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08.04.2016

Automatisierungssoftware für optisches 3D-Oberflächensystem Infinite Focus von Alicona

Vollautomatischer Einsatz in der Produktion

Um der Anforderung der Werkzeugindustrie nach automatisierter Messung im Produktionsprozess gerecht zu werden, hat ein Anbieter von hochauflösenden optischen 3D-Messsystem eine Automatisierungssoftware entwickelt. Mit dieser lassen sich seine Labormessgeräte vollautomatisch in der Produktion einsetzen.

Automatisierungssoftware für optisches 3D-Oberflächensystem Infinite Focus (© Alicona)

Vollautomatisch messen und auswerten: Das sind die Ansprüche moderner Produktionen, die die Messtechnik als integralen Bestandteil ihres Produktionsprozesses betrachten.

"Ich sehe zwei Trends bei der Entwicklung und Implementierung von modernen Produktionsstrategien. Erstens muss die Messtechnik fixer Bestandteil einer Produktionskette werden", erklärt Stefan Scherer, Geschäftsführer von Alicona, Raaba/Österreich, Hersteller von hochauflösenden optischen 3D-Messsystemen. Die Zeiten, als ein Bauteil am Ende eines Fertigungsprozesses das erste Mal geprüft wurde, seien vorbei. Messsysteme in der Produktion müssten vielmehr vollständig automatisiert und für jeden Werker ohne Messtechnikkenntnisse einfach zu bedienen sein. "Und zweitens erwartet die Industrie die Bereitstellung von Messsystemen, die stärker auf ihre individuellen Anwendungen zugeschnitten sind", so der Geschäftsführer.

Automatisierte Messung in der Fertigung

Dazu hat der Gerätehersteller eine Automatisierungssoftware für das Form- und Rauheitsmessgerät Infinite Focus entwickelt. Mit dem hochauflösenden optischen 3D-Oberflächensystem lassen sich mikrostrukturierte Oberflächen messen. Das System bietet eine Reihe von Funktionen zur Messung von Form und Rauheit, wobei das Spektrum von messbaren Oberflächen und Materialien mittels einer Kombination aus Koaxial- und Ringlicht laut Hersteller nahezu unbegrenzt ist.

Bis dato wurde das 3D-Messsystem vorwiegend im Labor genutzt. Mit dem neuen Automatisierungsinterface Automation Manager erfolgen Messungen jetzt auch automatisiert, was den Einsatz in der Produktion ermöglicht. Die Messergebnisse werden in weiterer Folge an ein Produktionssteuerungssystem übergeben.

Der Fokus der automatisierten Messabläufe liegt auf der dimensionellen Überprüfung von Bauteilen. Gemessen werden jene Parameter und Messpositionen, die von einem Administrator im Vorfeld eingelernt wurden, z. B. Winkel, Distanzen, Rundheiten oder Ebenheiten. Der Werker wählt aus einem Drop-down-Menü oder mit einem Barcodescanner das zu messende Bauteil aus und startet die Messung per Knopfdruck, der Rest erfolgt automatisch. Am Ende gibt es ein Messprotokoll mit I. O.- bzw. N. i. O.-Angaben.

"Die dimensionelle Messung selbst von komplexen Bauteilen läuft im Hintergrund, der Benutzer hat keinerlei Einfluss auf das Ergebnis", bekräftigt Scherer. "Diese Form der Automatisierung ermöglicht es, den Produktionsprozess kontinuierlich zu überwachen. Bauteile werden in beliebigen Fertigungsstadien überprüft, was die Produktqualität sicherstellt und einen wirtschaftlichen Produktionsprozess unterstützt", sagt der Geschäftsführer.

Mit der Automatisierungssoftware wird auch die automatische Ansteuerung der entsprechenden Messpositionen am Bauteil umgesetzt. "Das funktioniert auch in Kombination mit unserer Rotationseinheit, die zur Messung von Hinterschneidungen und abgefasten Kanten eines Werkzeugs genutzt wird", erklärt Scherer. "Mit einem integrierten Nullpunktspannsystem ist sichergestellt, dass jedes Bauteil in einer definierten Lage und wiederholgenau eingespannt wird. Eine entsprechende Kalibrierroutine im Vorfeld ermöglicht es, die Messungen im Koordinatensystem des Bauteils durchzuführen", so Scherer zur technischen Umsetzung.

Die automatisierten Messabläufe können in jeder Industrie erfolgen, in der das hochauflösende Messsystem typischerweise im Einsatz ist. Dazu zählen u. a. Werkzeugindustrie, Formenbau, Mikro- und Präzisionsfertigung, Medizintechnik, Automobilindustrie, Elektronik sowie Luft- und Raumfahrtindustrie. "Automatisierung bedeutet für uns, Messtechnik in der gesamten Produktionskette zu vernetzen und damit die Produktion in vielerlei Hinsicht wirtschaftlicher zu machen. Es geht nicht nur um eine simple Datenübertragung an einer isolierten Stelle", erklärt Scherer.

Qualitätssicherung in der Konstruktion

In Kombination mit der Automatisierungssoftware stellt das Unternehmen eine CAD/CAM-Schnittstelle vor, mit der nach eigenen Angaben Qualitätssicherung bereits in der Konstruktion stattfinden kann. Auch hier soll sich das optische Messsystem einbinden lassen. Es wird virtuell bedient, was es dem Konstrukteur ermöglichen soll, im CAD-File eines Bauteils die richtigen und notwendigen Messpositionen zu definieren. Die virtuelle Bedienung erstreckt sich von der Positionierung der Probe bis hin zur Festlegung des Messbereichs in 3D.

Control: Halle 1, Stand 1622

Alicona Imaging GmbH
www.alicona.com

Unternehmensinformation

Alicona Imaging GmbH

Dr.-Auner-Straße 21a
AT 8074 RAABA/GRAZ
Tel.: +43 316 403010-700
Fax: +43 316 403010-711

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