Atemschutzmasken wurden die Anforderungen für die Prüfung von Atemschutzmasken temporär gesenkt. Bisher war in der EN 149:2001+A1:2009 ein Tempern von FFP2- und FFP3- Masken über 24 Stunden bei + 70 ºC und anschließend über 24 Stunden bei -30 ºC gefordert. Dabei sollten die Durchlässigkeit, der Sitz, die Staubdichtigkeit und der Ausatemwiderstand überprüft werden. Das für die Corona-Krise zugelassene vereinfachte Verfahren für Corona-Pandemie Atemschutzmasken verzichtet ab sofort auf die Prüfung im negativen Temperaturbereich. Um die Produktion von Atemschutzmasken zusätzlich anzukurbeln, wird überdies die entsprechende Norm aktuell kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Sichere Prüftechnik schützt Personal und Patienten

Unabhängig vom Prüfverfahren entscheidet die Prüftechnik im Zusammenspiel mit erfahrenen Prüfern maßgeblich über den Erfolg der Prüfungen. Die richtige Prüftechnik kann dabei insbesondere zwei Dinge leisten: Einerseits kann sie über konstante und reproduzierbare Konditionen mit einer homogenen Temperaturverteilung im gesamten Prüfraum die Basis für belastbare und auch international vergleichbare Prüfergebnisse sorgen. Andererseits kann sie die Prüfingenieure über die einfache Steuerung so unterstützen, dass Bedienfehler vermieden werden und die Auswertung der Ergebnisse möglichst einfach, schnell und komfortabel ist.

TempEvent-Prüfschränke

Die Temperaturprüfschränke TempEvent eignen sich dank einer optimierten Luftführung für die Prüfung von Corona-Pandemie Atemschutzmasken (CPA). Darüber hinaus eignen sie sich auch für die erweitere Prüfung inklusive Kälteprüfung von FFP2- und FFP3- Atemschutzmasken. Mit Hilfe der webbasierten Bedienoberfläche WEBSeason können alle Prüfungen jederzeit und überall, auch via Tablet und Smartphone, programmiert, gesteuert und überwacht werden. Die bewährte Laborsoftware S!MPATI sichert das einfache Aufzeichnen der Messdaten und die Erzeugung von Prüfberichten.

Weiss Umwelttechnik GmbH Simulationsanlagen Messtechnik
www.weiss.info

Weiterführende Information
  • 21.05.2020

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Unternehmensinformation

Weiss Umwelttechnik GmbH Simulationsanlagen Messtechnik

Greizer Str. 41-49
DE 35447 Reiskirchen
Tel.: 06408 84-0
Fax: 06408 84-8710

Internet:www.weiss.info
E-Mail: info <AT> wut.com


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