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20.04.2015

Automatisiertes 3D-Digitalisierungssystem von Steinbichler kontrolliert Pressteile

Trends im Fertigungsprozess erkennen

Automatisiertes 3D-Digitalisierungssystem (Foto: Steinbichler)

Vor zwei Jahren wurde im Presswerk bei BMW Regensburg ein neuer Messraum zwischen den Pressenausläufern errichtet. Kernstück dieses Messraums ist eine robotergestützte Anlage, die stichprobenartig Oberflächenqualität und Maßhaltigkeit von Pressteilen prüft. Geprüft werden 200 x 200 x 200 mm³ große Pressteile wie Schließbleche und Verstärkungen sowie 3 500 x 1 500 x 500 mm³ große Seitenrahmen aus Aluminium, Stahl oder hochfesten Stählen mit unterschiedlichen Beölungsgraden. Zudem ist ein Analyse- und Bemusterungsbetrieb möglich.

Herzstück der Anlage ist das automatisierte 3D-Digitalisierungssystem Comet Automated von Steinbichler Optotechnik, Neubeuern. Das System erstellt vom Pressteil ein digitales Abbild, das mit den CAD-Daten abgeglichen wird. Ein Präparieren der Bauteile mit weißem Kontrastspray ist dazu nicht erforderlich.

Der nahezu wartungsfreie Sensor zeichnet sich laut Hersteller durch ein schlankes und flexibles Sensorkonzept sowie lichtstarke LED-Beleuchtungstechnologie aus. Die Ein-Kamera-Technologie soll für bestmögliche Datenqualität und größtmögliche Sicherheit der ermittelten Messergebnisse sorgen. Im Sensor ist eine Photogrammmetrie (Einmessung von Marken und Referenzkulissen) integriert, die für große Objekte vor dem Scanningprozess unterstützend eingesetzt wird. Dadurch bleibt der Sensor trotz zahlreicher Features besonders kompakt.

Die Anlage unterteilt sich in zwei Messbereiche mit je zwei 1800 x 4 000 mm² großen Rasterplatten: Eine wird liegend und eine stehend betrieben. So kann auf der Anlage in einem Arbeitsbereich optisch vermessen werden, während der andere bereits neu bestückt wird. Beide Bereiche verbindet eine Linearachse, auf der der Roboter verfahren kann. Das spart laut Anlagenhersteller viel Zeit. Lichtvorhänge sichern die Arbeitsbereiche ab. Angesteuert und betrieben wird die Anlage mit der herstellereigenen Simulations- und Offline-Online-Programmier-Software Visio 7. Die nachgeschalteten Auswertungen laufen ebenfalls vollautomatisch über die Analysesoftware Inspect plus von Steinbichler.

Seit 2013 werden mit dem 3D-Digitalisierungssystem im Zwei-Schicht-Betrieb Pressteile geprüft, derzeit insbesondere die Frontklappen der aktuellen Generation der 3er-Limousine. Der zentrale Vorteil gegenüber der klassischen Vorgehensweise mit Koordinatenmessgeräten ist die schnelle Aussagefähigkeit über ein Bauteil in dessen Gesamtheit. Durch die flächenhafte Aufnahme, Darstellung und Auswertung der Pressteile sollen sich Trends im Fertigungsprozess schnell erkennen und bewerten lassen.

Im Presswerk von BMW in Regensburg werden täglich bis zu 550 Tonnen Stahl pro Tag zu großflächigen Außenhautteilen für die Fahrzeugpalette verarbeitet.

Foto: Steinbichler

Steinbichler Optotechnik GmbH
www.steinbichler.de
Control, Halle 5, Stand 5304

Unternehmensinformation

Carl Zeiss Optotechnik GmbH

Georg-Wiesböck-Ring 12
DE 83115 Neubeuern
Tel.: 08035 8704-0
Fax: 08035 1010

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