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22.08.2018

Laserprojektionssystem Werklicht von Extend 3D

Effizientes Bolzenanreißen mittels Laserprojektion

Mit einem Laserprojektionssystem wird das Bolzenanreißen auf der Ständermessmaschine bei einem Automobilbauer deutlich effizienter. Darüber hinaus bietet das System mehr Flexibilität und Ergonomie.

Laserprojektionssystem Werklicht (© Extend3D)

Für das Bolzenanreißen auf der Ständermessmaschine wurden bei dem Ingolstädter Automobilbauer Audi im Durchschnitt vier Mitarbeiter benötigt. Denn jeder Punkt musste in X-Y-Z eingestellt und mit einer Anreißnadel angerissen werden. Zudem mussten von den Werkern Punkte an schwer zugänglichen Stellen angebracht werden. Diese zeitaufwendigen und wenig ergonomischen Arbeitsschritte galt es zu verbessern. Dazu schaffte der Autohersteller das Laserprojektionssystem Werklicht von Extend 3D aus München an.

Zum Bolzenanreißen mit dem Laserprojektionssystem wurde eine spezielle Vorrichtung – ein sogenannter Drehgrill –, an dem der Unterbau aufgespannt wird, entwickelt. Das schafft mehr Flexibilität, und die Projektion kann im Stehen durchgeführt werden. Zuerst wird das Bauteil auf den Drehgrill aufgespannt, wenn die Ingolstädter rundum arbeiten müssen. Dann vergeben sie die Marker, die das System zum Einmessen nutzt. Anschließend arbeiten sie die Projektionen ab. Mithilfe des Geräts und der Vorrichtung lässt sich das Anreißen mit nur zwei Mitarbeitern in der halben Zeit und räumlich flexibel durchführen.

Für die Ingolstädter ist noch ein weiterer Aspekt von großer Bedeutung: Sie setzen Bolzen oder positionieren Teile nicht auf CAD Null, weil im Prototypenbau die Teile noch nicht so genau sind. Das Zusammenspiel über die große Karosse hinweg ist noch in der Entwicklung – und gerade diese Ungenauigkeitsfehler rechnen sie über die Marker direkt heraus. So können die Bolzen vom zum Fahrzeugaufbau passenden zum tatsächlichen Teilestand positioniert werden. Dadurch wird eine Fehlerquelle beseitigt, was wiederum einen zeitlichen Vorteil bringt. Zudem wird dadurch spätere Nacharbeit in der Montage vermieden.

Werklicht kommt am Standort Ingolstadt auch in der Fertigung des Audi A3 und A4 bei der Bemusterung von Serienteilen zum Einsatz. Diese ähnelt dem Anreißen von Bolzen: Aus den CSV-Listen werden ebenfalls Positionen auf die Bauteile übertragen. Dann wird visuell überprüft, ob die Schweißpunkte richtig positioniert oder zu nah am Beschnitt sind oder aus der Toleranz laufen.

Mit dem Laserprojektionssystem lassen sich Änderungen schnell erfassen, erklärt der Anwender.

Extend 3D GmbH
www.extend3d.de

Unternehmensinformation

EXTEND3D GmbH

Trausnitzstraße 8
DE 81671 München
Tel.: 089 2155016-0

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