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11.02.2014

BV-System von Neurocheck kontrolliert Montage von Pkw-Motoren

Richtiges Teil an richtiger Stelle

BV-System kontrolliert Montage von Pkw-Motoren (Bild: Neurocheck)

In modernen Montagelinien werden oft verschiedene Produktvarianten in ungeordneter Reihenfolge hergestellt. Auch die Motorenmontage findet unter diesen als chaotische Fertigung bezeichneten Bedingungen statt. Diese Fertigungsmethode birgt jedoch die Gefahr in sich, dass falsche Teile montiert werden. Vor allem die Anwesenheit der Bauteile und deren richtige Montage oder Verriegelung ist zu kontrollieren.

Für diese anspruchsvollen Aufgaben setzt ein deutscher Automobilhersteller ein Bildverarbeitungssystem von Neurocheck, Remseck, ein. Die Herausforderung besteht darin, über 300 Motorvarianten mit circa 70 verschiedenen Bauteilen in eine Prüfstrategie einzubinden. Diese Strategie soll es ermöglichen, neue Varianten bekannter Bauteile ohne zusätzliche Programmerstellung zu konfigurieren und neue Bauteile einzufügen, ohne bestehende Programme ändern zu müssen.

Für die Überprüfung eines Motors steht eine Taktzeit von 40 Sekunden zur Verfügung. Daher wurde keine Roboterlösung, sondern eine Lösung mit mehreren statischen Gigabit-Ethernet-Kameras und sechs Schwenk-Neige-Zoom(SNZ)-Kameras gewählt. Die SNZ-Kamera lässt sich vom Bildverarbeitungssystem aus in der Blickrichtung, Zoomeinstellung und Fokussierung auf ein Prüfmerkmal einstellen. Somit können alle Bauteile und künftige neue Merkmale großformatig im Bild dargestellt werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass mehrere Kameras zeitgleich auf eine neue Position gefahren werden können und somit eine Parallelisierung stattfinden kann. Mehrere dimmbare und schaltbare Beleuchtungen lassen sich aus dem Prüfablauf heraus variabel ansteuern und die einzelnen Bauteile optimal ausleuchten. Das Konzept ist so flexibel ausgelegt, dass auch Erweiterungen der Aufgaben realisiert werden können.

Die Typverwaltung erfolgt über eine Datenbank, die alle Motorvarianten mit den zu prüfenden Bauteilen und eindeutiger Typnummer enthält. Von der Liniensteuerung wird der Motorentyp an das Bildverarbeitungssystem übergeben. Über eine SQL-Abfrage wird aus der Datenbank der Datensatz gesucht und automatisch ein Prüfablauf generiert. An jedem Motor werden so bis zu 60 Merkmale überprüft. Das Prüfergebnis wird am Systemmonitor angezeigt.

Zudem erzeugt das Bildverarbeitungssystem ein Prüfprotokoll im XML-Format, das mit jedem Browser geöffnet und betrachtet werden kann. Neben der Protokollierung der Einzelergebnisse für Dokumentationszwecke steht dieses Dokument dem Werker am Nacharbeitsplatz als Fehlervisualisierung zur Verfügung. Alle notwendigen Daten wie Soll- und Ist-Bild werden für die Fehlerbehebung angezeigt und farblich hervorgehoben.

Neue Bauteile werden einmalig als Programmteil im System angelegt und können anschließend flexibel in die Prüfabläufe eingebunden werden. Die Prüfprogrammstruktur aller Einzelaufgaben wurde auf Basis der Premium-Edition der herstellereigenen, parametrierbaren Bildverarbeitungssoftware erstellt. Die Prüfprogramme sind in hierarchischer Struktur mit mehreren sequenziell aneinandergereihten Prüfschritten aufgebaut. Die Software stellt sowohl die Entwicklungs- als auch die Laufzeitumgebung unter einer Oberfläche zur Verfügung. Die Prüfprogramme sind somit jederzeit am System erweiterbar. Sie werden aus verschiedenen Bibliotheksfunktionen grafisch-interaktiv zusammengestellt und parametriert. Eine Programmierung ist hierzu nicht erforderlich.

Die bei diesem Projekt verwendete Prüfstrategie kann für weitere Aufgaben im Automobilbereich wie Montagekontrollen an Stoßfängern oder Pkw-Türen eingesetzt werden.

Unternehmensinformation

Neurocheck GmbH

Neckarstr. 76/1
DE 71686 Remseck
Tel.: 07146 8956-0
Fax: 07146 8956-29

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