nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
02.04.2003

Beulen-Detektiv

Digitaler Beulen-Detektiv

Bislang verläuft die Beulenkontrolle noch ziemlich altmodisch: Stichprobenartig werden einzelne Karosserieteile vom Band genommen und mit Schablonen oder Schleifsteinen geprüft. Nicht jeder Fehler wird dabei entdeckt. Bei den sekundenschnellen Taktzeiten in den Fertigungshallen können bereits Hunderte von Blechen beschädigt sein, bevor auffällt, dass etwas nicht stimmt.
Der digitale „Beulen-Detektiv“ des IFW arbeitet dagegen bei laufender Produktion. Ein LCD-Streifenlichtprojektor erzeugt ein Streifenmuster auf dem Karosserieteil. Das Bauteil wird gleichzeitig unter einer hochauflösenden Zeilenkamera bewegt, die das projizierte Muster Zeile für Zeile abtastet und die Werte an einen Computer übermittelt. Dieser analysiert die Daten und zeigt entdeckte Verformungen dreidimensional auf dem Monitor. Maschineneinstellungen können daraufhin sofort korrigiert werden, bevor die Beule sich von Blech zu Blech verstärkt.
So lässt sich verhindern, dass ganze Serien von schadhaften Teilen in die Lackierung und Montage gehen. Das Streifenprojektionssystem leistet eine hundertprozentige und kontinuierliche Qualitätskontrolle aller Karosserieteile und misst auch Verformungen im Hundertstel-Millimeter-Bereich. So lässt sich der Ausschuss an fehlerhaften Blechteilen drastisch reduzieren.

Wertvolle Unterstützung bietet das System auch bei der Einrichtung neuer Produktionsstraßen. Bislang müssen noch viele Bauteile von Hand überprüft und aussortiert werden, bevor die Maschinen fehlerlos laufen. Mit dem Diagnosesystem lassen sich solche Einrichtprozesse stark beschleunigen.
Zurzeit arbeiten die IFW-Forscher an einem weiteren Ausbau ihres Systems. Künftig sollen auch die Maschineneinstellungen automatisch korrigiert werden. Zudem soll ein Dioden-Laser die Beulen, die sich anderweitig nicht korrigieren lassen, durch gezieltes Erwärmen zurückformen. Solche Dellen entstehen vereinzelt und unvorhersehbar durch minimale Verschmutzungen oder Unregelmäßigkeiten im Material.

Unternehmensinformation

Universität Hannover Inst.f.Fertigungstechnik u. Werkzeugmaschinen IFW

An der Universität 2
DE 30823 Garbsen

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

Hier kostenlos anmelden

Beispiel-Newsletter ansehen