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04.08.2016

Bohrloch-Inspektionsanlage (BLI) von Pentacon

Inneninspektion ohne einzutauchen

Mit einer Bohrloch-Inspektionsanlage können Bohrungen auf verschiedene Parameter wie Gewinde, Oberflächen, Ausprägungen oder Rückstände wie bspw. Späne oder Fremdkörper geprüft werden – und das ohne einzutauchen.

Sowohl Gewindefehler als auch Spanrückstände in Bohrlöchern lassen sich mit einem speziellen System untersuchen. (© Pentacon)

Das Dresdener Unternehmen Pentacon hat eine Bohrloch-Inspektionsanlage (BLI) entwickelt, mit der, anders als bei den bisherigen industriellen Lösungen wie Endoskopkameras, eine Inspektion ohne einzutauchen durchgeführt werden kann. Der Hersteller hat sich für dieses Verfahren entschieden, weil Endoskopkameras häufig störanfälliger und langsamer sind.

Kern jeder Anlage sind ein für die Anlage entwickeltes telezentrisches Objektiv, ein Ringlicht mit speziell designter Lichtführung und eine Kamera, die für die Inspektion von Bohrlöchern entwickelt wurde. Je nach Ausprägung des zu prüfenden Werkstücks wird der Abstand zur Kamera entsprechend angepasst. Beleuchtet wird der Prüfling je nach Anwendungsfall entweder durch Auflicht oder Durchlicht. Über eine angepasste Prüfsoftware können Gewindeausprägungen, Fertigungsspäne, Ausbrüche, Fehlstellen oder Fremdkörper erfasst und bewertet werden. Gekoppelt mit einer Sortier-Logik, werden die fehlerhaften Prüfteile anschließend ausgesondert.

Die BLI gibt es derzeit in zwei Ausführungen:

  • High-End-BLI: Sie zeichnet sich durch eine spezielle entozentrische Optik mit einem größeren Schärfebereich und eine spezielle Lichtlösung aus. Hier erfolgen die Bildaufnahme und die Beleuchtung über den gleichen optischen Weg. Mit dem Durchmesser-Tiefen-Verhältnis von 1:3 ist die Prüfung auch mehrerer Merkmale mit einer Aufnahme möglich. Die anschließende Auswertung findet auf einem separaten PC unter Verwendung von Bildverarbeitungsbibliotheken wie bspw. der Matrox Imaging Library statt.
  • Smart-BLI: Sie zeichnet sich durch eine kompakte Bauform aus, die sich ideal für eine Automatisierung an Fertigungsstrecken eignet. Basiselemente dieser Variante sind der Datalogic Smartsensor P17, ein Weitwinkel-Objektiv und eine Ringbeleuchtung zur gelenkten Ausleuchtung der Bohrung bzw. Vertiefung. Abhängig von der Prüfaufgabe kann ein Mindestabstand der Optik zum Prüfling notwendig werden. Auch der Einsatz von Gegenlicht bei sehr kleinen Bohrungen verbessert die Prüfung.

Die Bohrloch-Inspektionsanlage wurde als modulare Einheit konzipiert, die sich nahtlos in bestehende Prüfanlagen integrieren lässt oder als eigenständiges Messmittel eingesetzt werden kann. Die zu prüfenden Durchgangsbohrungen oder Sacklochbohrungen werden automatisiert auf definierte Parameter geprüft und über eine Software bewertet. Auch ist ein rein manuelles System mit Viewer-Software bei einigen Kunden im Einsatz.

Wesentliche Anwendungsgebiete der BLI sind die Kontrolle von Muttern auf Vollständigkeit des Gewindes, das Vorhandensein von Gewindeein- und -ausläufen sowie die Spanfreiheit nach Bohrungen. Speziell für Hersteller von Befestigungselementen, Gießereien oder Automobilisten und deren Zulieferer sind die BLI-Lösungen eine kostengünstige und effiziente Alternative zu Endoskop-Lösungen, um automatisierte Produktionsprüfungen durchzuführen, erklärt der Hersteller.

Pentacon GmbH Foto- und Feinwerktechnik
www.pentacon.de

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