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13.06.2014

Autobauer verkürzt Inspektionszeit mit Platinum-Arm von Faro

Keine Kompromisse bei der Karosse

Autobauer verkürzt Inspektionszeit (Foto: Jaguar)

Bei der Fertigung seiner Rohkarossen am Standort Castle Bromwich geht der Autobauer Jaguar Land Rover auf Nummer sicher. Selbst kleinste Abweichungen vom Soll sind bei diesem Bauteil nicht akzeptabel. Deswegen setzen die Engländer auf mobile Messtechnik von Faro

Im englischen Castle Bromwich schlägt das Herz von Jaguar Land Rover Ltd. Denn hier, direkt an der Chester Road, werden die Rohkarossen der Fahrzeuge geformt, montiert und lackiert. Die Karosserie ist nicht nur das größte Einzelbauteil, sondern sorgt am Ende auch für dessen ästhetische und aerodynamische Eigenschaften. Das Modul, von den Spezialisten auch Body in White (BIW) genannt, liefert darüber hinaus die entscheidenden strukturellen Merkmale. "Die Karosserie erfüllt zentrale Aufgaben und sorgt zum Beispiel für die Geräusch- und Schwingungsdämpfung", versichert Martyn Smith, Leiter der BIW-Abteilung bei Jaguar Cars in Castle Bromwich. "Und sie schützt die Insassen bei einem Aufprall."

Die Karosserie wird als sogenanntes Monocoque gefertigt und ist die Plattform, an die später größere Bauteile montiert werden. Hierzu zählen zum Beispiel Radaufhängung, Motor, Getriebe und Achsen. Selbst kleinste Ungenauigkeiten oder Fehlausrichtungen bei der Karosserie führen leicht zu deutlich größeren Fehlern an anderen Stellen. Deswegen setzen die Spezialisten an der Chester Road auf hohe Qualitätsstandards und kontrollieren die Karossen streng auf Maßhaltigkeit.

Das war schon immer so, auch in der Zeit, als noch keine Geräte des Messtechnik-Spezialisten im Einsatz waren. Damals sicherten die Engländer die Maßhaltigkeit ihrer Karosserien und Karosseriebauteile mit kostspieligen Vorrichtungen und konventionellen Messverfahren. Die Inspektionsroutinen dauerten damals in der Regel acht Stunden und länger.

Mit der Einführung der mobilen Messtechnik änderte sich das. Der entscheidende Unterschied: Das große und schwere Bauteil kommt nicht mehr zur Messtechnik, sondern die mobile Messtechnik kommt zum Bauteil. Die englischen Autobauer profitieren gleich in doppelter Hinsicht. Dank dieser Technik konnte die Messgenauigkeit bis in den Mikrometerbereich hinein gesteigert werden. Zugleich ließen sich die Inspektionszeiten auf ein bis zwei Stunden reduzieren. Keine Frage, dass mit dieser beschleunigten Qualitätssicherung auch die Kosten entsprechend heruntergefahren werden konnten.

Im praktischen Ablauf wird regelmäßig ein bestimmter Prozentsatz der Karosserien inklusive der montierten Türen, Motorhauben und Heckklappen aus der Produktion entnommen. Danach folgt eine detaillierte Maßprüfung der Bauteile. Im Einsatz ist der Platinum-Arm von Faro. Mit dem portablen Messarm prüfen die Engländer nicht nur das Bauteil, sondern vermessen auch die Karosseriebleche vor und in der laufenden Produktion. Ebenfalls im Einsatz ist die Laser Line Probe. Dabei handelt es sich um einen Laserscanner, der sich mit wenigen Handgriffen auf den Messarm montieren lässt. Der Anwender verfügt dann über eine schlagkräftige Messtechnik-Kombination, mit der sich ganz nach Bedarf taktile Messpunkte erfassen und zugleich berührungslose Scans erstellen lassen.

"Beim Scannen werden in kurzer Zeit Millionen von Datenpunkten erfasst und mithilfe der Software in Zahlenwerte umgewandelt", beschreibt Martyn Smith die Funktionsweise. Trotz der große Datenmenge verliert der Abteilungsleiter aber nie den Überblick, denn jede Abweichung vom CAD-Modell wird als farbig eingefärbter Bereich dargestellt. Das Prinzip ist denkbar einfach: Die Bereiche des Prüflings, die innerhalb der Toleranz liegen, sich also im viel zitierten grünen Bereich befinden, werden auf dem Display auch grün dargestellt. Abweichungen nach oben sind rot, Ausreißer nach unten blau eingefärbt. Um das zu verstehen, braucht es keine aufwendige Schulung. "Die Geräte von Faro sind einfach, fast intuitiv zu bedienen", versichert Smith. "Bei der softwaretechnischen Unterstützung hat der Hersteller auf überflüssige Details verzichtet und beschränkt sich auf das Wesentliche."

Mit dem mobilen Messarm lassen sich Bohrungen oder Positionen von Halterungen prüfen, aber auch Spaltbreiten oder die Bündigkeit von Türen, Heckklappen und Kühlerhauben. Martyn Smith erklärt die Vorteile anhand eines Beispiels: "Bei einer Prüfung stellten wir fest, dass der Halter für einen Rücksitz nicht genau an der Soll-Position eingebaut war. Obwohl alles noch im Toleranzbereich lag, konnten wir sofort Korrekturmaßnahmen einleiten." Die Mitarbeiter gingen mit dem mobilen Messarm einfach in die Produktionshalle, konnten dort die Befestigung für den Halter direkt messen, den Fehler lokalisieren und schließlich beheben. Danach befanden sich alle Sitzhalter genau da, wo sie hingehören.

Foto: Jaguar

Faro Europe GmbH & Co.KG
www.faro.com

Unternehmensinformation

FARO Europe GmbH & Co. KG

Lingwiesenstr. 11/2
DE 70825 Korntal-Münchingen
Tel.: 07150 9797-0
Fax: 07150 9797-44

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