nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
16.05.2016

Bildverarbeitungssystem Orbiter 600 von Omni Control

Oberflächenprüfung im Durchlauf

Ein Bildverarbeitungssystem prüft die Mantelflächen von bis zu 120 Bauteilen pro Minute auf Beschädigungen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Metall- oder Kunststoffteile mit matten, spiegelnden oder gemischten Oberflächen handelt.

Bildverarbeitungssystem Orbiter 600 (© Omni Control)

Orbiter600 ist ein Bildverarbeitungssystem des Offenburger Herstellers Omni Control Prüfsysteme, das zur 360-Grad-Kontrolle von Oberflächen im Durchlauf entwickelt wurde. Je nach Teilegröße ist ein Durchsatz von bis zu 120 Teilen in der Minute möglich.

Das Bildverarbeitungssystem kann laut Hersteller im Gegensatz zu den üblichen optischen 360°-Prüfungen mit spiegelnden wie matten Oberflächen gleichermaßen und auch mit Kombinationen daraus umgehen. Es besteht aus sechs Farbkameras in Sternanordnung, einer zusätzlich oberhalb des Fließbandes angebrachten Kamera und einer leistungsfähigen Bildverarbeitungssoftware. Die Kameras sind in der Prüfzelle geschützt eingebaut.

Mit dem System lassen sich z. B. abgeflachte Gehäuse aus Metall oder Kunststoff prüfen. Es erkennt zudem mechanische Fehler auf glatten Oberflächen. Typischerweise wird das System zur Oberflächenkontrolle von Rundgehäusen eingesetzt, die in hoher Stückzahl und im Sekundentakt beispielsweise von einer Umformpresse gefertigt werden.

Kamera prüft Lage

Für die Bildaufnahme fahren die Teile auf einem Förderband durch die Anlage und müssen weder getaktet noch gedreht werden. Über eine Schikane am Band werden sie unabhängig von ihrer Lage mittig ausgerichtet. Diese wird von einer siebten Kamera kontrolliert, die oberhalb des Förderbands montiert ist. Befindet sich das Teil im Zentrum der Prüfzelle, wird es angeblitzt und die Bildaufnahme durchgeführt. Über einen Laufrad-Encoder und Lichtschranken am Ein- und Auslauf der Prüfzelle werden die Teile verfolgt.

Die Bilder der insgesamt sechs Kameras werden zu einer künstlichen Abwicklung zusammengeführt. Da alle Kameras zueinander kalibriert sind, wird nach Firmenangaben ein nahtloses und entzerrtes Gesamtbild erzeugt und ausgewertet. Beim Verlassen der Prüfzelle liegt das Prüfergebnis vor, n.i.O.-Teile werden aussortiert. Für die Aufnahme wurden zwei Beleuchtungsprinzipien kombiniert: eine diffuse Rundumbeleuchtung (blau) und ein Streiflicht aus Beleuchtungsringen (rot) von oben. Die Helligkeit der Beleuchtungen lässt sich über die vom Hersteller eigens dafür entwickelte Prüfsoftware einstellen.

Licht anpassen

Durch Einsatz ultraheller LEDs kann die Belichtungszeit der Kameras nach Firmenangaben auf eine Millisekunde begrenzt werden. Die LED-Ringe für das oberhalb angebrachte Streiflicht lassen sich, in der Helligkeit und zum jeweiligen Teil passend, individuell ansteuern. Auf diese Weise kommt für jeden Teiletyp die bestmögliche Beleuchtungskombination zum Einsatz. Dadurch gibt es praktisch keine Verzerrungen bei der Aufnahme eines sich bewegenden Teils.

Aufgrund der speziell eingesetzten Optik ist kein Fokussieren für die Bildaufnahme erforderlich. Der große Schärfetiefenbereich reicht von 30 bis 110 mm. Die Kameragehäuse sind gegen Kondenswasser abgedichtet, die optischen Oberflächen leicht zugänglich und einfach zu reinigen. Die Grundfläche des kompakten Bildverarbeitungssystems misst 1 m x 1 m, wodurch sich ein geringer Platzbedarf ergibt.

Omni Control Prüfsysteme GmbH
www.omni-control.de

Unternehmensinformation

Omni Control Prüfsysteme GmbH

In der Spöck 10
DE 77656 Offenburg
Tel.: 0781 991412
Fax: 0781 991411

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

Hier kostenlos anmelden

Beispiel-Newsletter ansehen