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25.04.2012

Automatische 100-Prozent-Prüfung von Gewinden

Prüfkopf bewegt sich zur Bohrung

Kordt, Eschweiler, hat die Prüfeinheit Transicord zur automatischen 100-Prozent-Prüfung von Gewinden entwickelt, die sich für den Einbau in Fertigungslinien eignet. Damit wird normgerecht eine Gewindelehrung mittels Gewindelehrdorn vorgenommen und die Lehrung als Gutlehrung oder als Grenzlehrung ausgeführt. Die Prüfeinheit eignet sich auch für Linien, auf denen mehrere Produkte gefertigt werden. Zudem kann die Prüfeinheit von mehreren Fertigungslinien genutzt werden.

Meist muss nur eine Gewindebohrung pro Prüfling überwacht werden. Sind jedoch mehrere Bohrungen vorhanden, werden Handhabung und Bewegung des Prüflings schnell aufwendig. Dafür hat der Hersteller das Modul mit einem CNC-Koordinatentisch zu einer flexiblen Einheit kombiniert. Dabei werden nicht die Werkstücke verschoben, vielmehr fährt der Prüfkopf zu den Gewindebohrungen. Die Prüfeinheit bewegt sich nach einem vorgegebenen Programm zu den einzelnen Gewindebohrungen und prüft dort das Gewinde. Wechselt das Werkstück, wird eine neue Werkstückaufnahme positioniert und ein neues Programm geladen. Nach kurzer Zeit steht die Prüfeinheit für das neue Produkt zur Verfügung.

Die Prüfeinheit prüft automatisch alle Gewindebohrungen des Getriebeteils und schließt den Werkereinfluss auf die Prüfung aus

Diese Arbeitsweise wurde in einem Versuchsaufbau für einen Getriebehersteller erprobt. Dort wird ein Bauteil für ein Pkw-Automatikgetriebe in verschiedenen ähnlichen Bauformen geprüft. Das Layout und damit die Position der Gewindebohrungen sind immer unterschiedlich.

Die zunächst manuell beladene Vorrichtung wird mittels Knopfdruck gestartet. Der Prüfkopf fährt nach dem Programm des Teils "A" alle Gewindebohrungen ab. Detektierte Fehler werden sofort gemeldet. Im Gegensatz zur manuellen Prüfung ist nach Firmenangaben sichergestellt, dass keine Bohrung übersehen und keine Information falsch weitergegeben wird. Ein Werkereinfluss auf das Messergebnis soll ausgeschlossen sein. Der Hersteller der Getriebeteile kalkulierte bislang mit einer Prüfzeit von 10 Minuten pro Teil. Im Versuchsaufbau mit Transicord wurde eine Prüfzeit von 1 Minute ermittelt, inklusive Übergabe der Messergebnisse. Für die Fertigung des Getriebeteils "B" wird die Vorrichtung umgerüstet, die neue Prüflingsaufnahme montiert und das neue Programm geladen.

Bei Werkstücken mit mehreren Ebenen kann die Prüfeinheit durch Verschiebung der Y-Achse auch tiefer liegende Bohrungen erreichen

Neben den Prüfergebnissen "Gut", "Ausschuss" und "Nacharbeit" kann bei einer Gut-Prüfung auch die nutzbare Gewindelänge ermittelt werden. Über eine Koordinatenverschiebung des Tischs sind mehrere Prüfebenen realisierbar.

Die Drehmomentüberwachung übermittelt das aufgewendete Drehmoment. Damit können Rückschlüsse auf den Werkzeugverschleiß gezogen werden. Nutzt sich ein Gewindebohrer ab, werden die damit gefertigten Gewindebohrungen kleiner. Die Prüfmaschine muss dann ein immer höheres Drehmoment aufwenden. Die Prüfeinheit überwacht indirekt auch das Werkzeug. Übersteigt das angeforderte Drehmoment das eingestellte Grenzdrehmoment, wird die Prüfung als n.i.O. angezeigt.

Mit der automatischen Prüfeinheit können alle Prüfergebnisse an eine übergeordnete QS-Software oder SPS übergeben werden und stehen für Statistik und Dokumentation zur Verfügung.

Fotos: Kordt

Kordt GmbH & Co. KG
www.kordt.de
Halle 7, Stand 7404

Unternehmensinformation

Kordt GmbH & Co. KG Fabrik für Lehren + Messzeuge

Preyerstr. 24-26
DE 52249 Eschweiler
Tel.: 02403 7005-0
Fax: 02403 7005-26

Internet:www.kordt.de
E-Mail: mail <AT> kordt.de


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