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21.06.2001

Zukunftstechnologien auf der "Laser 2001" in München

Mit enormen Wachstumsraten haben sich die Optischen Technologien in den letzten Jahren zu einer zentralen Schlüsseltechnologie in nahezu allen Industriezweigen entwickelt. Auf der "Laser 2001" lud der VDI zu einer Podiumsdiskussion, bei der Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Forschung, Stellung zum Thema der "Wirtschaftlichen Bedeutung der Optischen Technologien für die Bundesrepublik Deutschland" bezogen. Vor dem Hintergrund der Marktführerschaft deutscher Unternehmen im Bereich Lasertechnik sind die Erfolgsaussichten, eine Spitzenposition auf dem Weltmarkt zu erreichen, für Deutschland besonders günstig. Die Trends in der Lasertechnologie gehen in Richtung Miniaturisierung: Immer kürzere Wellenlängen und -impulse werden verwirklicht. Die Laser ersetzen zunehmend konventionelle Produktionsverfahren, die Produktionszyklen werden dadurch wesentlich verkürzt, ein straffes Projektmanagement in den Unternehmen unterstützt diese Entwicklung. Die Forderung an den Staatssekretär des BMWi, Dr. A. Tacke, diesen stark expandierenden Zukunftsmarkt zu unterstützen, waren dementsprechend umfangreich. Dr. R. Wollermann-Windgasse (Trumpf Lasertechnik GmbH) betonte, dass vor allem die hohen Kosten des Standortes Deutschland die Entscheidung für Betriebsansiedlungen stark erschwerten. Die Unternehmen benötigten dringend bessere steuerliche Rahmenbedingungen, um mit einem Betriebsort in Deutschland, im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Ähnlich wie in der Informationstechnologie stehe man vor einem eklatanten Mangel an hochqualifizierten Mitarbeitern. Die Ausbildung selbst sei langwierig und teuer und könne nicht nur von den Unternehmen geleistet werden. Um hier Abhilfe zu schaffen, wurde die Möglichkeit einer Green-Card für ausländische Spitzenkräfte der Optischen Technologien, von den Vertretern der Wirtschaft vorgeschlagen. Mit Blick auf EU-Fördergelder, die für Zukunftstechnologien bereitstehen, erwarte man sich eine der Schlüsseltechnologie angemessene Vertretung in Brüssel. Denn die Unternehmen der Feinmechanik und Optik sind noch überwiegend kleine- und mittlere Betriebe, die für Forschung und Entwicklung benötigten finanziellen Mittel können von diesen nicht alleine aufgebracht werden. Mit der Erwartung, Normung und Zertifizierung für die Bedürfnisse deutscher Unternehmen in Zukunft besser zu gestalten, sahen sich vor allem die Verbände konfrontiert. Die negativen Erfahrungen mit ISO 9000 sollen sich nicht wiederholen. Staatssekretär Dr. A. Tacke lobte in seiner Stellungnahme die gute Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Forschung und Verbänden bei der Entwicklung der Studie "Optische Technologien für das 21. Jahrhundert". Er sagte auch weiterhin Unterstützung zu, wies aber auf das gespannte Budgetdefizit hin. Mit rund zwei Milliarden DM Wagniskapital hat das BMWi letztes Jahr die Wirtschaft unterstützt, mehr als jedes andere europäische Land dies getan hat, hob der Staatssekretär hervor. Man könne das in diesem Jahr allerdings nicht im selben Umfang fortsetzen. Die Forderung, Produkte bis zur Markteinführung zu unterstützen, lehnte er als nicht finanzierbar ab. Hingegen seien weitere Steuererleichterungen für die Unternehmen im nächsten Jahr geplant. Weitere Informationen: - World of Photonics vom 18. bis 22. Juni 2001


Petra Weber, QM-InfoCenter-Redaktion
newsredaktion <AT> qm-infocenter.de

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